In Wien ist er eine absolute Tradition und jede:r kennt ihn: Einspänner Kaffee. Nicht nur die traditionelle Herstellung des Kaffees, sondern auch der Name machen ihn zu etwas Besonderem. Sein Markenzeichen ist die Schlagsahne, in Österreich auch Schlagobers genannt. Lies hier, woher der Name stammt und wie er zubereitet wird.

Woher stammt der Name des Einspänner Kaffees?

Der Name der Kaffeespezialität leitet sich von den Einspänner Pferdefuhrwerken ab. Der Einspänner-Kaffee brachte für die Kutscher damals gleich mehrere Vorteile. Er wärmte nicht nur die Hände an kalten Tagen, sondern wenn man die kalte Sahne mit dem Kaffee verrührt wurde, konnte dieser auch sehr schnell getrunken werden.

Man sagt der Kaffeespezialität auch nach, dass durch die geschlagene Sahne auch weniger Verschüttungsgefahr während der Fahrt herrschte. Da der Kaffee somit ein wenig zurückgehalten wurde, war es dem Kutscher auch möglich, ihn mit einer Hand z trinken, ohne zu verschütten.

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Er wird traditionell in einem Glas mit Henkel serviert. Foto: Getty Images / VeselovaElena

So funktioniert die traditionelle Zubereitung

Um den Einspänner Kaffee traditionell zuzubereiten, braucht es nur drei Dinge: schwarzer Espresso, Schlagsahne und Puderzucker. Früher warteten die Kutscher vor den Kaffeehäusern auf ihre Kundschaft. Schon damals wurde die Kaffeespezialität in einem Glas mit Henkel serviert, wie auch heute noch.

Man kann den Kaffee auch doppelt servieren, dafür nimmt man einen großen Mokka. Im Allgemeinen wird er nicht umgerührt, sondern man trinkt den Kaffee durch die kalte Schlagsahne durch. Wer will, kann obendrauf noch Puderzucker streuen, für einen süßeren Geschmack.