Es gibt kaum noch einen Lebensbereich, der nicht vom Coronavirus beeinflusst wird. Einige Branchen boomen und suchen händeringend nach Personal. Doch wer einen Job sucht und nicht zufällig eine Ausbildung zum Krankenpfleger hat, steht meist mit leeren Händen da. Kannst du dir deine Bewerbung dann sparen? 

Trotz Coronavirus Mut zur Bewerbung!

Nix da! Viele Unternehmen geben trotz hoher Kosten und wenig Einkommen bei der Mitarbeitersuche nicht auf. Deine Bewerbungen kannst du also trotzdem rausschicken, es gibt nichts zu verlieren. Wenn dann eine Rückmeldung kommt, wird es richtig spannend. Wir zeigen dir, wie das Virus den Bewerbungsprozess umgekrempelt hat und was du deswegen beachten solltest.

Tafelwand mit gezeichneten Glühbirnen und Text
Bei Bewerbungen und Beförderungen gilt vor allem eines: Sei Mutig!(Photo: http://www.fotogestoeber.de)

1. Locals first!

Um Reisen und Umzüge zu vermeiden, setzen Unternehmen zunehmend auf Angestellte aus den umliegenden Regionen. Eine Bewerbung für eine Stelle in einer anderen Stadt wird also weniger erfolgreich sein. Übrigens: Falls du bereits einen Job hast, dich aber weiterentwickeln möchtest, stehen die Chancen für eine Beförderung gut. Mit Personalveränderungen innerhalb des Unternehmens geht dein Arbeitgeber in der Corona-Zeit ein viel kleineres Risiko ein. 

Mann hält Mikrofon in die Kamera
Face-to-face-Interviews sind out und werden durch Online-Bewerbungsgespräche ersetzt.(Photo: BrianAJackson)

2. Das perfekte Bewerbungsgespräch

Vor allem das Social Distancing hat einen großen Einfluss auf den Bewerbungsprozess. Face-to-face Interviews wird es kaum noch geben. Stattdessen werden Tools wie Skype, Zoom und Google Hangouts bei Jobinterviews immer häufiger verwendet. Am besten du machst dich vorher mit den Programmen vertraut, damit in der heißen Phase nichts schiefgeht. Weitere Tipps für dein Online-Bewerbungsgespräch findest du hier.

Würfel mit Aufschrift
Arbeitsroutine im Home-Office? Gar nicht so einfach…(Photo: Fokusiert)

3. Ab in den Workflow

Die ersten Tage dienen vor allem dazu, dich einzuleben, Kontakte zu knüpfen und in einen Workflow zu kommen. Doof nur, dass du deinen neuen Job wahrscheinlich erst einmal aus dem Home-Office starten musst. Jetzt ist es enorm wichtig, deine tägliche Arbeitsroutine auch in den eigenen vier Wänden durchzuhalten. Wie du den richtigen Workflow findest zeigen wir dir hier.

Das wird dir später im Büro deinen beruflichen Alltag extrem erleichtern. Ein weiterer Tipp: Persönlichen Kontakt zu ersetzen ist schwer, die Videotools bieten jedoch immerhin eine Alternative um deine neuen Kollegen besser kennenzulernen. 

Bewerbungsgespräche der Zukunft

Bereits vor einigen Jahren zeichnete sich ein Home-Office-Trend ab, der durch die Corona-Pandemie gefördert werden könnte. Über die Hälfte aller Unternehmen unterstützen die Arbeit von Zuhause aus. Zusätzlich boomen Online-Jobbörsen, technologische Entwicklungen und Tools, wie Skype und Zoom werden immer häufiger genutzt und machen persönliche Jobbewerbungen überflüssig. Die Chance, dass sich Bewerbungsgespräche langfristig ändern werden, ist also sehr hoch.

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