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Was ist die Perimenopause? 

Von der Menopause, die die letzte Menstruation im Leben einer Frau bezeichnet, haben wir sicherlich schon alle gehört. Doch was hat es eigentlich mit der Perimenopause auf sich? Wir klären auf! 

Perimenopause
Die Perimenopause beschreibt die Übergangsphase zu den Wechseljahren. Foto: Getty Images/ Maria Korneeva

Im Januar werde ich 30 Jahre alt und habe mir hinsichtlich der Wechseljahre, wie die Menopause auch genannt wird, noch keine Gedanken gemacht. Warum auch, halte ich mich nämlich an verschiedene Expert:innen habe ich noch über zwanzig Jahre Zeit, um mich mit dieser Lebensphase auseinanderzusetzen. Auch wenn die Menopause in meinem Alter scheinbar noch keine große Rolle spielt, ist es wichtig zu wissen, was in ein paar Jahren auf mich zukommen wird. Während ich bereits ein wenig Wissen über die Menopause sammeln konnte, ist mir der Begriff Perimenopause neu. Dir geht es genauso? Dann solltest du dir diesen Artikel genauer durchlesen. 

Perimenopause: Das musst du über die Phase deines Lebens wissen 

Hätte mich jemand vor diesem Artikel gefragt, was die Perimenopause ist, hätte ich nur mit den Schultern gezuckt. Damit stehe ich jedoch nicht alleine da, wie das Elle-Magazin weiß. Laut einer Umfrage haben sich, genau wie ich, 88 Prozent der Frauen noch nie über die Perimenopause informiert. Weitere 47 Prozent wissen überhaupt nicht, was das Wort bedeuten soll. Das ist gerade deshalb so verwunderlich, weil 85 Prozent der Befragten bereits an Symptomen der Perimenopause litten. Nehme ich mich zum Beispiel, kann ich davon ausgehen, dass sich meine Hormone bereits in fünf Jahren langsam und unbemerkt umstellen werden. 

Frau traurig
Die Perimenopause beginnt bereits weit vor den Wechseljahren. Foto: IMAGO / Addictive Stock

So beschreibt man die Perimenopause als eine Art Übergangsphase. Diese tritt zwischen dem fruchtbaren Alter und der Menopause ein. Auch hier können sich also bereits Symptome bemerkbar machen, wie Hitzewallungen oder Schlafprobleme. Der Grund, weshalb diese jedoch nicht als Anzeichen für die Perimenopause angesehen werden, ist, dass diese im Schnitt sechs bis acht Jahre vor den Wechseljahren eintritt.

Kann man bei der Menopause also davon ausgehen, dass sie bei den meisten Frauen Anfang 50 stattfindet, kann die Perimenopause bereits im Alter zwischen 42 und 45 beginnen. Bei anderen Frauen startet die Phase auch schon mit Ende 30. 

Diese Symptome sprechen für eine Perimenopause 

Doch wie reagiert unser Körper auf die Perimenopause, die die Wechseljahre einläutet und können wir dem aktiv gegensteuern? Ja – sagt Peggy Reichelt, zum Elle-Magazin. Peggy ist Gründerin von XbyX. Die Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass offen über die Wechseljahre gesprochen wird. „Gerade in Deutschland ist die Informationslücke noch riesengroß. Dabei sollte jede Frau wissen, was während der Wechseljahre in ihrem Körper passiert. Und wie sie diese Lebensphase bestmöglich meistern kann“, so Reichelt zum Magazin. 

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So ist es laut der Gründerin von XbyX besonders wichtig in dieser Phase unseres Körpers nicht nur auf unsere Ernährung, sondern auch auf unseren Lebensstil zu achten. Hören wir nämlich nicht auf unseren Körper, kann es schnell vorkommen, die ersten Anzeichen der Perimenopause einfach zu übersehen. Dazu gehören

  • Empfindliche und angeschwollene Brüste 
  • Erschöpfung 
  • Antriebslosigkeit 
  • Schlafprobleme 
  • Stimmungsschwankungen 
  • Gereiztheit 
  • Gewichtsprobleme 
  • Verstärkte PMS 
  • Konzentrationsschwäche 

So werden die Vor-Wechseljahre ausgelöst 

Bei nicht jeder Frau ist die Dauer der Perimenopause identisch. Das liegt auch daran, dass sie bei vielen unbemerkt bleibt. Während die meisten im Durchschnitt vier Jahre mit den Vor-Wechseljahren zu kämpfen haben, dauert es bei den anderen nur wenige Monate. Es gibt jedoch auch Frauen, die vor ihren Wechseljahren, bis zu acht Jahren, mit der Übergangsphase zu kämpfen haben. 

Doch was passiert eigentlich im weiblichen Körper, dass die Perimenopause ins Rollen kommt? Verantwortlich dafür ist der schwankende Hormonspiegel. Dieser schwankt so lange, bis keine Eizellen mehr produziert werden und die Regelblutung ausbleibt. Geschieht dies, setzt die Menopause ein.

Die Perimenopause, die davor beginnt, kann durch Krankheiten, einen ungesunden Lebensstil oder durch die Einnahme von Hormonen auch beeinflusst werden. Bei Frauen, die zum Beispiel eine Chemotherapie durchlaufen oder denen ein Eierstock entfernt wurde, tritt die Perimenopause überwiegend früher ein.