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Aluminium im Körper kann dir schaden.

Aluminium im Körper: So schädlich ist das Element in Lebensmitteln

Zu viel Aluminium im Körper ist schädlich. Ab wann das Element giftig ist & wie du die Aufnahme über Lebensmittel reduzieren kannst, erfährst du hier.

Wir sind dem chemischen Element ausgesetzt. Auch wenn die Deos mit Aluminium aus den Regalen größtenteils verschwunden sind, so ist das Element in Lebensmitteln wie Tee oder Schokolade weiterhin enthalten. 

Ebenso in diversen Sonnencremes, Körperlotionen oder Lebensmittelverpackungen. Dennoch verbreitet sich immer wieder der Verdacht, dass Aluminium im Körper einen erheblichen Schaden anrichten kann.

Ob an den Gerüchten etwas dran ist & wie das Element in die Lebensmittel gelangt, erfährst du hier.

Aluminium hat im menschlichen Körper keine Funktion

Ganz im Gegenteil. Denn: In zu großen Mengen kann es eine Vielzahl an biologischen Prozessen stören. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einen wöchentlichen Einnahmewert von 1 Milligramm pro Kilogramm definiert. 

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Du kannst den Aluminiumgehalt im Körper nicht vollkommen selbst bestimmen.

Das bedeutet: Bei einem Gewicht von 65 Kilo, solltest du den wöchentlichen Wert von 65 Milligramm nicht überschreiten. Ganz so leicht ist das mit der Einhaltung des Wertes jedoch nicht. 

Du bist ständig Aluminium ausgesetzt

Aluminium ist das dritthäufigste Element der Erdkruste und der beschriebene Grenzwert wird somit oft überschritten. Problematisch ist das grundsätzlich nicht, auch wenn dein Körper das Aluminium sogar über die Haut aufnehmen kann.

Denn: Zwischen einer schädlichen Dosis und dem Grenzwert liegt ein großer Sicherheitsabstand. Wie viel Aluminium du letztendlich zu dir nimmst, kannst du somit nicht vollkommen selbst beeinflussen.

Kleiner Tipp: Um deinen Körper von innen und außen zu kräftigen, solltest du Weizenkeimöl in deinen Speiseplan mit einbinden.

Doch wie gelangt das Aluminium in deinen Körper?

In vielen Lebensmitteln ist das chemische Element bereits enthalten. Dazu gehören Getreide, Gemüse oder Getränke. Besonders lässt es sich in Laugenbrezeln, Miesmuscheln und Spinat nachweisen. Aber auch in Gewürzen, Tee oder Kakao.

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Aluminium gelangt bereits durch die Verpackungen in dein Essen.

Zusätzlich gelangt es über Verpackungen, aluminiumhaltiges Kochgeschirr oder Alufolie in dein Essen. Möglich ist auch die Aufnahme über aluminiumhaltige Zusatzstoffe oder zugelassene Trennmittel und Stabilisatoren. Entscheidend ist hierbei nicht die grundsätzliche Aufnahme, sonder die Menge.

Große Mengen an Aluminium sind giftig

In zu großen Mengen kann es Nervenschädigungen hervorrufen oder die Fortpflanzung und die Entwicklung der Knochen stören. Vermutet wird, dass Aluminium auch an der Entwicklung von Alzheimer beteiligt ist.

Trotz der negativen Wirkungen, werden 99 % des Elements wieder ausgeschieden. Ein Teil lagert sich jedoch in der Lunge, den Muskeln und den Knochen ein, sodass der Aluminiumgehalt im Laufe des Lebens steigt.

Versuche Aluminium in deinem Essen zu vermeiden

Es wird dir nicht gelingen, die Aufnahme von Aluminium vollständig zu vermeiden. Du kannst jedoch auf Kochgeschirr aus Aluminium verzichten, deine Lebensmittel nicht in Alubehältern lagern und vorsichtig mit Konservendosen und Alufolie umgehen. So kannst du versuchen, den Aluminiumgehalt in deinem Körper möglichst gering zu halten.

Um deinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, schaue dir auch den Artikel über Anzeichen des Eisenmangels und die Wirkung von Zink an.


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