Nicht mehr lange und es geht für viele in den langersehnten Urlaub. Auch ich werde im August endlich in die Sonne fliegen und bin jetzt schon fleißig am überlegen, welchen Kleidung nicht fehlen darf. Darüber Gedanken gemacht, ob bestimmte Klamotten angemessen sind oder nicht habe ich mir dabei noch nie. Das ist auch, soweit das Reiseziel in Europa liegt, nicht zwingend notwendig. In weit entfernten Urlaubsorten empfiehlt es sich jedoch schon, sich bereits online über das jeweilige Land zu informieren. Warum du im Karibik-Urlaub sogar für das Tragen einer bestimmten Farbe im Gefängnis landen könntest, erfährst du hier.

Urlaub in der Karibik: Welche Farben verboten sind

Du fliegst dieses Jahr in die Karibik? Dann solltest du dir diesen Artikel gründlich durchlesen. Denn auf den karibischen Inseln erwarten dich nicht nur paradiesische Sandstrände, sondern auch ganz bestimmte Regeln, was deine Kleiderwahl angeht. Zwar kannst du ohne Probleme Bademode, Sandalen oder luftige Klamotten einpacken, aber ein Kleidungsstück kann dir hier zum Verhängnis werden. Wenn du dich nicht daran hältst, kannst du laut dem Auswärtigen Amt sogar hinter schwedischen Gardinen landen.

Gefängnishotel
Die falsche Klamottenwahl kann schnell hinter Gittern enden. Foto: IMAGO/ Joko

So heißt es auf der offiziellen Seite des Auswärtigen Amt zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Barbados: „Es ist untersagt, in der Öffentlichkeit Kleidung in militärischer Tarnfarbe oder Muster zu tragen, dies ist ausschließlich dem Militär vorbehalten.“ Das bedeutet für dich, dass Klamotten mit militärischen Tarnfarben in Deutschland bleiben sollten. Selbiges gilt übrigens auch für Trinidad und Tobago, ebenfalls ein Land in der Karibik. 

Strafe? Gefängnis oder Geldstrafe

Wer sich jetzt denkt, so schlimm wird es schon nicht sein und trotzdem das ein oder andere Kleidungsstück im Military-Look im Koffer verstaut, der irrt. Laut dem regionalen, karibischen Online-Magazin Antigua Observer müssen Urlauber:innen, die sich nicht an die Regeln halten, entweder mit einer Geldstrafe von fast 2.000 Euro rechnen oder im schlimmsten Fall sogar mit einem Jahr Gefängnis. 

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