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7 kleine Anzeichen dafür, dass dein Hund Schmerzen haben könnte

Du möchtest wissen, wie du erkennen kannst, ob dein Hund Schmerzen hat? Dann zeigen wir dir hier 9 kleine Anzeichen, die dir verraten könnten, dass dein Hund sich nicht wohlfühlt.

Frau sorgt sich um Hund
Du willst wissen, ob dein Hund Schmerzen hat? Wir zeigen dir kleine und subtile Anzeichen dafür. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock

Manchmal kann man sogar die, die man besonders doll liebt, nicht vor allem Unheil beschützen. Wenn unser Hund Schmerzen hat, leiden wir als Besitzer:innen eigentlich immer mit und wollen so schnell es geht Linderung für unseren Vierbeiner schaffen. Doch unsere Fellnasen können nicht direkt verbal mit uns kommunizieren und sagen, dass ihnen etwas wehtut. Wir haben deshalb sieben Anzeichen zusammengestellt, die zeigen könnten, dass dein Hund Schmerzen hat.

Anika ist selbst Hundemama. Foto: Anika Jany

Unsere Autorin Anika ist mit ihrem Hund Sherlock das Dream-Team schlechthin. Alle Tipps und Tricks, die Anika in ihren Artikeln gibt, sind deshalb Hunde-approved und vorher gemeinsam mit Sherlock ausprobiert worden.

Wie kannst du feststellen, ob dein Hund Schmerzen hat?

Hunde sind wahre Meister darin, ihre Schmerzen vor uns zu verbergen. Diese Fähigkeit haben sie von ihren Vorfahren, den Wölfen. Denn wenn dort jemand schwach war, macht ihn das in einem Rudel und der Natur verwundbar. Deshalb versuchen unsere Vierbeiner instinktiv, sich nichts anzumerken, wenn sie Schmerzen haben. Doch manchmal brauchen auch unsere ‚taffen‘ Vierbeiner Hilfe.

Genau deshalb ist es umso wichtiger, die Anzeichen zu kennen, die dir zeigen, dass dein Hund Schmerzen haben könnte. Hierbei ist allerdings jeder Vierbeiner individuell. Es gilt also, deine Fellnase genau zu beobachten: Viele Hunde zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die auf Schmerzen hindeuten können, erst, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

7 subtile Anzeichen, die dir zeigen, dass dein Hund Schmerzen haben könnte

Wenn du dir unsicher bist oder das Verhalten deines Hundes dir einfach nicht ‚gefällt‘, solltest du auf die folgenden Anzeichen achten. Jedes Einzelne kann bedeuten, dass dein Hund Schmerzen hat und es ihm nicht gut geht. Auch mehrere Anzeichen können in der Summe ihres Auftretens für ein klares Bild bezüglich des Gesundheitszustandes deines Hundes sorgen.

1. Appetitlosigkeit

Eines der wichtigsten Anzeichen, dass dein Hund Schmerzen haben könnte, ist die Appetitlosigkeit. Vor allem bei Hunderassen, die sonst alles fressen, was ihnen unter die Nase gesetzt wird, ist dies besonders auffallend. Mangelnder Appetit, Desinteresse am gewohnten Futter und den Lieblings-Leckerlis sollten also deine Alarmglocken klingeln lassen.

2. Veränderte Atmung

Sollte dein Hund auf einmal sehr schwer, schnell oder flach atmen, ist das immer ein Alarmzeichen. Auch das übermäßige Hecheln ohne erkennbaren Grund ist ein klares Schmerzensanzeichen. Wenn du dies also bei deinem Vierbeiner beobachtest, solltest du dich auf die Suche nach der Ursache seiner Schmerzen machen.

Hechelnder Hund
Hechelt dein Hund ohne Grund, könnte er Schmerzen haben. Foto: IMAGO Images / MASKOT

3. Veränderte Bewegungsabläufe

Dein Hund hinkt auf einmal oder schont sein Bein? Dann kann es sein, dass er sich an diesem verletzt hat und unter Schmerzen leidet. Daran Schuld kann zum Beispiel auch Arthrose sein. Auch das hörbare Schleifen der Krallen auf dem Boden kann ein Schmerzensanzeichen ein, genauso wie schräges Sitzen, um die Hüfte zu entlasten oder das häufige Drehen vor dem Hinsetzen oder Hinlegen, um Rücken- oder Hüftbereich zu schonen.

4. Verändertes Verhalten

Wenn dein Vierbeiner keine Freude mehr am Ballspielen hat, obwohl er dies sonst immer geliebt hat, solltest du dir auch Sorgen machen. Manche Hunde zeigen bei Verletzungen und Schmerzen auch ein defensives Verhalten, sodass dein sonst so friedlicher Hund auf einmal nach jemandem schnappen könnte, falls ihm etwas wehtut.

5. Vermeidungsverhalten

Dein Vierbeiner weigert sich, ins Auto zu springen oder die Treppen zu steigen? Das hat nicht immer etwas mit Faulheit zu tun, sondern kann auch ein Anzeichen auf Schmerzen sein. Auch das Ausweichen von Berührungen oder sogar daraufhin folgendes Knurren sind eindeutige Indizien für Schmerzen.

Hund allein und traurig
Dein Hund könnte Schmerzen haben, wenn er nicht mal mehr Ball spielen möchte. Foto: IMAGO Images / Addictive Stock

6. Veränderte Körperhaltung

Eine gekrümmte Körperhaltung, ein eingeklemmter Schwanz, ein hängender Kopf oder auch häufiges Zittern können auch darauf hindeuten, dass dein Hund Schmerzen hat. Achte also auf seine Körperhaltung, wenn du das Gefühl hast, dass er Schmerzen haben könnte.

7. Übermäßiges Lecken

Leckt sich dein Hund auffallend oft die Pfoten oder eine bestimme Stelle, obwohl keine äußere Verletzung oder auch etwas Eingetretenes ihn quälen, ist auch das ein Anzeichen für Schmerz. Dein Vierbeiner versucht, sich damit selbst zu beruhigen und die Schmerzen „sauberzulecken“.

Das solltest du tun, wenn dein Hund Schmerzen hat

Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Hund in diesem Moment leidet und Schmerzen hat, schnapp ihn dir und besuche direkt den Tierarzt oder die Tierärztin. Manchmal können schon Minuten einen Unterschied machen, wenn es um die Gesundheit deines Lieblings geht! Wenn also eines oder sogar mehrere Anzeichen, die wir hier aufgelistet haben, auf deinen Vierbeiner zutreffen, zögere nicht, dir professionelle Hilfe zu holen, auch wenn du keinen für dich ersichtlichen Grund hast, der für die Schmerzen deiner Fellnase verantwortlich sein könnte.

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