Hunde- und Katzenhalter:innen kennen das Spiel. Wenn das Sofa durch die Tierhaare schon eine andere Farbe annimmt, ist die Zeit des Fellwechsels gekommen. Der ist für die Tiere genauso nervig wie für ihre Menschen. Hier findest du Tipps, wie du dein Haustier während der Zeit unterstützen kannst.

Darum ist der Fellwechsel wichtig

Während wir uns im Sommer kürzer anziehen und im Winter etwas dicker, müssen unsere Haustiere mit ihrem Fell auskommen. Schließlich haben die Tiere in der Natur keine Kleidung. Um sich also der Temperatur besser anpassen zu können, brauchen die Tiere den Fellwechsel.

Wann genau aber der Fellwechsel beginnt, ist aber von Tier zu Tier unterschiedlich. Das liegt unter anderen an der Rasse, dem Gesundheitszustand, dem Alter und ob das Tier kastriert worden ist. Der Prozess dauert dann um die vier bis acht Wochen. Ob dein Tier gerade im Fellwechsel ist oder nicht, wirst du wahrscheinlich sehr schnell selbst bemerken. Spätestens, wenn deine ganze Kleidung voller Haare ist.

Fellwechsel
Viel Fell in der Bürste ist im Fellwechsel total normal. Foto: Yuliya / Getty Images via Canva

So pflegst du das Fell von Hunden und Katzen

Um das Fell zu pflegen und deinen Vierbeiner etwas Gutes zu tun, solltest du das Fell gerade beim Fellwechsel bürsten. Das entfernt abgestorbene und lose Haare. Zudem werden Verknotungen und Verfilzungen beseitigt und du gönnst deinem Vierbeiner eine kleine Massage. Ein weiterer Grund: Parasiten haben es bei verfilztem Fell einfacher.

Je nachdem, wie lang die Haare sind, musst du deinen tierischen Freund entweder täglich oder wöchentlich bürsten. Langhaarige Hunde und Katzen müssen einmal täglich gebürstet werden. Tiere mit kurzem Haar circa einmal pro Woche. Übrigens: Eine Unterfellbürste eignet sich beim Fellwechsel besonders gut, da die mehr Haare herausbekommt. Wenn dein Tier nicht gebürstet werden möchte, solltest du es mit Leckerlis trainieren.

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Tiere mit langen Haaren müssen täglich gebürstet werden. Foto: LFO62 / Getty Images via Canva

Achte auf die Ernährung des Vierbeiners

Der Tierschutzverein Vier Pfoten betont, dass man seine Tiere beim Fellwechsel auch unterstützen kann, in dem man auf die Nährstoffe beim Essen achtet. Sie brauchen in der Phase unbedingt Zink, Vitamin A und B und ungesättigte Fettsäuren. Die findest du zum Beispiel in Nachtkerzenöl oder Fischöl.

So kommt ihr gut durch die schwierige Phase!

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