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5 Wege, wie du höflich Aufgaben ablehnst

Man kann es nicht immer allen recht machen. Auf welchem Weg du dir zugewiesene Aufgaben höflich ablehnen kannst, liest du hier.

Aufgabe ablehnen Frau
Manchmal bleibt einem keine andere Wahl, als eine Aufgabe höflich abzulehnen. Foto: IMAGO/Westend61

Wenn der/ die Vorgesetzte mal wieder noch eine zusätzliche Aufgabe für einen parat hat oder einen um einen Gefallen bittet, so lehnt man das nur selten ab. Und das, obwohl man eigentlich gar keine Zeit dafür hat und sogar Überstunden macht. Doch manchmal muss man Aufgaben auch ablehnen können. Wie du solche Aufgaben in Zukunft höflich ablehnen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.

Mit diesen 5 Sätzen lehnst du Aufgaben höflich ab

Es macht keinen Sinn, zu sagen, dass du eine Aufgabe übernimmst, wenn du schon weißt, dass du sie gar nicht schaffen kannst oder andere Aufgaben dafür schleifen lassen musst. Besser ist es, wenn du von vornherein mit offenen Karten spielst und deinem/ deiner Vorgesetzten erklärst, dass du diese Aufgabe leider ablehnen musst. Wie du das am besten machst, zeigen wir dir hier:

1. „Das überlege ich mir gerne.“

Das solltest du sagen, wenn du noch nicht genau sagen kannst, ob du diese Aufgabe noch erledigen kannst oder nicht. Warte jedoch nicht zu lange, um eine Entscheidung zu fällen. Spätestens nach ein bis zwei Stunden solltest du deinem Vorgesetzten beziehungsweise deiner Vorgesetzten mitteilen, ob du die Aufgabe nun erledigen kannst oder nicht. Wenn du sie nicht mehr schaffst, solltest du das auch offen und rechtzeitig kommunizieren.

höflich ablehnen Frau
Wenn du schon mit deinen jetzigen Aufgaben überfordert bist, solltest du nicht noch neue annehmen. Foto: IMAGO/Westend61

2. „Das passt gerade leider gar nicht.“

Das mag zunächst nach einer Ausrede klingen, dabei ist es das nicht, solange du gut begründen kannst, weshalb es dir aktuell nicht passt, diese Aufgabe zu übernehmen. So bleibst du stets höflich und respektvoll und stellst dennoch klar, dass dir das sonst zu viel ist.

3. „Das tut mir wirklich leid.“

Gerade bei indirekten und unterschwelligen Anfragen für bestimmte Dinge solltest du es mit dieser Absage versuchen. Wenn es also wieder heißt, dass dein:e Chef:in einen riesigen Berg an Aufgaben vor sich hat, ist es legitim, einfach nur dein Beileid beizusteuern. Du musst nicht zwangsläufig deine Hilfe anbieten – vor allem nicht, wenn du gerade ohnehin keine Kapazitäten für neue Aufgaben hast.

4. „Ich schätze Sie sehr.“

Wenn dich jemand um etwas bittet, solltest du dein Gegenüber zunächst loben, bevor du ihm/ ihr eine Absage erteilst. Mit Sätzen wie „Ich schätze Sie sehr, aber“ oder „Ich schätze Ihre Anfrage sehr, aber“ oder aber „Mit keinem würde ich diese Aufgabe lieber erledigen als mit Ihnen, aber“ bleibst du dabei respektvoll.

5. „Nein.“

Du hast keine Lust, die ganze Zeit um den heißen Brei herumzureden? Auch das ist völlig in Ordnung. Manchmal tut es auch ein einfaches, höfliches und zugleich sehr bestimmtes „Nein.“ Natürlich solltest du das im besten Fall noch begründen, wenn du aber gerade keine Kapazitäten hast, muss dein:e Vorgesetzte:r das akzeptieren.

Fazit: Eine Aufgabe höflich abzulehnen ist völlig legitim

Es ist nicht verwerflich, eine Aufgabe aus zeitlichen Gründen mal nicht erledigen zu können. Wenn du das schon vorab sagen kannst, ist das sogar besser, als wenn es dir erst kurz vor knapp einfällt. So hat dein:e Vorgesetzte:r nämlich noch die Möglichkeit, die Aufgabe auf eine:n Kolleg:in zu übertragen.

Solange du beim Ablehnen der Aufgabe immer höflich und respektvoll bleibst, einen guten Grund hast und nicht immer alle möglichen Aufgaben ablehnst, sollte jeder Chef beziehungsweise jede Chefin Verständnis dafür haben.