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300 Euro Hitzebonus für Bürgergeldempfänger: Was dahinter steckt

Letztes Jahr ging ein TikTok über einen „Hitzebonus“ für Bürgergeld-Empfänger:innen viral. Das Gerücht hält sich bis heute hartnäckig. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Eine Frau liegt auf dem Sofa. Ihr ist warm. Ein Ventilator ist auf sie gerichtet.
u00a9 Pixel-Shot - stock.adobe.com

Was ist das Bürgergeld?

Seit kurzem ist das sogenannte "Bürgergeld" erhältlich. Doch was ist das genau?Wir zeigen dir, was das Bürgergeld ist und welche interessanten Fakten zu hierzu wissen musst.

Auf TikTok hat im vergangenen Jahr ein Video für Aufsehen gesorgt. Darin wurde die Annahme verbreitet, dass Bürgergeld-Empfänger:innen einen sogenannten „Hitzebonus“ in Höhe von 300 Euro vom Jobcenter erhalten. Auch dieses Jahr gibt es wieder Spekulationen über einen Hitzebonus. Doch entspricht das überhaupt der Wahrheit? Wir sind dem Gerücht auf den Grund gegangen.

Hitzebonus für Bürgergeld-Beziehende – Wahrheit oder Fake?

Im letzten Jahr verbreitete sich auf TikTok ein Video, das besagte, dass Bürgergeld-Empfänger:innen einen „Hitzebonus“ von 300 Euro erhalten sollen. Wie in dem Video berichtet wurde, sollten Anspruchsberechtigte diesen Bonus von ihrem örtlichen Jobcenter erhalten. Mit dem Geld sollten sie in der Lage sein, Klimageräte oder Ventilatoren zu erwerben. Außerdem könnten laut dem TikTok-Video auch Freibadbesuche durch diesen „Hitzebonus“ ermöglicht werden.

Das entsprechende Video ist längst nicht mehr verfügbar, doch das Gerücht hält sich auch in diesem Jahr hartnäckig. Doch gibt es den Hitzebonus wirklich? Viele werden nun enttäuscht sein, doch laut der Webseite gegen-hartz.de gibt es keinen Hitzebonus für Bürgergeld-Empfänger:innen!

Für den Kauf von Ventilatoren oder den Besuch eines Schwimmbades müssen die festgelegten Bürgergeld-Regelleistungen genutzt werden. Diese beinhalten spezielle Positionen für solche Ausgaben, wodurch separate Anträge oder Bonusmöglichkeiten ausgeschlossen sind.

Wie kommt es zur Verbreitung von solchen Falschmeldungen?

Im Vergleich zu YouTube ist der Algorithmus auf TikTok simpler gestaltet, was es schwierig macht, zwischen authentischen Inhalten und Fälschungen zu unterscheiden. Dadurch können sich Gerüchte und Falschmeldungen in den Köpfen der Zuschauer:innen festsetzen und werden darüber hinaus oftmals im persönlichen Umfeld weiterverbreitet.

Zudem nehmen sich nur wenige die Zeit, um diese Behauptungen selbst zu überprüfen. Diejenigen, die von solchen Fehlinformationen betroffen sind, werden oft Opfer von Anfeindungen in sozialen Medien. Letztendlich leiden unschuldige Personen unter den Konsequenzen, während die Verursacher:innen der Fehlinformationen oft unerkannt bleiben.

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Wichtig: Auf TikTok können schnell Falschmeldungen verbreitet werden. Eben aus diesem Grund sollte man Behauptungen immer auf seriösen Seiten überprüfen oder sich, wie in unserem Fall, beim Jobcenter nach der Wahrheit erkundigen. 

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Bürgergeld-Fake-News kursieren immer wieder

Über das Bürgergeld kursieren immer wieder Falschmeldungen. So wurde in einem Video einmal behauptet, dass Bürgergeld-Empfänger:innen „Weihnachtskarten“ an das Jobcenter schicken sollten, um einen Weihnachtsbonus zu erhalten. Wie  gegen-hartz.de berichtet, führte dies dazu, dass die Jobcenter tausende Postkarten erhielten und sich gezwungen sahen, die Falschmeldung öffentlich richtigzustellen.