Dein Hund wendet sich ständig von dir ab oder knurrt dich an? Dann können das Anzeichen dafür sein, dass er dich nicht wirklich leiden kann. Es gibt jedoch noch viele weitere Anzeichen dafür, dass dein Hund dich hasst. In diesem Artikel verraten wir dir einige davon.

Diese 6 Anzeichen zeigen dir, dass dein Hund dich hasst

Genauso wie Hunde ihre Liebe zu ihren Herrchen und Frauchen ausdrücken, so können sie auch ihren Hass gegenüber ihren Besitzer:innen zum Ausdruck bringen. Das ist zwar eher selten, jedoch kann es durchaus vorkommen.

Wie sie das machen, kann ganz unterschiedlich sein. Aus diesem Grund zeigen wir dir hier sechs Anzeichen, die dir verraten, dass dein Hund dich hasst:

1. Dein Hund knurrt dich an oder schnappt nach dir

Wenn dein Hund dich anknurrt oder sogar nach dir schnappt, ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass er dich so gar nicht leiden kann – zumindest in diesem Moment. Um so aggressiv zu reagieren, muss er sich jedoch schon sehr bedroht fühlen.

Wenn dein Hund also tatsächlich nach dir schnappen sollte, obwohl er das sonst nicht tut, musst du auch deine letzten Handlungen hinterfragen. In der Regel bringen Hunde ihre Abneigung nämlich doch etwas harmloser zum Ausdruck.

Frau mit Hund
Zum Glück gibt es Möglichkeiten, das Vertrauen deines Hundes zurückzugewinnen. Foto: evablancophotos via canva

2. Dein Hund ist ständig nervös

Ist dein Vierbeiner in deiner Gegenwart ständig unruhig oder nervös, kann auch das ein klares Anzeichen für seine Abneigung gegenüber dir sein. Ist dein Hund nervös, erkennst du das häufig daran, dass er häufig gähnt, obwohl er nicht müde ist oder sich über die Lippen leckt.

3. Dein Hund versteckt sich vor dir oder meidet Kontakt

Wenn dein Hund dich ignoriert, den Kontakt mit dir meidet oder sich sogar vor dir versteckt, kann das einerseits bedeuten, dass er dich hasst, oder aber, dass er Angst vor dir hat oder dir nicht vertraut. In diesem Fall solltest du dringend daran arbeiten, dass er mehr Vertrauen zu dir aufbaut.

4. Dein Hund nimmt keine Leckerlis von dir an

Nimmt dein Hund kein Essen und auch keine Leckerlis von dir an, kann das ebenfalls bedeuten, dass er dich hasst oder Angst vor dir hat. Auch wenn dein Hund in deiner Gegenwart das Essen oder Trinken verweigert, kann das darauf hindeuten, dass er sich bei dir nicht wohlfühlt.

5. Dein Hund will nicht mit dir spielen

Möchte dein Vierbeiner nicht mit dir spielen oder zerstört sogar sein Spielzeug regelmäßig, kann das unter Umständen bedeuten, dass er dich nicht leiden kann und deshalb nicht mit dir spielen möchte.

Will dein Hund ab und zu mal nicht mit dir spielen, ist das noch kein Grund zur Sorge. Kommt es allerdings häufiger in Kombination mit anderen Anzeichen vor, solltest du dir Gedanken machen.

Hund spielzeug
Möchte dein Hund nicht mit dir spielen, so hasst er dich vielleicht. Foto: Martell Brighten/ getty images via Canva.com

6. Dein Hund zerkaut deine Sachen

Zerkaut dein Hund deine Sachen, ist das zunächst kein Anzeichen davon, dass er dich nicht leiden kann. Viele Hunde und vor allem Welpen und junge Hunde machen das, weil sie gerne spielen möchten. Aber auch ältere Hunde mache das ab und zu, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Sollte dein Vierbeiner aber ständig deine Sachen zerkauen, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass er dich nicht leiden kann. Frage in diesem Fall unbedingt deinen Tierarzt oder deine Tierärztin um Rat.

Fazit: In der Regel hassen Hunde ihre Besitzer:innen nicht

Falls dein Hund also eines oder sogar mehrere der oben genannten Anzeichen ausführt, kann das durchaus bedeuten, dass er dich hasst. Allerdings kommt es wirklich selten vor, dass Hunde ihre Herrchen beziehungsweise Frauchen nicht leiden können.

Wenn du dir nicht sicher bist, lass dich besser noch einmal von einem Tierarzt oder einer Tierärztin beraten. Falls du allerdings richtig liegst und dein Hund dich wirklich nicht leiden kann, ist das zwar keine schöne Nachricht, allerdings weißt du jetzt wenigstens, warum sich dein Vierbeiner so verhält.

Die gute Nachricht dabei ist jedoch, dass es nie zu spät ist, etwas dagegen zu unternehmen. Du kannst die Liebe deines Hundes also auf alle Fälle wieder zurückgewinnen. Viel Erfolg!

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