Bevor es in den Urlaub geht, geht der erste Weg für viele erst einmal zum Flughafen. Dieser ist ein Mikrokosmos für sich und hat seine ganz eigenen Regeln. Auch wenn du im Flugzeug angekommen bist, gilt es einige Dinge zu beachten, andererseits kannst du ernsthafte Konsequenzen befürchten. Wir stellen dir drei Sätze vor, die du niemals in einem Flugzeug sagen darfst.

Urlaub: So kann die Reise ganz schnell wieder vorbei sein

Wenn man von Sätzen spricht, die man im Flugzeug nicht sagen darf, muss man in zwei verschiedenen Kategorien unterscheiden. Zum einen geht es um schlechte Umgangsformen, zum anderen aber um Aussagen, die die Sicherheit der Fluggäste potenziell gefährden können. Zwar sind beide Dinge unangebracht, bei zweiterem kannst du aber sogar mit einem Strafverfahren rechnen.

„Lächle doch mal.“

Ganz davon abgesehen, dass diese Aussage immer unangebracht ist, bekommen Flugbegleiter:innen sie besonders häufig zu hören. Klar versuchen Flugbegleiter:innen immer höflich und freundlich zu sein, in erster Linie ist ihr Job aber, die Fluggäste sicher von A nach B zu bringen. Nur weil du auf dem Weg in den Urlaub bist, gilt das gleiche nicht für den/die Flugbegleiter:in. Kein Gast hat das Recht den Gesichtsausdruck zu kommentieren, weil kein Gast weiß, welche Verantwortung und Stress ein:e Flugbegleiter:in gerade trägt.

Stewardess
Flugbegleiter:innen zu sagen, dass sie lächeln sollen, ist extrem unangebracht. Foto: Getty Images/ andresr

„Das passt schon.“

Wir kennen sie doch alle: die super sympathischen Fluggäste, die darauf beharren ihren viel zu großen Koffer noch in das Gepäckfach zu quetschen. „Das passt schon“ ist ein Satz, den viele Flugbegleiter:innen zu hören bekommen, wenn sie Gäste darauf hinweisen, dass der Koffer dort nicht mehr reinpasst. Dass das frustrierend und ärgerlich ist und nebenbei noch den ganzen Verkehr aufhält, ist klar. Denn wer weiß besser, was passt und was nicht, als Flugbegleiter:innen, die tagtäglich im Flugzeug arbeiten.

„Ich habe eine Bombe.“

Wenig überraschend, ist dieser Satz mehr als verboten an Bord eines Flugzeuges. Grundsätzlich gibt es wahrscheinlich kaum eine Situation, wo solch ein Satz angebracht wäre… Flugbegleiter:innen sind extrem darauf sensibilisiert, Aussagen, die die Sicherheit der Fluggäste gefährden könnte, frühzeitig zu erkennen.

Dabei ist es egal, ob das „im Spaß“ gemeint ist oder nach dem fünften Bier gesagt wurde. Vor einiger Zeit meinte eine Flugbegleiterin zum Beispiel gehört zu haben, wie sich drei Männer über ein mögliches terroristisches Motiv unterhielten und informierte den Pilot, der zur Notlandung ansetzte. Den Männern konnte zwar nichts nachgewiesen werden, aber der Vorfall zeigt, was du anrichten kannst, wenn du flapsig über solch ein ernstes Thema daherredest. So ist der Urlaub schneller vorbei, als er angefangen hat.

Du solltest also auch in dieser Hinsicht unbedingt Rücksicht auf Flugbegleiter:innen nehmen. Sie sind verantwortlich für viele hundert Passagier:innen und stehen unter einem großen Druck.

Stewardess
Flugbegleiter:innen sind in erster Linie auf die Sicherheit der Fluggäste bedacht. Foto: Getty Images/ Svitlana Hulko

Diese Konsequenzen drohen, wenn du dich nicht im Griff hast

Der schlimmste Fall ist natürlich, wenn Flugbegleiter:innen das Gefühl haben, dass die Sicherheit des Fluges in Gefahr ist. Wenn das zu einer Notlandung führt und du durch deine Aussage der ausschlaggebende Punkt warst, kann das teuer werden oder sich im schlimmsten Fall sogar ins Gefängnis bringen. Unangebrachte Sprüche oder unfreundliches Verhalten an Bord, können dazu führen, dass du von Bord geschmissen wirst oder es dir eben mit den Flugbegleiter:innen verscherzt, was auch keine gute Idee ist. Grundsätzlich, wie in allen anderen Bereichen des Lebens, solltest du also freundlich und respektvoll auftreten und einmal öfter darüber nachdenken, welcher „Witz“ angebracht ist.

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