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Frühjahrsputz: Diese Ecken vergessen Haustierbesitzer häufig

Hundeleine, Katzenklo und Futternäpfe – welche Ecken du beim Frühjahrsputz nicht vergessen solltest, wenn du Haustiere hast.

© Shutterstock / Dean Drobot

Fünf Gefahrenquellen im Haushalt für Haustiere

Keine gekippten Fenster oder Schokolade im Haus: Wer sicher gehen will, dass die Haustiere sicher Zuhause leben, sollte diese Gefahrenquellen beachten.

Du willst deine vier Wände mal wieder auf Hochglanz bringen? Dabei solltest du eines nicht vergessen: dein Haustier! Denn Spielzeug, Hundeleine und Katzenklo werden über das Jahr ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. Höchste Zeit, den Lappen zu schwingen! Wir verraten dir, was du beim Frühjahrsputz mit dem Haustier nicht vergessen solltest.

8 Tipps für den Frühjahrsputz mit dem Haustier

Der Frühling klopft an unsere Türen. Langsam wird es Zeit, die Wohnung wieder frisch zu machen und einmal richtig Ordnung zu schaffen. Doch mit tierischen Mitbewohenrn kann der Putzmarathon eine Herausforderung werden. Welche Ecken du beim Frühjahrsputz nicht vergessen solltest, wenn du Haustiere hast, weiß blog.omlet.de.

1. Spielzeug in die Spülmaschine

Wie gern schleppen die Vierbeiner ihr geliebtes Spielzeug durch die Gegend. Dabei sammeln sich allerdings Keime und Bakterien auf den durchgekauten Utensilien an. Daher solltest du Gummiknochen, Bälle und Co. regelmäßig reinigen – und das geht ganz einfach in der Spülmaschine. Schau aber vorher nach, ob die Sachen spülmaschinenfest sind. Ohne Reingungstab und bei einer heißen Temperatur werden sie wieder steril.

2. Das Körbchen waschen

Ist die Wohnung picobello, sticht dir die haarige Decke im Körbchen des Vierbeiners ins Auge. Na toll – nun musst du wohl doch nochmal den Staubsauger aus der Ecke holen. Schließlich mag die Fellnase auch mal wieder in einem frischen Bettchen nächtigen. Den Sauger kannst du allerdings getrost stehen lassen, denn die meisten Körbchen lassen sich abziehen. Die Bezüge kannst du dann ganz einfach in die Waschmaschine schmeißen. Ein Blick auf das Etikett verrät dir, bei wie viel Grad du das gute Stück waschen kannst.

Frau und Hund beim Putzen
Teamwork! Beim Frühjahrsputz sollest du darauf achten, dass du keine schädlichen Reinigungsmittel verwendest. Foto: GettyImages/mgstudyo

3. Näpfe und Leinen reinigen

Die alltäglichen Gegenstände unserer Fellnasen bekommen so nach und nach ihre Gebrauchsspuren. Die Leine ist schmutzig geworden beim letzten Spaziergang und die Näpfe sind ganz stumpf und glanzlos. Passend zum Frühjahrsputz mit dem Haustier kannst du all diese Dinge wieder auf Vordermann bringen. Die Futternäpfe kannst du in der Spüle mit etwas Essigessenz oder Spülmittel einweichen. Ist die Leine schon zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, ist das Frühjahr eine gute Gelegenheit für einen kleinen Shopping-Bummel.

4. Ein sauberes Katzenklo macht die Katze froh

Wer besonders feine Katzenstreu verwendet, wird den Staub meist schwer wieder los. Das Katzenklo lässt sich wunderbar mit Hausmitteln reinigen. Mit einem feuchten Lappen kannst du den staubigen Rand und die umliegenden Möbelstücke abwischen und schon ist alles wieder frisch und sauber. Wer beim Frühjahrsputz seinem Haustier etwas gutes tun möchte, kann auch auf biologische Katzenstreu umsteigen. Die ist sanft an den Pfötchen und weniger staubig.

5. Kleidung und Möbel von Tierhaaren befreien

Deine schwarze Hose ist übersät mit Katzenhaaren und die Hundehaare verzieren die Sofakissen. Wer ein Haustier hat, der weiß, dass der Fellliebling überall seine Spuren hinterlässt. Zeit, den widerspenstigen Tierhaaren beim Frühjahrsputz den Kampf anzusagen. Und dazu musst du nicht einmal die Chemiekeule schwinden. Ein trockener Spülschwamm reicht aus, um Hunde- und Katzenhaare vom Sofabezug zu entfernen. Damit das Sofa gar nicht erst haarig wird, kannst du deinem Hund oder deiner Katze ein Deckchen darauf platzieren.

Geheimtipp für Tierhaare auf dem Teppich: Streue einfach etwas Backpulver auf den Teppich, bevor du ihn gründlich absaugst. Das entfernt nicht nur die Tierhaare, sondern reduziert auch unangenehme Gerüche.

Hund sitzt in einem Putzeimer.
Beim Frühjahrsputz mit dem Haustier solltest du auch den Fußboden gründlich reinigen. Foto: GettyImages/Wang Yukun

6. Den Boden wischen

Flitzt die Fellnase durch die Wohnung, trägt sie Haare, Schutz oder Katzenstreu von einem Raum in den anderen. Das ist nicht nur nervig, sondern lässt deine Wohnung schnell unordentlich und unrein wirken. Daher steht laut tenetrio.de beim Frühjahrsputz für Haustiere das Bodenwischen auf dem Programm. Ob fegen, saugen oder feucht wischen: Denke auch an die Räume, in denen du dich weniger aufhältst. Auch hier können sich Staub und Krümel ansammeln.

7. Schaffe neuen Stauraum

Leinen, Halsbänder, Spielzeug oder die Schaufeln für das Katzenklo – bei all den Dingen, die herumfliegen, könnte man denken, ein Kind sei bei dir eingezogen. Damit alles seinen Platz hat und du auch das findest, wonach du suchst, solltest du dir für alle Haustier-Gegenstände eine Ordnung überlegen. Nutze leere Schubladen als Stauraum für Spielzeug oder hänge die Leine im Flur neben die Haustür. So hast du alles schnell griffbereit und du bekommst einen guten Überblick über den Futtervorrat.

Frühlingstipp: Das Frühjahr steht vor der Tür und es wird langsam Zeit, für sonnige Tage. Gerade jetzt freut sich dein Liebling über neue Spielmöglichkeiten und gemeinsame Zeit an der frischen Luft.

8. Das Haustier baden oder bürsten

Moment – soll das etwa heißen, dass wir Hund und Katze in die Badewanne stecken sollen? Nicht ganz. Das übernimmt der Hundesalon für dich. Dort wird sich ausgiebig um die Fellpflege deines Haustieres gekümmert. Das hält Zecken und Flöhe fern, regt die Durchblutung an und ist gut für die Haut. Allerdings ist nicht jeder Vierbeiner von der Prozedur überzeugt, und auch manche Zweibeiner haben da ihre Zweifel. Du kannst dir auch eine Bürste für zuhause besorgen und deinen Liebling selbst von oben bis unten durchbürsten.

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Den Frühjahrsputz mit dem Haustier richtig vorbereiten

Bevor du mit der Grundreinigung deiner vier Wände (und der vier Pfoten) beginnst, solltest du darauf achten, dass du Reinigungsmittel benutzt, die für Haustiere ungefährlich sind. Wenn du dir unsicher bist, schaue auf der Rückseite der Flasche oder auf dem Etikett nach. In vielen Situationen kannst du auf einige altbewährte Hausmittel zurückgreifen.

Wichtig ist: Sei nicht zu streng mit dir und deinem Zuhause. Ein Haustier hinterlässt nun mal seine Spuren im Haushalt, das ist unvermeidbar. Dafür bereichert es dein Leben jedoch in vielerlei Hinsicht, sodass du getrost über die Tapsen auf dem frisch gewischten Fußboden hinweg lächeln kannst.