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„Beste Grüße“: Das solltest du am Ende einer E-Mail nicht schreiben

Eine E-Mail von vorne bis hinten formell und höflich zu schreiben ist gar nicht so einfach. Warum du jedoch auf die klassische Abschiedsformel „Beste Grüße“ verzichten solltest.

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Aus diesem Grund solltest du eine E-Mail niemals mit "Beste Grüße" beenden. Foto: IMAGO/Westend61

Bei Menschen, mit denen ich in einem formellen Kontakt stehe, achte ich immer darauf, wie ich eine E-Mail beende. So möchte ich sicherstellen, dass meine E-Mail professionell rüberkommt. Damit ich auf der sicheren Seite bin, wähle ich meist die neutralen Grußformeln „Mit freundlichen“ oder „vielen Grüßen“. Allerdings habe ich jetzt auch mitbekommen, dass Menschen ihre E-Mails mit „Beste Grüße“ beendet haben. Warum du das jedoch besser nicht tun solltest.

E-Mail mit „beste Grüße“ beenden: Keine gute Idee 

Hast auch du dich in einer beruflichen E-Mail schon einmal mit besten Grüßen verabschiedet? Die Etikette-Expertin Elisabeth Bonneau hat dem Nachrichten-Magazin Welt erklärt, warum diese Abschiedsformel alles andere als professionell ist. „Beste Grüße gibt es nicht. Ebenso wie es die guten Grüße nicht gibt.“ Außerdem rät Bonneau auch davon ab, sich mit lieben oder herzlichen Grüßen zu verabschieden. Diese Floskel ist nur angemessen, wenn der oder die Gesprächspartner:in die E-Mail zuerst mit diesen Worten beendet.

In den sozialen Medien wird es immer beliebter, lustige Abschiedsformeln zu kreieren, um der E-Mail eine persönliche Note zu geben. Wie beispielsweise „Bis Baldrian“, „Mach es Gucci“ oder „Ferrero Tschüsschen“. Das kann bei Vorgesetzten oder externen Kund:innen jedoch gehörig schiefgehen, weiß die Expertin. Daher sollte man solche E-Mail-Verabschiedungen nur den Kolleg:innen zukommen lassen, mit denen man ein eher freundschaftliches Verhältnis hegt. 

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E-Mails im Beruf: Diese 3 passenden Grußformeln gehen immer 

Damit du bei deiner nächsten E-Mail nicht versehentlich in ein Fettnäpfchen trittst, zeigen wir dir, mit welchen Grußformeln du nichts falsch machen kannst. Je nach Anlass kannst du dich so in einer E-Mail verabschieden: 

1. Mit freundlichen Grüßen 

Mit dieser Standard-Formel bist du immer auf der sicheren Seite. Zwar ist diese ziemlich unpersönlich, strahlt jedoch Professionalität aus und wird von jedem ausnahmslos akzeptiert. 

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Mit der Standard-Formel bist du immer auf der sicheren Seite. Foto: IMAGO/Westend61

2. Liebe Grüße 

Hier solltest du ein wenig nachdenken, bevor du mit diesen Wörtern deine E-Mail beendest. Handelt es sich bei deinem Adressaten, um eine Kollegin oder einen Kollegen, ist diese Grußformel völlig in Ordnung. Bei Kund:innen, die du das erste Mal anschreibst, solltest du es jedoch lieber lassen und zu einer unpersönlichen Formel greifen. 

3. Sonnige Grüße 

Eine nette und nicht allzu persönliche Grußformel, die vor allem dann benutzt werden kann, wenn man mit dem oder der Empfänger:in schon ein paar Mails ausgetauscht hat. Achte dabei natürlich auch darauf, dass die Wetterlage passt. 

4. Schönen Tag/Schönes Wochenende/Schönen Feierabend

Das betont, abgesehen von der Bewahrung des Höflichkeits-Codes, immer nochmal die Nettigkeit. Man schließt das Geschäftliche ab oder gibt finale Antworten auf Fragen, kann danach auch einen Punkt setzen, in dem man einen guten Feierabend wünscht.

Sich in einer E-Mail verabschieden: Die Möglichkeiten sind vielfältig 

Wie du siehst, gibt es viele Varianten, sich bei einer E-Mail im beruflichen Alltag zu verabschieden. Wichtig ist hierbei nur, um wen es sich handelt und in welcher Beziehung du zu dem Adressaten stehst. Hegst du ein freundschaftliches Verhältnis, ist nichts dagegen einzuwenden auch mal einen kleinen Spaß zu machen. Dennoch bist du mit einer Standard-Formel immer auf der sicheren Seite und kannst so deine Professionalität wahren.