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Woran erkennt man eine geschädigte Hautbarriere?

Deine Haut fühlt sich trocken an? Vielleicht hast du eine geschädigte Hautbarriere. Hier erfährst du mehr darüber.

Woran erkennt man eine geschädigte Hautbarriere? Foto: Shisu_ka - stock.adobe.com

Die Haut ist unser bekanntlicherweise unser größtes Organ und erfüllt viele lebenswichtige Funktionen, darunter Schutz vor äußeren Einflüssen, Regulation der Körpertemperatur und Ausscheidung von Schadstoffen. Eine intakte Hautbarriere ist somit entscheidend für ein gesundes Hautbild. Doch wie erkennt man, ob die Hautbarriere geschädigt ist? Das zeigen wir dir in diesem Artikel.

Woran erkennt man eine geschädigte Hautbarriere?

Eine geschädigte Hautbarriere wird in vielen Fällen durch äußere Faktoren wie aggressive Reinigungsmittel, übermäßige Sonneneinstrahlung, extrem kaltes oder heißes Wetter, falsche Hautpflegeprodukte oder Ernährung beeinflusst. Es gibt ein paar Anzeichen, die verdeutlichen können, ob die Hautbarriere gesund oder geschädigt ist. Wir zeigen dir, woran du eine geschädigte Hautbarriere erkennen kannst.

Wichtig! Dieser Artikel dient als Ratgeber und kann keinen Besuch beim Dermatologen ersetzen.

1. Trockenheit und Rauheit

Eine der offensichtlichsten Anzeichen einer geschädigten Hautbarriere ist Trockenheit und deine Haut fühlt sich spröde, rau und manchmal sogar schuppig an. Dies geschieht, wenn die Haut Wasser verliert und damit die natürliche Feuchtigkeitsbarriere beeinträchtigt ist.

2. Rötungen und Reizungen

Eine geschädigte Hautbarriere kann zudem auch Rötungen und Reizungen führen. Die Haut wird empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen wie Wind, Sonne oder bestimmten Hautpflegeprodukten und kann jucken und brennen. Bei einer geschädigten Barriere ist die Haut daher empfindlicher gegenüber verschiedenen Reizen. Was früher gut verträglich war, kann nun Irritationen hervorrufen, da die Schutzfunktion der Haut geschwächt ist.

3. Infektionen

Eine intakte Hautbarriere schützt vor Eindringlingen wie Bakterien und Pilzen. Wenn die Hautbarriere allerdings geschädigt ist, besteht ein höheres Risiko für wiederkehrende Hautinfektionen, da die Haut anfälliger für Keime ist.

Das spielt übrigens auch eine Rolle bei der Wundheilung, da eine geschädigte Barriere die Heilungszeit von Schnitten, Kratzern oder anderen Verletzungen verlängern kann.

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4. Unregelmäßiger Teint und Hyperpigmentierung

Eine geschädigte Hautbarriere kann auch zu einem ungleichmäßigen Teint führen. Dunkle Flecken, Pigmentierungen und Verfärbungen können auftreten, da die Haut mit der Zeit auf Entzündungen und Irritationen reagiert.