Man sieht sie überall auf Social Media: Bullet Journals sind momentan DER Weg, um sich künstlerisch auf Papier auszudrücken und dabei auch noch organisiert zu sein. Instagram, Pinterest und auch Tiktok sind voll mit Tutorials und Ideen für diese besondere Art von Planer. Wir haben für dich die fünf populärsten Stile unter den Bullet Journals herausgesucht und geben dir auf diesem Wege ein wenig Inspiration für deine nächste Bujo-Session mit!

Was genau ist eigentlich ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal, auch Bujo genannt, ist ein leeres Notizbuch. Das Papier kann dabei komplett blank, kariert, gepunktet oder auch liniert sein – da kommt es auf die persönliche Präferenz an!

Die meisten nutzen das Bujo als eine Art Kalender inklusive Wochen – und Monatsübersichten. Aber eigentlich kannst du wirklich alles damit anstellen: Von persönlichen Gedanken über das Tracken von Gewohnheiten bis zu Collagen mit Fotos von deinem letzten Geburtstag: Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Bullet Journal mit Kaffee
Bujos sind entspannend zu machen und organisieren nebenbei sogar dein Leben. Credit: Andrija Nikolic, Roundicons Pro via canva [M]

5 verschiedene Stile, die man für ein Bullet Journal nutzen kann

Ob du gerne malst, lieber klare Strukturen hast oder mit allem arbeitest, was du in die Finger bekommen kannst: Beim Bullet Journaling ist für jeden etwas dabei.

1. Bullet Journal Stil: Minimalismus

Eine sehr verbreitete Variante des Layouts ist die minimalistische. Für diesen Stil brauchst du eigentlich nur einen schwarzen Fineliner und ein Lineal. Hier werden klare Strukturen und Linien verwendet sowie sehr wenig farbige Akzente. Diese Bullet Journal Variante ist für diejenigen, die ihren Planer alltäglich benutzen und cleane Ordnung in ihr Leben bringen wollen.

2. Bullet Journal Stil: Künstlerisch

Dieser Stil steht im kompletten Kontrast zum Minimalismus: Hier dreht sich alles um Farben, detaillierte Zeichnungen, fancy Schriftarten und künstlerische Auslebung! Ob Pastell-Textmarker, buntes Washitape oder verschiedene Sticker: Menschen, die künstlerisch in ihren Bujos sind, toben sich hier richtig aus. Viele sehen ihr Bujo nicht als einfachen Planer an, sondern als Ort, an dem sie Kunst kreieren und aufbewahren können und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Diese Art von Bullet Journaling kann im Gegensatz zu der minimalistischen Methode schon relativ viel Zeit in Anspruch nehmen.

3. Bullet Journal Stil: Zwischen Minimalismus und Zeichnungen

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – auch nicht beim Bullet Journaling. Eine Mischmethode zwischen unserem ersten und zweiten Stil ist nun dieser: Minimalismus meets Doodles. Bei diesem Stil wird zwar minimalistisch gearbeitet, was die Organisation angeht, trotzdem finden sich zwischendurch immer wieder kleine Zeichnungen und ein wenig Farbe, wodurch das ganze süß und verspielt und nicht so clean wie bei unserem ersten Stil wirkt. Meistens kommen bei diesem Stil nur Farben einer besonderen Farbgruppe zum Einsatz – sehr bunt wird es hier auf jeden Fall nicht!

4. Bullet Journal Stil: Organisationstalent

Bei diesem Bujo-Stil hat alles seinen Platz: Organisation ist hier das A und O! Mit klaren Strukturen, Symbol-und Farblegenden und einer sauberen Handschrift bringt dieser Stil, ganz dem Gedanken des Minimalismus folgend, Ordnung in dein Leben. Kleiner Tipp: Versuche mit gemalten Boxen deine Wochentage und Gedanken zu ordnen, damit ein gleichmäßiges und übersichtliches Bild entsteht.

5. Bullet Journal Stil: Scrapbooking

Das Wort Scrapbooking kommt vom englischen „Scrap“, was so viel wie Schnipsel bedeutet. In diesem Stil werden diese Schnipsel und Papierstücke collagenhaft zusammengeklebt. Scrapbooking ist eigentlich eine eigene Kunstmethode, jedoch gibt es immer mehr Bujo-Liebhaber, die genau so arbeiten und ihre Seiten mithilfe von Collagen gestalten und organisieren – manchmal auch nur für den ästhetischen Faktor. Da kann eine Rechnung vom Lieblingsitaliener herhalten oder ein netter Brief deiner Freundin: Alles ist erlaubt und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Fazit: Bujos sind so vielfältig wie wir alle

Und? Schon einen neuen Lieblingsstil entdeckt? Mit dieser Übersicht wird noch einmal klar, wie vielfältig man diese Art von Planer einsetzen kann und das man absolut nicht limitiert ist, sich auf einen Stil festzulegen oder das Bujo nur als normalen Planer zu benutzen. Es kann regelrecht die Widerspiegelung von einem selbst sein und für mehr als nur das Aufschreiben von To-Do-Listen genutzt werden.

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