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Studie zeigt, was deine Katze wirklich über dich denkt

Du wolltest schon immer wissen, was deine Katze über dich denkt? Eine Studie will dies nun herausgefunden haben!

Frau kuschelt mit Katze
Du willst wissen, was deine Katze über dich denkt und ob sie dich überhaupt versteht? Eine Studie hat Antworten! Foto: Natural Women Collection via canva

Wir hören immer wieder, dass Hunde die treusten Begleiter der Menschen sind und alles über uns wissen. Doch eine Studie weiß: Das stimmt nicht so ganz! Denn Katzen wissen weitaus mehr über ihre Besitzer:innen als wir denken. Eine japanische Studie zeigt, dass der kühle Eindruck der Stubentiger manchmal täuscht und sie sich doch darum kümmern, was mit dir geschieht und was nicht. Wir haben uns die Studie angeschaut.

Cleverer als du denkst: So viel räumliches Verständnis hat deine Katze

Hunde lieben ihren Menschen und sind ihr bester Freund, wohingegen Katzen sich nur für ihre Besitzer:innen interessieren, wenn sie die Futterdose aufmachen. Das denken viele über die beiden Haustiere. Daran zweifeln nicht nur einige Katzenbesitzer:innen, sondern auch die Forschenden der Universität von Kyoto. Sie wollten herausfinden, wie sehr sich die süßen Miezen wirklich für ihre Besitzer:innen interessieren.

Hierfür haben sie 50 Hauskatzen in einen Raum gesperrt und sie jeweils beim Namen gerufen. Dies geschah, während die Tierhalter:innen im Raum waren und über ein Lautsprecher während sie draußen waren. Zudem wurde der Name von einem Fremden im Raum gerufen.

Dabei wurde festgestellt, dass die Katzen verwirrt reagieren, wenn ihr:e Besitzer:in sie über den Lautsprecher gerufen haben. Dies hat man an den Ohren- und Kopfbewegungen der Tiere feststellen können. Das zeigt, dass die Hauskatzen ein gewisses Verständnis dafür haben, wo genau sich ihr:e Halter:in befindet. Wenn dein Kätzchen dir also überall hin folgt, heißt dies nicht nur, dass es deine Aufmerksamkeit verlangt.

So kannst du die Bindung zu deiner Katze stärken

Deine Katze interessiert sich anders als die Katzen in der Studie nicht für dich? Dann wird es allerhöchste Zeit, eure Bindung zu stärken. Hierfür kannst du regelmäßige, gemeinsame Rituale einführen. Clickertraining eignet sich sehr dafür. Erfahre hier, was Clickertraining ist und wie ihr damit anfangen könnt.

Ansonsten ist es wichtig, dass du deiner Katze viel Ruhe und Freiraum gibst. Spreche nicht in einem lauten Ton mit ihr und dränge dich ihr nicht auf. Sollte sie kuscheln wollen, kommt sie zu dir – und nicht du zu ihr. Auch Spielaufforderungen solltest du dankbar annehmen und dir dann auch voll und ganz Zeit für deinen kleinen Stubentiger nehmen.

Darum miaut deine Samtpfote dich an

Im Regelfall fühlt sich deine Katze bei dir sicher und wohl, weswegen sie deine Stimme ebenfalls damit in Verbindung bringt. Wenn aber in der Studie Miau- oder elektronische Geräusche benutzt wurden, blieb die überraschte Reaktion bei den Hauskatzen aus. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie im Erwachsenenalter mit anderen Sinnen wie dem Geruch kommunizieren.

Babykatzen miauen sich jedoch gegenseitig an, und ihre Besitzer:innen. Das tun sie, um ihre Bedürfnisse zu kommunizieren. Im Regelfall wollen die meisten Katzen Futter.