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Diese 5 Jobs will niemand machen – trotz sehr hohem Gehalt

Es gibt viele freie Jobs, die niemand machen will – obwohl sie gut bezahlt werden. Woran das liegt & um welche Jobs es sich handelt, erfährst du hier.

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Es gibt einige Jobs, die niemand machen will, obwohl sie sehr gut bezahlt werden. Foto: IMAGO/Westend61

Überall werden gerade händeringend Fachkräfte gesucht. Meistens fehlen Mitarbeiter:innen in Branchen, die schlecht bezahlt werden oder schlechte Arbeitsbedingungen vorweisen. Jedoch gibt es auch jede Menge freie Jobs, die sehr gut bezahlt werden und trotzdem von niemandem gemacht werden wollen. Wir sagen dir, um welche fünf Jobs es sich handelt.

Freie Jobs: Diese Jobs möchte niemand machen

Es gibt hunderte wenn nicht tausende Jobs in Deutschland, die unterbesetzt oder sogar unbeliebt sind. Bei einigen gibt es plausible Gründe, wie eine schlechte Bezahlung oder unmenschliche Arbeitszeiten. Andere hingegen, finden aufgrund von Vorurteilen und Klischees keine Angestellten. Dabei kannst du dir in vielen Berufen eine goldene Nase verdienen.

1. Bestatter:in

Der Job der Bestatterin/des Bestatters wird immer etwas kritisch beäugt. Viele Menschen glauben, sich Tag für Tag mit dem Tod zu beschäftigen, sei ein untragbarer Zustand und trauen sich auch die mentale Belastung nicht zu. Jedoch gibt es seit einigen Jahren auch eine positive Entwicklung zu verbuchen. Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ihrem 9 to 5 Job den Rücken zuzukehren und den Beruf des Bestatters/ der Bestatterin zu erlernen.

Wer sich schonmal um eine Beerdigung kümmern musste, der weiß wie viel Geld für ein Bestattungsinstitut draufgeht. Gerade wenn du in einem kleinen Unternehmen angestellt bist oder gar dein eigenes Institut hast, kannst du mit einem Jahresgehalt von bis zu 43.900 € rechnen.

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Die meisten Menschen beschäftigen sich nicht gerne tagtäglich mit dem Tod. Foto: Richard Ross/ Getty Images

2. Pfarrer und Pastor:in

Vorab: Wundere dich nicht, dass wir im folgenden Abschnitt von Pfarrern, aber Pastor:innen sprechen. Das liegt daran, dass es in der evangelischen Kirche erlaubt ist, als Frau Pastorin zu werden. In der katholischen Kirche hingegen, ist das Amt des Pfarrers bis heute nur Männern vorbehalten.

Natürlich übst du den Beruf des Pfarrers/Pastor:ins nicht wegen des Geldes aus. Solch ein Berufswunsch muss aus Überzeugung entstehen. Dennoch verdienen Pfarrer und Pastor:innen unwahrscheinlich gut. Das Gehalt kann auf bis zu 85.400 € anwachsen, wobei der Durchschnitt bei etwa 53.800 € liegt.

3. Metzger:in

Ein weiterer Beruf, in dem es viele freie Jobs gibt, ist der des/der Metzger:ins. Sicherlich ist die Arbeit mit toten Tieren und Fleisch nicht für jede:n etwas. Wenn du allerdings kein Problem damit hast, könnte dich das Gehalt locken. Denn Metzger:innen verdienen bis zu 49.400 € in Deutschland.

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Um Metzger:in zu sein, musst du mit Fleisch natürlich umgehen können. Foto: Getty Images/ Oscar Wong

4. Fernseh-Planer:in

Ein:e Fernseh-Planer:in, auch bekannt als TV-Designer:in oder Sendeleiter:in ist, wie der Name schon sagt, für all das Organisatorische im Fernsehen zuständig. Du stellst die Sendung zusammen und sorgst dafür, dass auch die Durchführung gut klappt. Zugegeben: Keiner kann sagen, wie lange der Beruf des/der Fernseh-Planer:in noch relevant sein wird. Solange dies aber noch der Fall ist, kannst du dich über ein Gehalt von bis zu 78.400 € freuen.

5. Müllabfuhr

Jobs bei der Müllabfuhr haben keinen besonders guten Ruf. Jedoch kannst du dir als Abteilungsleiter:in dort eine goldene Nase verdienen! Bei der Berliner Stadtreinigung kannst du in einer Führungsposition bis zu 91.300 Euro im Jahr verdienen. Müllkraftfahrer:innen verdienen natürlich nicht so viel, aber auch 39.600 Euro jährlich können sich sehen lassen.

Hier erfährst du, welche Berufe es wahrscheinlich bald schon nicht mehr geben wird:

Fazit: Ruhig mal etwas wagen

Auch wenn manche Berufe einen schlechteren Ruf als andere haben, solltest du dich davon nicht abschrecken lassen. Viele Vorurteile beruhen auf alten Klischees, die schon lange nicht mehr stimmen. Höre dich also ruhig überall um und sei offen in deiner Jobwahl. So kannst du dir mit etwas Glück eine goldene Nase verdienen.