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Warum DIESE Kinder gefährdet sind, an Depressionen zu leiden

Du hast Sorgen, dass dein Kind unter Depressionen leiden könnte? Wir zeigen dir, welche Kinder besonders oft dazu neigen.

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Tabu-Thema Psyche: Warum wir mehr auf unsere Seele achten sollten

Sind wir körperlich krank, gehen wir zum Arzt. Ist jedoch unsere Psyche instabil, tun wir uns weitaus schwerer, uns von einem Fachmann helfen zu lassen. Irgendwie ist das Thema tabuisiert und kompliziert. Dabei sollte uns eine gesunde Psyche genauso wichtig sein wie ein gesunder Körper.

Depressionen können Menschen jeden Alters treffen und auch wenn Eltern es nicht wahrhaben wollen, kann es eben auch die Kleinsten treffen. So neigen einige Kinder eher dazu, depressive Symptome zu entwickeln als andere. Daher ist es umso wichtiger, die Anzeichen und Risikofaktoren so schnell wie möglich zu erkennen. Welche Kinder besonders oft zu Depressionen neigen und wie Eltern damit umgehen sollten.

Ursachen: Diese Kinder neigen besonders oft zu Depressionen

Du fragst dich, ob es Kinder gibt, die besonders gefährdet sind an Depressionen zu erkranken? Wir haben uns schlaugemacht und herausgefunden, was eine Depression im Kindesalter begünstigen kann. Dazu gehören:

1. Anfälligkeit durch genetische Veranlagung

Eine der Hauptursachen dafür, dass einige Kinder eher zu Depressionen neigen, ist eine genetische Veranlagung. Wenn ein Elternteil oder sogar beide an Depressionen leiden, erhöht sich das Risiko für das Kind, ebenfalls an dieser Krankheit zu erkranken. Die Vererbung von genetischen Merkmalen, die die Anfälligkeit für Depressionen beeinflussen, spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Kind Depression
Depressionen können auch eine genetische Veranlagung sein. Foto: Hip.hub – stock.adobe.com

2. Umweltfaktoren und Stress

Neben der genetischen Veranlagung spielen auch Umweltfaktoren eine große Rolle. Kinder, die in einem Umfeld aufwachsen, das von Stress, Trauma oder Vernachlässigung geprägt ist, haben ein erhöhtes Risiko, depressive Symptome zu entwickeln. Probleme im familiären Umfeld wie Scheidung der Eltern, häusliche Gewalt oder finanzielle Schwierigkeiten können das emotionale Wohlbefinden des Kindes stark beeinträchtigen und zu Depressionen führen.

3. Schulische Herausforderungen und sozialer Druck

Schulische Herausforderungen können ebenfalls ein Auslöser für Depressionen bei Kindern sein. Der Druck, gute Noten zu erreichen, die Angst vor Mobbing oder sozialer Ausgrenzung sowie Schwierigkeiten beim Lernen können das Selbstwertgefühl eines Kindes negativ beeinflussen und zu depressiven Verstimmungen führen.

Anzeichen von Depressionen bei Kindern erkennen

Es ist wichtig, die Anzeichen von Depressionen bei Kindern frühzeitig zu erkennen, um ihnen die nötige Unterstützung bieten zu können. Dazu gehören unter anderem anhaltende Traurigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Appetitveränderungen, sozialer Rückzug, verminderte Interessen und Freude an Aktivitäten, Probleme in der Schule sowie körperliche Beschwerden ohne erkennbare Ursache.

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Umgang mit depressiven Kindern: Unterstützung und Behandlung

Wenn Eltern, Lehrer:innen oder andere Bezugspersonen Anzeichen von Depressionen bei einem Kind bemerken, ist es wichtig, einfühlsam und unterstützend zu reagieren. Das Kind sollte ermutigt werden, über seine Gefühle zu sprechen, und professionelle Hilfe sollte in Betracht gezogen werden. Therapiemöglichkeiten wie kognitive Verhaltenstherapie oder Medikamente können je nach Schweregrad der Depression in Erwägung gezogen werden.