Du bist ein Mensch, der sehr viel wert auf Traditionen und Bräuche legt? Dann ist dir der Aberglaube höchstwahrscheinlich auch auf deiner eigenen Hochzeit wichtig. Zum Glück spielen bei einer Heirat auch immer noch viele Bräuche eine wichtige Rolle. Woran sich Brautpaare halten sollten, wenn sie eine glückliche und lange Ehe anstreben und welche 5 Dinge laut Aberglauben Unglück bringen, liest du hier.

Aberglaube Hochzeit: 5 Dinge, die ein Brautpaar nicht machen sollte 

Auch wenn ich in meinem Leben nicht unbedingt viel mit Aberglauben und Traditionen am Hut habe, möchte ich am Tag meiner Hochzeit einige Bräuche ausüben, um böse Geister zu besänftigen. Wenn auch dir der Aberglaube wichtig ist, solltest du diese 5 bekannten Regeln definitiv am Hochzeitstag einhalten. 

1. Das Hochzeitskleid 

Dieser Aberglaube existiert schon seit vielen, vielen Jahren. Und auch heute noch halten sich viele Brautpaare an diesen Brauch. Sollte der zukünftige Ehemann das Brautkleid noch vor der Hochzeit sehen, blüht dem verliebten Pärchen noch vor dem Ja-Wort Unglück. Daher kommt übrigens auch die Tradition, die Nacht vor der Trauung getrennt zu verbringen, da so die Wahrscheinlichkeit niedriger ist, dass der Bräutigam die Frau vor dem Altar zu Gesicht bekommt.

Erst bei der Zeremonie darf der Bräutigam die Braut sehen. Getty Images/ Vershinin

2. Alleine schlafen 

Doch nicht nur die Angst, die Braut in ihrem Hochzeitskleid zu sehen, ist der Grund für den Brauch, die letzte Nacht nicht gemeinsam zu verbringen. Eher wird das gemeinsame Nächtigen schon seit vielen Jahren als ein schlechtes Omen für die spätere Ehe angesehen. Dies gilt übrigens nicht nur für die Nacht, sondern auch für den Tag danach. Erst vor dem Altar sollen die Brautpaare sich nach einer getrennten Nacht wiedersehen und werden dafür mit Glück und ewiger Liebe belohnt.

3. Der Aberglaube aus England 

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues: Höchstwahrscheinlich hast auch du schon einmal von diesem Brauch, der ursprünglich aus Großbritannien kommt, gehört. Mittlerweile ist diese Tradition nämlich auch fest in Deutschland verankert. So bekommt die Braut vor der Hochzeit Gegenstände, die eine ganz bestimmte Bedeutung haben.

Das blaue Strumpfband steht für ewige Treue. Getty Images/ Bohdan Bobak / EyeEm

Das Alte symbolisiert das Ende ihrer Single-Zeit, das Neue das zukünftige Leben als Ehefrau, das Blaue steht für die ewige Treue und das Geliehene für das Glück der bereits Verheirateten. Für all diejenige, die den Brauch ignorieren, soll der Start in die Ehe sehr unharmonisch ausfallen.

4. Wer hat die Hosen an? 

Schon am Tag der Hochzeit oder ein paar Tage danach kann sich entscheiden, wer in der Ehe die Hosen anhat. Du betrittst noch nach deinem Mann die Türschwelle nach der Hochzeitsfeier, dann hast du, wenn es nach dem Brauch geht, die Macht in der Beziehung. Du bestehst darauf, dass dein Ehemann dich über die Schwelle trägt, dann kann auch der erste Kauf darüber entscheiden, wer die Hosen in der Ehe anhat. Denn geht es nach der Tradition, hat diejenige Person das Sagen, die zuerst Geld ausgibt.

5. Cent im Schuh 

Du wünschst dir für deine Ehe Wohlstand und Glück? Dann solltest du während der Hochzeit ein Cent-Stück im Schuh tragen. Laut des Aberglaubens habt ihr so während der Ehe niemals finanzielle Schwierigkeiten. Trägt dazu noch der Bräutigam einen Cent im Schuh, erhöht sich der Wohlstand noch einmal. Für noch mehr Geld auf dem Konto kann das Brautpaar sorgen, wenn ihnen auf dem Weg zur Kirche ein Pfarrer oder ein Polizist über den Weg läuft. Ebenfalls für Glück und Harmonie sorgen Tauben, Lämmer oder schwarze Katzen. 

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