Hast du dich auch schonmal gefragt, warum du in deinem Job gerade einfach nicht vorankommst? Jede:r hat mal so eine Phase und das ist auch erstmal weiter nicht schlimm. Dauert diese Phase aber mehrere Wochen an, kann das zu echten Problemen führen. Dann wird es Zeit, dein Ziel mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wie dir Rückwärts-Denken dabei helfen kann und was es überhaupt damit auf sich hat, liest du in diesem Artikel.

Mit Rückwärts-Denken erreichst du jedes Ziel

Du steckst in einer Phase, in der du so gar nicht weiter kommst und keines deiner Ziele erreichst? Das ist manchmal wirklich ärgerlich – vor allem, wenn es Ewigkeiten dauert, bis man einen Fortschritt sieht. Manchmal kann es helfen, das Problem von einer anderen Seite zu betrachten.

Und genau hier kommt das sogenannte Rückwärts-Denken ins Spiel. Diese Taktik besteht aus zwei wesentlichen Variablen: den Emotionen und der Nähe, die du zu diesem Ziel hast. Im Prinzip besteht die Taktik nur darin, sich das Ziel genau vor Augen zu rufen. Je stärker deine Emotionen zu diesem einen Ziel sind und je konkreter deine Vorstellung davon ist, desto schneller wirst du dein Ziel erreichen.

Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Wenn du aber einmal weißt, wie es funktioniert, erreichst du in Zukunft wirklich jedes deiner Ziele im Nu. Du musst also zunächst eine Emotion und Nähe zu deinem Ziel aufbauen. Das funktioniert am besten folgendermaßen:

Stelle dir zunächst vor, dass du dein Ziel bereits erreicht hast. Vergiss dabei nicht, an alle Details zu denken. Bist du an diesem Punkt angekommen, gehst du jetzt in Gedanken rückwärts und stellst dir dabei die folgenden Fragen:

  1. Welchen Weg bin ich in Richtung Ziel gegangen?
  2. Wie genau sehen die einzelnen Schritte dieses Weges aus?
  3. Was war für die Verwirklichung meines Ziels notwendig?
  4. Wie habe ich mich während der einzelnen Schritte gefühlt?
  5. Worauf musste ich achten oder aufpassen?

Mithilfe dieser Fragen wirst du sowohl eine gewisse Nähe zu deinem Ziel aufbauen als auch ein paar Emotionen damit in Verbindung bringen. So fällt es dir leichter, dein Ziel zu verwirklichen. Und das alles nur durch das Rückwärts-Denken.

Rückwärts denken linie
Nicht jedes Ziel kannst du direkt erreichen. Manchmal musst du es erst genauer durchdenken. Foto: imago images/Westend61

Diese Vorteile hat das Rückwärts-Denken

Doch mit dem Rückwärts-Denken erreichst du deine Ziele nicht nur schneller, es gibt auch noch zwei weitere Vorteile, von denen du dank dieser Taktik profitierst. Zum einen wirst du nämlich feststellen, dass sich einige deiner Ziele, Vorhaben und Träume leider nicht verwirklichen lassen.

Wenn du deine Ziele einmal von vorne bis hinten durchdenkst, wirst du feststellen, dass sich vieles davon bereits erledigt hat und du einige dieser Ziele zumindest vorläufig streichen kannst.

Auf der anderen Seite wird es sicherlich auch den ein oder anderen Traum geben, der jetzt, wenn du ihn einmal komplett durchgedacht hast, doch deutlich realistischer erscheint als zuvor.

Fazit: Jede:r sollte Rückwärts-Denken mal ausprobiert haben

Es lohnt sich also in jedem Fall, die Methode des Rückwärts-Denkens mal auszuprobieren. So hast du nicht nur die Möglichkeit, deine Träume und Ziele einmal auf ihre Umsetzbarkeit zu überprüfen, sondern weißt auch, wie du sie zu priorisieren hast, um das Beste aus dir herauszuholen. In diesem Sinne: Viel Erfolg!

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