Ich bin ein absoluter Fan von Dokumentationen, bei denen es um Betrugsmaschen beim Dating oder im Urlaub geht. Hätte ich diese Sendungen nicht immer ganze Wochenenden durchgebinged, wäre ich im Urlaub bestimmt auch auf den ein oder anderen Scam hereingefallen. Keine Angst, du musst deine Sonntage jetzt nicht wie ich damit verbringen, um dich gegen Betrüger:innen zu schützen. Wir haben nämlich für dich die häufigsten Betrugsmaschen herausgefunden.  

Scam im Urlaub: Diese Dinge sind nichts als Abzocke 

Im Urlaub kann man alle Dinge für eine kurze Zeit vergessen und es sich einfach gut gehen lassen. Nach diesem Motto lebe ich auf meinen Reisen auch und mache mir dort auch nie unbedingt viele Gedanken um das liebe Geld. Restaurants, Sightseeing oder Besuche auf dem Flohmarkt, stehen da bei mir immer ganz oben auf der Prioritätenliste. Gerade in Metropolen lauern aber nicht nur teure Eintrittspreise, sondern auch viele Betrüger:innen, die dir das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Auf diese Scams solltest du daher im Urlaub nicht hereinfallen:

1. Taschendiebe 

Die einfachste Möglichkeit, um dein Geld zu verlieren ist, wenn es dir durch einen Taschendieb geklaut wird. Besonders in Barcelona und Rom musste ich bereits die Erfahrungen machen, dass die Diebe dabei nicht nur häufig im Team zusammenarbeiten, sondern auch so schnell agieren, dass du den Diebstahl erst Minuten später bemerkst. Damit ich nie Opfer eines solchen Scams werde, halte ich mich an diese 4 Tipps:

  1. EC- und Kreditkarte sowie Bargeld niemals zusammen aufbewahren.
  2. Den größeren Teil meines Bargelds lasse ich immer im Safe meines Hotelzimmers. 
  3. Persönliche Gegenstände trage ich nie in der Hosentasche, sondern immer am Körper.
  4. Auf Städtereisen trage ich nie einen Rucksack oder eine Henkeltasche, sondern stets eine Bauchtasche.

2. Taxis 

Eine Taxifahrt im Ausland kann auch zu einem richtigen Scam werden. Gerade bei Tourist:innen werden hier ganz schnell horrende Preise festgelegt, die nicht im Entferntesten der Norm entsprechen. So habe ich in Prag für eine Taxifahrt von fünf Minuten schon einmal über 50 Euro zahlen müssen. Als meine Freundinnen und ich protestierten, wurde der Taxifahrer so aggressiv, dass wir das Geld schließlich zahlten.

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Auch das Taxi fahren im Urlaub kann ein Scam sein. Foto: gettyimages/ Maskot

Doch zum Glück habe auch ich aus dieser Erfahrung gelernt und lasse mich mittlerweile beim Taxi fahren nicht mehr abzocken. Diese Tipps helfen auch dir beim nächsten Mal: 

  1. Nur in ein lizenziertes Taxi einsteigen, welches du an dem Gewerbeschein an der Scheibe erkennst.
  2. Noch vor dem Einsteigen einen Festpreis aushandeln, so musst du keine Angst vor bösen Überraschungen haben.

Tipp der Redakteurin: Seit ein paar Jahren benutze ich auf meinen Reisen nur noch die Uber-App. Hier sehe ich nicht nur von vorne rein, wie teuer die Fahrt sein wird, sondern kann auch noch bargeldlos zahlen. 

3. Hütchenspieler 

Wir kennen sie alle, die Hütchenspieler, die an belebten Straßen oder an Stränden Tourist:innen dazu verführen wollen, eine Runde mit ihnen zu spielen. Dabei liegen auf einem Tisch drei Hütchen und der Spielmacher versteckt unter einem eine kleine Kugel. Nun werden die Hütchen in Windeseile verschoben und der Spieler oder die Spielerin muss das richtige Hütchen aufdecken, um zu gewinnen.

Ich persönlich kenne niemanden, der hierbei schon einmal gewonnen hat und stufe das Spiel deshalb ganz klar als Scam ein. Der einzige Tipp meinerseits ist daher: Finger weg!

4. Blumen 

Als ich letztes Jahr mit meinem Mann in Rom war, wurde mehr als einmal versucht mir Blumen in die Hand zu drücken. Natürlich wusste ich aber, dass es sich auch hier um eine Art Scam handelt. Nimmst du nämlich unwissentlich die Rose an, verlangen sie Geld und werden sauer, wenn du die Rose zurückgeben möchtest.

Bloom & Wild Blumenstrau Muttertag
Blumen sind schön, im Urlaub solltest du sie aber lieber nicht annehmen. Foto: Bloom & Wild /

Zahlst du, kann es sein, dass sich von hinten eine andere Person anschleicht und dir im Nachhinein sogar Geld entwendet. Daher mein Tipp an dich: Die Rose niemals annehmen, egal wie penetrant sie werden. Bei mir hat der Rosenverkäufer auch erst aufgehört, als mein Mann ein wenig lauter wurde. 

Scam im Traumurlaub: Lieber einmal mehr informieren 

Würde ich mich nicht so gut mit den Betrugsmaschen auseinandergesetzt haben, wäre bestimmt auch ich auf den ein oder anderen Scam hineingefallen. Das liegt an meiner Gutgläubigkeit und da stehe ich höchstwahrscheinlich nicht alleine da. Um sich den Urlaub jedoch nicht vermiesen zu lassen, solltest du dich bereits vor deiner Reise über das Land informieren und recherchieren, welche Scams dort üblich sind. So hast du die Möglichkeit, dich schon vorab zu schützen und unnötigen Stress zu vermeiden. 

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