Was haben Ariana Grande, Lady Gaga und Shakira gemeinsam? Sie sind Musikerinnen und sie sind kleiner als die durchschnittliche deutsche Frau. Darüber hinaus beweisen sie eindrücklich, dass sich kleine Frauen modisch alles andere als verstecken müssen. Trotzdem gibt es einige Kleidungsstücke, auf die kleinere Frauen eher verzichten sollten.

Wer ist eine kleine Frau?

Frauen, die nicht so hochgewachsen sind wie ein Großteil ihrer Geschlechtsgenossinnen, ärgern sich oftmals darüber, dass sie aufgrund ihrer Größe für jünger gehalten oder im Job manchmal nicht als Autoritätsperson wahrgenommen werden. Aber ab wann gelten Frauen eigentlich als klein? Die deutsche Durchschnittsfrau ist gerade mal 1,65 Meter groß. Alles, was darunter liegt, wird für klein gehalten.

Worauf sollten kleine Frauen modisch verzichten?

In der Fashion-Industrie werden kleine Frauen offiziell als „Petite“ – also klein, zierlich bezeichnet. Und auch, wenn es manchmal als ein Makel gehandelt wird, zeigen wir, dass das mit dem richtigen Style keineswegs zutrifft.

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Ähnliche Farbnuancen können dafür sorgen, dass du größer wirkst. Foto: imago images/Westend61

1. Zu viele Farben

Zu viele verschiedene Farben solltest du vermeiden. Wählst du dein Outfit innerhalb eines Farbtons, der sich nur in Nuancen unterscheidet, streckt das den Körper und lässt ihn größer erscheinen.

Dadurch entsteht eine vertikale Einheit, bei der horizontale Unterbrechungen fehlen und so das Auge ungehindert von oben nach unten und zurückwandern kann. Damit es nicht so langweilig wird, kannst du in deinem monochromen Outfit aber unterschiedliche Materialien kombinieren und alles mit auflockerndem Schmuck abrunden.

Tik Tokerin @00116mv über die modischen No Go´s für kleine Frauen

2. Oversized

Ariana Grande macht es zwar vor, aber Oversized ist leider schwierig für kleine Frauen – sie versinken schnell in den Textilmassen. Maxikleider, oversized Pullover oder Puffjacken sind zwar in, aber ihnen fehlen die Konturen, erklärt die TikTokerin und Fashion-Expertin @99116mv in ihrem Video. Dabei kann es hilfreich sein, die ⅔ – ⅓ – Regel zu verinnerlichen: Ein Outfit, welches deinen Körper optisch halbiert, ist nicht vorteilhaft. Stattdessen ist es förderlich hoch geschnittene Hosen oder Röcke zu wählen, die ⅔ und Oberteile, die ⅓ deines Körpers bedecken.

3. Große Accessoires

Eines darfst du nicht unterschätzen: auch bei den Accessoires gibt es grundsätzliche Regeln, die du befolgen kannst. Denn kleine Frauen sollten sämtliche Accessoires nicht zu groß wählen. Beim Griff zu Schmuck, Gürtel oder Handtaschen gilt: klein ist fein.

Mit großen Handtaschen ist man zwar für jede Eventualität gerüstet – an kleinen Frauen wirken sie aber schnell mal so, als wären wir auf dem Weg in ein verlängertes Wochenende, anstatt ins Büro. Besser auf mittelgroße Bags setzen, die zu den eigenen Proportionen passen.

Beim Griff zum Gürtel liegt in der Kürze die Würze bzw. in diesem Fall in der Schmalheit. Während große Gürtel mit mächtigen Schnallen deinen Körper unterbrechen, schmiegt sich ein dünner Gürtel optimal in das Gesamtbild ein

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Low Rise Jeans erleben gerade ein Comeback, aber kleinere Frauen, sollten vielleicht eher darauf verzichten. Foto: IMAGO / INSADCO

4. Low-Rise Jeans

High-Waist-Hosen: ja. Low-Waist-Jeans: bitte nicht. Die Variante bringt deine Silhouette aus dem Gleichgewicht – und als ob das noch nicht genug ist, verkürzt sie auch noch deine Beine. Setze daher besser auf High Waist – das streckt den Körper optisch.

Klein aber oho: Kleine Frauen kommen groß raus

Wie du siehst, kannst du fast alles tragen und musst in modischer Hinsicht nur wenige Regeln beachten. Vielleicht möchtest du dich auch gar nicht größer schummeln, sondern bist absolut zufrieden mit deiner Körpergröße. Stars wie Ariana Grande oder Hayden Panettiere machen ja schließlich vor, wie man trotz geringer Körpergröße groß rauskommt. Betone deshalb lieber deine Vorzüge, als irgendetwas hinzu- oder wegzumogeln.

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