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Psychologie: Wer diese Frage richtig beantwortet, ist ein potenzieller Mörder

Psychologentrick: Wer dieses dunkle Rätsel innerhalb von 5 Sekunden beantworten kann, ist ein potenzieller Mörder.

Frau Spiegel
Y Foto: IMAGO/ Westend61

Wer von uns spielt nicht ab und zu mal Hobbypsycholog:in? Auch Sido hat im Laufe seiner Karriere daran Gefallen gefunden. In einem Video erzählt der mutierte Psychoexperte, wie man mit nur einer Frage angebliche Mörder und Mörderinnen entlarven kann.

Wir zeigen euch, welche Frage das ist, welche bekannten Personen laut Sido potenzielle Mörder:innen sind und warum sie angeblich dazu genutzt werden kann, um potenzielle Mörder:innen zu enttarnen.

Eine Frage, die nur ein Mörder beantworten kann?

Der Rapper Sido behauptet, dass diese Frage von Psychiater:innen gestellt wird, um herauszufinden, ob ihr Gegenüber ein potenzieller Serienmörder ist.

„Menschen, die potenzielle Mörder sind, können diese Frage mit einem Fingerschnipsen beantworten. Wenn du länger als fünf Sekunden brauchst, um diese Frage zu beantworten, dann bist du kein potenzieller Mörder,“ so der Deutschrapper.

In einem Interview erklärt der Rapper Sido, dass er die folgende Frage schon zwischen 50 und 100 Menschen gestellt hat. Von diesen 100 Menschen wussten nur drei Menschen die richtige Antwort. Einer davon war Tony D und eine davon war Kitty Kat. „Den Dritten kennt ihr nicht.“ sagt Sido.

Frau schwarz weiß
Kennst du die Antwort auf diese Frage? Foto: istock/GeorgePeters /

Das dunkle Mörder-Rätsel lautet wie folgt:

Eine Frau ist auf der Beerdigung von ihrer eigenen Mutter. Alle stehen im Kreis. Gegenüber von der Frau am Grab steht ein Mann. Er steht am Sarg der Mutter und trauert. Die Frau hat ihn noch nie gesehen – und doch verliebt sie sich in ihn. Sie traut sich aber nicht, ihn anzusprechen. Die Beerdigung geht ohne große Vorkommnisse zuende.

Drei Tage später bringt die Frau ihre Schwester um.

Warum tut sie das?

Wer nach fünf Sekunden bereits die Antwort kennt, ist Sido zufolge ein potenzieller Mörder.

Die Antwort lautet: Weil sie ihn wiedersehen will.

Sido erklärt, dass er die Antwort selbst nicht wusste. Er habe wochenlang nachgedacht und hatte sich die Antwort nicht zusammenreimen können. Er erklärt daraufhin weiter: Wer die richtige Antwort kennt, der oder die hat ein Gefühl von Moral, das weniger ausgeprägt ist als bei anderen. Normale Menschen denken gar nicht so, nur potenzielle Mörder denken so.

Mörder verfolgen meist dasselbe Schema

Natürlich gibt es kein Schema F, mit dem man alle Mörder zuverlässig erkennen kann. Jeder Mord und jeder Mensch ist anders. Allerdings gibt es einige Dinge, die die meisten Mörder:innen oft gemeinsam haben, so erklärt es der Fokus. Diese Dinge sind: Psychopathie, potenzielle sexuelle Gewalt, Exhibitionismus und Voyeurismus, Brandstiftung, das Quälen von Tieren und „Frauenersatz“ und eine schwere Kindheit.

Die Frage, die Sido in dem TikTok-Video vorstellte, zielt auf das erste Merkmal ab: Die Psychopathie. Dieses Merkmal ist geprägt durch flaches Gefühlsleben, Empathielosigkeit, Verantwortungslosigkeit, manipulatives Verhalten, hohes Stimulationsbedürfnis, abweichendes Sozialverhalten und vielseitige Kriminalität.

Dieses Verhalten wird durch die Antwort der potenziellen Mörderinnen repräsentiert. Ein Mensch, der kein „problematisches“ Verhalten an den Tag legt, würde gar nicht erst so manipulativ und kriminell denken. Deswegen antworten die meisten Menschen ganz anders als „Um ihn wiederzusehen.“

Mörderrätsel durch laterales Denken lösen

Eine andere Erklärung, um mal kurz Kitty Kat in Schutz zu nehmen ist, dass sie eine kreative und ungewöhnliche Denkweise hat. Denn nur wer ungewöhnliche Wege probiert, hat Chancen, schneller ans Ziel zu kommen – oder es überhaupt zu erreichen.

Wer das üben möchte, kann sich an sogenannten lateralen Rätseln versuchen. Dabei geht es darum, auf kreative Weise eine Lösung zu finden, die in der Regel nicht einmal eindeutig ist. Laterales Denken  ist eine Kreativitätstechnik. Die Lösung für das Rätsel sollte natürlich logisch plausibel sein. Die Aufgaben sind oft ziemlich makaber – aber zumindest wer schwarzen Humor mag, wird sich daran kaum stören.

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