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Darum solltest du nicht am Abend duschen gehen

Gehst du auch immer Abends duschen? Dann gibt es ein paar Dinge, die du hier auf jeden Fall beachten solltest.

Frau kommt aus der Dusche
Macht es einen Unterschied, ob man Morgens oder Abends duscht? Foto: FreshSplash via Getty

Nach einem langen Tag gibt es manchmal nichts Schöneres, als Abends zu duschen und alles abzuwaschen. Laut Expert:innen ist dies aber nicht immer eine gute Idee, vor allem, wenn man vor dem Schlafengehen duschen geht. Wir haben uns das mal genauer angeschaut.

Deswegen sollte man nicht am Abend duschen gehen

Es gibt mehrere Gründe, warum man Abends vor dem Schlafengehen nicht mehr duschen sollte. Wir haben uns zwei davon mal genauer angeschaut.

1. Duschen kann dich wach halten

Hier kommt es auf jeden Fall darauf an, mit welcher Temperatur man Abends duscht. Eine warme Dusche kann die Körpertemperatur herunterfahren lassen und uns somit beim einschlafen helfen kann. Forscher:innen haben vermutet, dass warmes Wasser die Durchblutung der Hände und Füße anregen kann, wodurch die Körperwärme schneller entweichen kann. Eine Studie hat außerdem ergeben, dass eine heiße Dusche ein bis drei Stunden vor dem Schlafengehen zudem dazu beitragen kann, dass man schneller einschläft.

Bei einer kalten Dusche sieht das alles allerdings ganz anders aus. Kalte Duschen machen deinen Körper nämlich wach und sorgen für einen höheren Wachheitsgrad. Die Kälte regt auch dazu an, tiefer zu atmen, wodurch der CO₂-Gehalt im Körper sinkt und die Konzentration gefördert wird. Aus diesem Grund sollte man die kalte Dusche lieber auf den Morgen verschieben.

2. Erhöhtes Infektionsrisiko

Wer abends duscht, geht das Risiko ein, mit nassen Haaren schlafen zu gehen. Das kann wiederum zu gewissen Infektionen führen. Wenn du jetzt denkst, dass man sich durch nasse oder feuchte Haare beim Schlafen erkälten kann, hast du falsch gedacht. Nasses Haar kann dazu führen, dass man friert und unwohl fühlt. Eine Erkältung bekommt man davon aber nicht. Denn Erkältungen, Grippen und Covid-19 werden durch Viren über Körperflüssigkeiten übertragen.

frau nasse haare
Wer abends duscht, sollte sich unbedingt die Haare ganz trocken föhnen. Foto: John Slater via Getty

Dennoch kann man sich durch das Schlafengehen mit nassen Haaren infizieren. Das liegt daran, dass Pilze und Bakterien in einer warmen, feuchten Umgebung gedeihen und feuchten oder nassen Haare die perfekte Umgebung dafür sind.

Wer mit nassen oder feuchten Haaren einschläft, riskiert die folgenden Infektionen:

  • Aspergillose

Aspergillose ist eine Infektion, die durch Aspergillus, einen häufigen Schimmelpilz verursacht wird. Dieser lebt in den Innenräumen und im Freien. Die meisten Menschen atmen jeden Tag Aspergillus-Sporen ein, ohne davon krank zu werden.

  • Malassezia-Follikulitis

Malassezia-Follikulitis ist eine pilzbedingte akneähnlich Erkrankung, die häufig als Akne vulgaris fehldiagnostiziert wird. Obwohl sie oft mit gewöhnlicher Akne einhergeht, kann diese Erkrankung jahrelang bestehen, ohne dass sie mit typischen Aknemedikamenten vollständig verschwindet.

  • Ringelflechte der Kopfhaut

Ringelflechte auf der Kopfhaut ist ein Ausschlag, der durch eine Pilzinfektion verursacht wird. Er verursacht in der Regel juckende, schuppige, kahle Stellen auf dem Kopf. Die Ringelflechte hat ihren Namen wegen ihres kreisförmigen Aussehens und hat sonst nichts mit einem Wurm zu tun. Ringelflechte auf der Kopfhaut ist eine ansteckende Infektion.

Wer abends duscht, sollte sich gut abtrocknen und föhnen

Abends zu duschen ist an sich überhaupt kein Problem und sogar in den meisten Fällen zu empfehlen. Wer abends duscht, wäscht sich den Dreck vom Tag ab und geht sauber ins Bett. Dennoch sollte man sicherstellen, dass man sich warm duscht, sich danach gut abtrocknet und die Haare komplett trocken Föhnt.