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Migranten leiden am meisten unter der Coronakrise. (Photo: imago images/ANE Edition)

Vor allem Migranten leiden unter der Coronakrise

Migranten haben es während der Coronakrise besonders schwer in Deutschland. Die erschreckenden Zahlen der ausweglosen Situation.

Migranten, die noch nicht lange in Deutschland leben, die Sprache noch nicht perfekt beherrschen und die Gepflogenheiten in Deutschland noch nicht komplett verinnerlicht haben, haben es auch bei der Arbeitssuche oft schwer. Meist bekommen die Migranten daher vor allem niedere Jobs, beispielsweise in der Gastronomie. Tellerwäscher und Kleinschneideassisten brauchen nicht unbedingt intensive Gespräche auf Deutsch zu führen. 

Corona: Wieder sind die Migranten die Gelackmeierten

Seit Beginn der Coronakrise sind Gastronomiearbeiter und Migranten besonders wirtschaftlich betroffen. Die Gastronomie musste an vielen Stellen komplett geschlossen werden und selbst wenn derzeit viele Betriebe wieder die Arbeit aufgenommen haben, heißt das noch lange nicht, dass auch alle ehemaligen Mitarbeiter ihre Jobs zurückkbekommen. An jeder Ecke muss gepsart werden.

Im Juni 2020 waren ganze 1.200 Firmen in Kurzarbeit, viele Angestellte wurden aber auch direkt gekündigt. Vor allem die Zahl der Arbeitslosen der unter 25-jährigen stieg in dieser Zeit steil an. Da der zweite Coronalockdown immer näher rückt und auch für den weiteren Verlauf des Jahres gute Hygienekonzepte und wenige gastronomische Experimente auf dem Plan stehen, werden auch Migranten weiterhin mehr unter der Krise leiden müssen als die meisten anderen.

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Migranten haben meist Jobs, die wenig Geld bringen. Beispielsweise als Küchenhilfe.(Photo: imago images/Hans Lucas)


Man kann niemandem einen Vorwurf machen

Kein Hotellier und keine Restaurantchefin kann in diesen Zeiten dafür sorgen, dass die Migranten nicht übermäßig unter den Folgen der Coronakrise leiden. Immerhin finden sich die meisten gerade in einer sehr hilflosen Position wieder. Anfang September 2020 sahen die Zahlen folgendermaßen aus:

  • Hotellerie: 43 % mehr Arbeitslose als im Vorjahr
  • Gastronomie: 48 % mehr Arbeitslose als im Vorjahr
  • Speisenzubereitung: 31 % mehr Arbeitslose als im Vorjahr

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