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Darf man den Hundenapf im Geschirrspüler reinigen?

Reinigst du den Hundenapf immer per Hand? Wir zeigen dir, welche Methode deutlich hygienischer und effektiver ist.

© Javier brosch - stock.adobe.com

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Dosenfutter gehört zu den beliebtesten Alleinfuttermitteln für Hunde. IMTEST hat acht Sorten ins Labor und auf die Hundewiese geschickt.

Wenn man einen Hund hat, gehört es zu den täglichen Aufgaben, den Hundenapf zu reinigen. Während einige ihn einfach in die Spülmaschine stellen, schrubben andere lieber mit Schwamm und Spülmittel per Hand. Welche Reinigung ist effektiver und wie oft muss das Napf überhaupt gesäubert werden? Wir klären auf!

Wie oft sollte ich den Hundenapf reinigen?

Hast du einen Vierbeiner, der den Napf bis zum letzten Bissen ausschleckt, sodass er quasi schon vorgespült ist? Perfekt! Einige Hunde sind jedoch etwas mäkelig und lassen gern mal ein paar Futterreste liegen. Steht das Hundefutter zu lange in der Küche, krustet es fest und muss mühevoll abgeschrubbt werden. Die Folge: Fliegen legen ihre Eier darauf und es wird zur Bakterienschleuder. Egal, ob Trocken- oder Nassfutter – den Hundenapf solltest du nach der Fütterung reinigen oder mindestens einmal täglich. Fülle auch den Wassernapf jeden Tag mit frischem Wasser auf.

Beachte: Auch in einem blitzblank ausgeleckten Napf bleiben Bakterien, sogenannte Mikroben, aus dem Maul des Hundes zurück, sodass du ihn ebenfalls täglich säubern solltest.

Welpen stehen vor Näpfen mit Hundefutter
Näpfe aus Edelstahl kannst du getrost in den Geschirrspüler stellen. Foto: demanescale – stock.adobe.com

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Hundenapf richtig reinigen: So geht’s!

Wer den Hundenapf täglich reinigen möchte, erhofft sich eine schnelle, hygienische und effiziente Methode. Wir zeigen dir, wie es geht:

  1. Handwäsche: Mit einem Schwamm, etwas heißem Wasser und einem Spritzer Spülmittel lässt sich der Hundenapf schnell und einfach reinigen. Bei hartnäckigen Krusten kannst du ihn im Spülbecken einfachen lassen. Trockne ihn hinterher gründlich ab, um Seifenreste zu entfernen.
  2. Essigessenz: ein natürliches Wundermittel im Haushalt! Mische etwas davon mit Wasser in eine große Schüssel, sodass du den Hundenapf darin einweichen kannst. Danach kannst du die Überreste mit einem Lappen unter fließendem Wasser ganz einfach entfernen. Spüle den Napf anschließend gut aus, damit kein Essiggeruch zurück bleibt.
  3. Desinfektionszeug: War dein Hund krank oder hast du mehrere Hunde in deinem Haushalt, bietet es sich an, den Napf regelmäßig zu desinfizieren. Dafür gibt es spezielle Tabletten, die sich im Wasser auflösen und den Hundenapf gründlich reinigen.
  4. Geschirrspüler: Viele Edelstahlnäpfe und einige Kunststoffnäpfe sind spülmaschinenfest und können in die Spülmaschine gestellt werden. Überprüfe vorher das Etikett oder die Anweisungen des Herstellers, um sicherzustellen, dass der Napf für den Geschirrspüler geeignet ist.

Für die unzugänglichen Ecken kannst du auch eine gängige Zahnbürste verwenden. So bekommst du auch Futterreste ab, die sich verfangen haben oder stark verkrustet sind, empfiehlt das Online-Magazin Tierisch-Wohnen.

Hundenapf im Geschirrspüler reinigen: Was ist zu beachten?

Ist der Napf für die Spülmaschine geeignet? Super! Dann kannst du ihn ruhigen Gewissens in der oberen Schublade platzieren und den Spülvorgang bei 60 Grad wie gewohnt starten. Bei diesen Temperaturen werden Bakterien und Keime zuverlässig abgetötet, was die Spülmaschine zur effizientesten Reinigungsmethode macht.

Du kannst den Hundenapf mit deinem normalen Geschirr zusammen reinigen, solltest dir jedoch eventuell einen Ersatz-Napf anschaffen, falls du die Spülmaschine nicht jeden Tag in Gebrauch hast. Verwende außerdem milde Reinigungstabs und achte darauf, dass die Farbe der Näpfe nicht absplittert oder verblasst.