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Das macht dein Baby, wenn es Schmerzen hat

Du bist gerade Mutter oder Vater geworden und fragst dich, wie du erkennst, ob dein Baby Schmerzen hat? Wir haben uns schlaugemacht.

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Wichtiger Unterschied: Ab wann können und wann dürfen Babys sitzen?

Es sieht unglaublich süß aus, wenn kleine Babys sitzen, drapiert zwischen Kissen auf dem Sofa, in einem Hochstuhl oder Babysitz. Trotzdem sollten Eltern dies tunlichst unterlassen. Es gibt nämlich einen großen Unterschied zwischen dem Sitzen können und dem Sitzen dürfen.

In wenigen Wochen werde ich Mama und mache mir jetzt schon Gedanken darüber, wie ich mich verhalten soll, wenn mein Kind anfängt zu weinen. So ist das Trösten und Beruhigen eines Babys, gerade wenn es Schmerzen hat, einer der wichtigsten Aufgaben als Elternteil. Doch wie erkenne ich überhaupt, ob mein Baby Schmerzen hat? Worauf du achten musst und was dein Kind wirklich macht, wenn es Schmerzen hat, erfährst du in diesem Artikel.

7 Dinge, woran du erkennst, dass dein Baby Schmerzen hat

Die Sprache deines Babys zu verstehen, kann dir helfen, herauszufinden, ob es Schmerzen hat. Wenn dein Baby weint, solltest du darauf achten, wie es weint. Ein schriller, hoher Ton kann darauf hindeuten, dass es Schmerzen hat, während ein müdes oder hungriges Weinen oft anders klingt. Auch das Verhalten deines Babys kann Hinweise geben. Achte darauf, ob es sich unruhig bewegt oder ungewöhnlich viel weint, ohne dass ein offensichtlicher Grund erkennbar ist. Welche Anzeichen noch auf körperliche Schmerzen hindeuten:

1. Weinen und Schreien

Das offensichtlichste Anzeichen dafür, dass dein Baby Schmerzen hat, ist, wenn es weint und schreit. Ein plötzlicher Anstieg der Lautstärke oder ein untröstliches Weinen können darauf hinweisen, dass es sich unwohl fühlt.

2. Unruhiges Verhalten

Wenn dein Baby Schmerzen hat, kann es sich unruhig verhalten. Es könnte sich ständig drehen und wenden oder seine Arme und Beine unkontrolliert bewegen.

Baby weint
Unruhiges Verhalten kann auf Schmerzen hindeuten. Foto: Aliaksei Lasevich – stock.adobe.com

3. Gesichtsausdrücke

Du machst dir Sorgen, dass dein Baby Schmerzen hat? Dann lohnt sich ein Blick in sein Gesicht. So deuten zusammengezogene Augenbrauen, ein gekniffener Mund oder ein verkrampfter Ausdruck darauf hin, dass sich dein Baby körperlich nicht wohlfühlt.

4. Anspannung der Muskeln

Ein weiteres Anzeichen, dass dein Baby Schmerzen, siehst du am Körper deines Kindes. So spannen Babys oft ihre Muskeln an, ballen ihre Fäuste oder machen ihren Körper ganz steif.

5. Vermeidung von Berührung

Du hast ein richtiges Kuschel-Baby, aber plötzlich möchte dein Kind nicht mehr angefasst werden, zieht sich zurück oder schaut weg, wenn du es berührst? Auch das kann darauf hindeuten, dass dein Baby Schmerzen hat.

6. Schwierigkeiten beim Stillen oder Flaschen geben

Babys, die Schmerzen haben, könnten Schwierigkeiten haben, beim Stillen oder beim Trinken aus der Flasche ruhig zu bleiben. Sie könnten öfter abdocken oder den Sauger ablehnen.

7. Schwierigkeiten beim Spielen

Schmerzen können auch das Spielverhalten deines Babys beeinträchtigen. Es könnte weniger interessiert sein an Spielsachen oder Aktivitäten, die es normalerweise genießt, und stattdessen ruhig und zurückgezogen wirken.

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Mein Baby hat Schmerzen: Mögliche Ursachen

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Baby Schmerzen haben könnte. Manchmal sind es nur kleine Unannehmlichkeiten wie Blähungen oder Zahnschmerzen, die das Baby quälen. In anderen Fällen können jedoch ernstere Probleme wie Infektionen oder Verletzungen vorliegen. Wenn du dir nicht sicher bist, was deinem Baby fehlt, solltest du immer einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten.

Baby Sohn weint
Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Baby Schmerzen haben könnte. Foto: Bostan Natalia – stock.adobe.com

Maßnahmen zur Linderung von Babyschmerzen

Wenn dein Baby Schmerzen hat, möchtest du natürlich alles tun, um es zu trösten und zu beruhigen. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deinem Baby Erleichterung zu verschaffen. Dazu gehören das Halten und Tragen des Babys, sanfte Massagebewegungen, das Anbieten eines Schnullers oder das Singen von beruhigenden Liedern. Auch das Stillen oder das Geben von Fläschchen kann helfen, das Baby zu beruhigen und seine Schmerzen zu lindern.