Dein Körper sendet bestimmte Signale aus, wenn du schwanger bist. Wir sagen dir, ab wann du mit typischen Schwangerschaftsanzeichen rechnen kannst.

Du möchtest unbedingt schwanger werden und bist dir nicht sicher, ob es nun endlich so weit ist? Oder du weißt bereits von deiner Schwangerschaft, hast aber keine Ahnung, was da genau auf dich zukommt? In welcher Situation du dich auch befindest: Die folgenden Infos über fünf Anzeichen, die deine Schwangerschaft begleiten werden und mit denen du höchstwahrscheinlich rechnen musst, helfen dir, dich und deinen Körper besser zu verstehen.

Schwangerschaftsanzeichen – mit diesen fünf musst du rechnen

Natürlich äußert sich eine Schwangerschaft bei jeder Frau anders, aber mit gewissen Dingen kannst du rechnen. Beim Thema Schwangerschaftsanzeichen hast du vielleicht dieses Klischee im Kopf: Heißhunger auf saure Gurken, schlechte Laune und Heulkrampfgefahr. Doch welche Symptome wirklich auf dich zukommen und ab wann, erfährst du hier.

1. Dein Körper verändert sich

Schon in den ersten Wochen nach der Empfängnis beginnt dein Körper damit, sich sichtbar zu verändern. Deine Brüste schwellen bereits leicht an, kribbeln und ziehen vielleicht unangenehm. Dies hängt mit dem Milcheinschuss zusammen. Deine Haut kann außerdem durch den veränderten Hormonspiegel etwas schlechter werden. 

Manche Schwangere jedoch verzeichnen einen ebeneren Teint als zuvor. Haare und Nägel bekommen einen Wachstumsschub. Verantwortlich hierfür ist der steigende Östrogenspiegel.

2. Deine Blutung verändert sich

Das Ausbleiben der Periode ist das wohl eindeutigste Signal dafür, dass du schwanger bist. Doch auch zu Beginn der Schwangerschaft kann häufig eine sogenannte Schmierblutung auftreten. Und wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet, kann es zu einer Einnistungsblutung kommen. 

Diese unterscheidet sich von der Regelblutung dadurch, dass sie heller und weniger intensiv ist. Die Einnistung kann mit dem Einnistungsschmerz einhergehen, der jedoch nur von kurzer Dauer ist.

3. Deine Laune verändert sich

Wir haben es alle geahnt: Wenn du schwanger bist, verändert sich deine Laune. Die Hormone spielen in dieser Zeit verrückt, und gerade im ersten Drittel der Schwangerschaft sind Stimmungsschwankungen völlig normal und verständlich.

Gefühle wie Freude und Trauer nimmst du jetzt intensiver wahr, und du wechselst auch schneller als sonst zwischen den Emotionen hin und her. Versuche auf jeden Fall, deine Zweifel nicht zu ernst zu nehmen, und bleib immer positiv!

4. Deine Fitness verändert sich

Auch das noch! Du wirst dich weniger fit fühlen. Dieses Anzeichen ist wenig erfreulich, aber nachvollziehbar: Schließlich wächst in dir ein neues Leben heran. Wenn du dir dieses Wunder vor Augen hältst, ist es doch gleich nur noch halb so schlimm, dass du dich vor allem bis zur zwölften Schwangerschaftswoche häufig müde und erschöpft fühlen wirst. Zur Müdigkeit trägt eine mögliche Schlafstörung während der Schwangerschaft bei. Diese wird begünstigt durch den wachsenden Bauch und den vermehrten Harndrang.

5. Dein Appetit verändert sich

Der Klassiker unter den Klischees hat seine Berechtigung: Dein Appetit wird sich verändern, wenn du ein Baby erwartest. Zum einen kann vor allem zwischen der sechsten und zwölften Schwangerschaftswoche die sogenannte Morgenübelkeit auftreten. Zum anderen nimmst du während der gesamten Schwangerschaft Gerüche anders wahr, und dein Geschmackssinn wandelt sich.   

Fazit – Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen

Wenn du weißt, was auf dich zukommt und ab wann du mit den typischen Schwangerschaftsanzeichen rechnen musst, kannst du besser mit den Veränderungen umgehen. Und denk immer daran: Das alles ist nur temporär. Sobald dein Baby erst einmal das Licht der Welt erblickt hat, wird sich alles mit der Zeit wieder regulieren. Wenn du Bauchschmerzen aufgrund deiner hast, können dir diese Zyklus-Apps dabei helfen.

Autor: Carina Starklauf