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Diese Kostenfallen im All-inclusive-Hotel solltest du vor der Buchung kennen 

Gerade im Sommerurlaub möchten viele nur am Strand liegen und die Seele baumeln lassen. Wenn du keine Lust auf Sightseeing-Touren oder Kochen in der Ferienunterkunft hast, solltest du ein All-inclusive-Hotel buchen. Doch Achtung: Wer nicht richtig aufpasst, kann hier schon bei der Buchung in eine Kostenfalle tappen.

All-inclusive-Hotel
In einem All-inclusive-Hotel kannst du ganz leicht in die Kostenfalle tappen. Foto: Getty Images/ Trendsetter Images / EyeEm

Einmal im Jahr tausche ich Städtetrips und Sightseeing-Touren gegen einen entspannten Urlaub am Strand aus und mache nichts außer relaxen, lesen und mich im Pool oder Meer abkühlen. Da ich mir im Urlaub weder über das Abendessen noch über die Fahrt zum Strand Gedanken machen möchte, buche ich ein All-inclusive-Hotel. Hier hat man schließlich alles, was man braucht, und muss nur einen Festbetrag zahlen – oder? Leider entspricht das nicht immer der Wahrheit. Warum du ganz schnell in eine Kostenfalle tappen kannst, wenn du das Kleingedruckte nicht richtig liest, erfährst du hier. 

All-inclusive-Hotel: Diese Kostenfallen lauern beim Komplettpaket 

Du hast dich dieses Jahr für ein All-inclusive-Hotel entschieden, möchtest vor der Buchung aber sichergehen, dass du nichts weiter zahlst, als den Festpreis? Dann solltest du auf diese Sachen besonders gut achten: 

1. Buchung 

Nicht erst im Urlaub selbst kannst du in eine Kostenfalle tappen, sondern schon Monate bevor du die Reise überhaupt antrittst. Daher solltest du dir auch schon bei der Buchung das Paket zum All-inclusive-Hotel genauestens anschauen. Auch wenn bei einer Pauschalreise die Flüge und die Unterkunft zusammen bezahlt werden, kann es sein, dass du für dein Aufgabegepäck extra zahlen musst.

Achte daher darauf, dass die Sitzplatzreservierungen sowie die Kosten für deine Koffer im Preis ebenfalls inklusive sind. Sonst kann es gut und gerne mal sein, dass du weitere hundert Euro mehr extra zahlen musst. 

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Du möchtest im Hotel das komplette All-inclusive-Angebot ausschöpfen? Auch hier ist Vorsicht geboten, denn nur weil das Hotel dir ein All-inclusive-Paket zusammenstellt, heißt das nicht, dass du wirklich alles umsonst bekommt. In einigen Hotels kann dich bei Abreise nämlich eine böse Überraschung erwarten, wenn du am Ende eine Rechnung für die alkoholischen Getränke bekommst.

Mittlerweile musst du, um das Komplettpaket zu erhalten, ein All-inklusive-Plus buchen, welches noch einmal teurer ist. Hierbei lohnt es sich, das Kleingedruckte besonders gründlich zu lesen. 

2. Freizeitgestaltung 

Am Reiseort angekommen, fühlt man sich meist von den ganzen Freizeitmöglichkeiten erschlagen. Hier bieten viele All-inclusive-Hotels nicht nur Wellness, sondern auch Massagen oder Fitnessstudios an. Am Strand kannst du dich oft auf entspannte Liegemöglichkeiten, Jetski oder Parasailing freuen.

Hurghada Ägypten Strand
Auch die Liegen am Strand können bei einer Pauschalreise Geld kosten. Foto: Patryk_Kosmider via Canva

Bevor du jedoch die ganzen Angebote in Anspruch nimmst, solltest du auch hier nachfragen, ob die Freizeitgestaltung im Preis inbegriffen ist. Gleiches gilt auch für die Mini-Bar, die Safe-Nutzung oder den Zimmerservice. 

Kostenfalle All-inclusive-Hotel: Erst informieren, dann genießen 

Wie du siehst, hat ein All-inclusive-Hotel nicht immer nur Vorteile. Wenn man sich nicht richtig informiert, kann aus der günstigen Pauschalreise ganz schnell eine Kostenfalle werden, die dir den Spaß im Urlaub gehörig verderben kann. Dementsprechend ist es wichtig, sich vorab immer genauestens darüber zu informieren, welche Leistungen du für dein Geld bekommst. Sind diese Dinge vorab geklärt, steht einem entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.