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Stress als Hauptgrund: So viele Menschen überlegen, den Job zu kündigen

Viele Deutsche sind mit ihrem Job nicht zufrieden. Eine Umfrage zufolge denken rund fast zwei Drittel einmal im Monat über eine Kündigung nach.

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Richtig kündigen: Das solltest du beachten!

Du willst kündigen, aber weißt nicht so recht, wie? Bei uns erfährst du hilfreiche Tipps und was du beachten solltest.

Dein Job erfüllt dich nicht mehr? Oder du kannst dich mit deinem Unternehmen nicht mehr identifizieren? Mit diesen Gedanken stehst du nicht alleine dar. Denn laut einer Studie der Stepstone-Group denken rund zwei Drittel der Befragten mindestens einmal im Monat über eine Kündigung nach. Welche Gründe hinter dem Wunsch des Arbeitswechsels stehen, erfährst du hier.

Arbeitnehmer:innen in Deutschland denken immer häufiger über Kündigung nach

Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland erwägen laut einer repräsentativen Studie der Stepstone Group eine berufliche Veränderung. Demnach denken rund 64 Prozent der über 10.000 Befragten mindestens einmal im Monat darüber nach, zu kündigen. Zum Vergleich: 2021 taten dies nur rund die Hälfte (53 Prozent).

Gleichzeitig beurteilen 44 Prozent der Befragten ihre aktuellen Jobchancen als deutlich optimistischer im Vergleich zu den Vorjahren. Im Jahr 2020, während der ersten umfassenden Corona-Lockdowns, lag dieser Anteil lediglich bei 17 Prozent. „Die Arbeiterlosigkeit spielt Jobsuchenden immer stärker in die Karten und diese nutzen die Chancen, die sich ihnen bieten – Jobwechsel werden für uns deshalb immer alltäglicher werden. Der Wandel am Arbeitsmarkt ist da“, sagt The Stepstone Group Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann.

Zu viel Stress als Kündigungsgrund

Der weitverbreitete Mangel an Arbeitskräften macht sich bei zahlreichen Angestellten bemerkbar. Über die Hälfte der Befragten, konkret rund 58 Prozent, beklagt eine Zunahme von Belastung und Stress aufgrund des Personalmangels in ihren Unternehmen. Fast genauso viele, nämlich 53 Prozent, berichten zudem von einer geringeren Motivation bei der Arbeit.

„Wenn Beschäftigte sich in ihrem aktuellen Job nicht wohlfühlen oder einfach etwas anderes machen wollen, dürften sie sich zunehmend nach Alternativen umsehen – auch, weil sie zunehmend die Auswirkungen der Personalnot am eigenen Leibe spüren“, so Zimmermann. Pflegekräfte sind der Studie zufolge besonders stark betroffen. Demnach fühlen sich sieben von zehn Befragten in diesem Bereich aufgrund des Personalmangels gestresst und bemerken eine zunehmende Belastung.

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