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4 Gerichte aus der BRD, die heute niemand mehr essen würde

Gerichte aus der BRD sind und bleiben populär. Bei der heutigen Generation werden diese Gerichte allerdings oft nicht mehr gerne gesehen.

Oma kocht
Die besten Gerichte aus der BRD kommen aus Omas Küche. Doch sind diese noch zeitgemäß? Foto: Drazen_ / getty images

Nirgends schmeckt es so gut wie bei Oma. Diesem Fakt werden sicherlich viele von uns zustimmen. Bei einem Besuch bei den Großeltern kommen deshalb auch immer wieder Gerichte aus der BRD auf dem Tisch, die dem einen mehr und dem anderen weniger schmecken. Gen Z steht diesen allerdings besonders skeptisch gegenüber. Warum? Das erklären wir dir hier und stellen vier Gerichte aus der BRD vor, die die heutige Generation so vermutlich nicht mehr essen wird.

Gerichte aus der BRD: Diese 4 sind nicht hoch im Kurs bei Gen Z

Die Menschen aus der Gen Z, das bedeutet, Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, sind größtenteils mit anderen Speisen aufgewachsen, als Erwachsene, die die BRD und die DDR mitbekommen und miterlebt haben. Aufgrund dessen steht die Jugend von heute den Gerichten aus der BRD etwas skeptisch gegenüber. Natürlich ist dies eine Verallgemeinerung und es gibt sicherlich auch Menschen aus der Gen Z, die die Gerichte aus der BRD lieben und zu schätzen wissen. Allerdings sind viele nicht mehr zeitgemäß, was der TikTok-Generation häufig aufstößt.

Wir präsentieren dir deshalb vier Gerichte aus der BRD, die heutzutage nicht bei der gesamten Jugend Anklang finden und erklären dir, was die Gen Z an diesen stört.

1. Leberknödelsuppe

Eines der Nationalgerichte in Bayern ist die Leberknödelsuppe, die in diesem Bundesland damals, wie auch heute, oft serviert wurde. Hierbei handelt es sich um eine Brühe, in welcher Knödel aus Rind- oder Schweineleber schwimmen.

Viele Menschen weigern sich, Innereien von Tieren als ihr Fleischprodukt zu essen. So auch ein Großteil von Gen Z, welche einen großen Anteil an Vegetarier:innen und Veganer:innen aufweist. Zudem können „bei unüblichen längerfristigen und hohen Verzehrmengen gesundheitsschädliche Folgen auftreten wie etwa Leberschäden und bei Schwangeren Fehlbildungen des Embryos„, so Expert:innen.

Leberknödel
Zu den Gerichten aus der BRD gehören auch die Leberknödel. Foto: IMAGO Images / Westend61

2. Bremer Kükenragout

Beim Bremer Kükenragout handelt es sich um ein traditionelles und regionales Gericht aus dem Bundesland Bremen und besteht aus einem besonders reichhaltigen Geflügel-Ragout – welches aus sogenannten Stubenküken zubereitet wird. Dies sind junge Hühner mit einem Gewicht von 200 bis 600 Gramm, welche bei der Zubereitung nicht älter als einen Monat sind.

Vor allem die Veganer:innen und Vegetarier:innen aus Gen Z würden dieses Gericht aus der BRD nicht mit der Fingerspitze anrühren. Denn hierbei wird Baby-Küken das Leben genommen, für den Genuss des Menschen. Viele werden dieses Gericht vermutlich als Spezialität ansehen, aber vom moralischen Standpunkt, ist es nicht mehr unbedingt zeitgemäß.

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3. Swartsuur

Die Schwartsuur, auch Schwarzsauer genannt, wird traditionell in Teilen Norddeutschlands gegessen, vor allem auch in Schleswig-Holstein. Hierbei handelt es sich um eine Suppe, die am Tag der Tierschlachtung zubereitet wird. Der Hauptbestandteil: das Blut der Tiere. „Der Name leitet sich vom Schweineblut ab, das durch die Zugabe von Essigsud gerinnt, fast völlig schwarz wird und hinzugefügte Fleischreste und Schwarten verbindet.“

Je nach Region und Tradition befinden sich in dieser Suppe auch noch Schweinepfoten, Schweineschwänze und Schweineschnauzen. Diese Suppe, die größtenteils aus Tierblut besteht, ist für viele sicherlich gewöhnungsbedürftig, da das Kopfkino mit reinspielt und einem genau vorzeigt, was man dort gerade isst. Außerdem ist Blut sehr salzig – und durch zu viel Salz im Körper trocknet der Körper aus und man kann an Energiemangel sterben.

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4. Aalsuppe

Besonders beliebt in Hamburg ist die Aalsuppe. Kein Wunder: Die Hafenstadt kann diese Suppe gleich mit eigenen Aalen aus der Elbe herstellen. Dieses Gericht kennt eher die ältere Generation so richtig. Allerdings findet sie wieder den Weg zurück in die Hamburger Restaurant-Küchen.

Wenn es da nicht einen kleinen Haken geben würde: Aale sind ungesund, beinahe auf eine lebensbedrohliche Art und Weise. „Der Verzehr von Aalen aus deutschen Flüssen ist nicht zu empfehlen, sagt Corinna Hölzel, REACH-Sprecherin von Greenpeace. Im europäischen Vergleich erreichen deutsche Aale sogar Spitzenwerte in der chemischen Belastung.“

Gerichte aus der BRD: Jeder muss selbst entscheiden, was er oder sie gerne isst

Die hier vorgestellten Gerichte aus der BRD werden sicherlich von einigen Menschen noch immer gerne gegessen. Aus der Sicht der Gen Z und von Vegetarier:innen und Veganer:innen, sind viele dieser Gerichte allerdings nicht mehr zeitgemäß und teilweise sogar sehr ungesund für den Körper. Im Endeffekt muss jede:r selbst entscheiden, was ihm oder ihr schmeckt und was nicht – schließlich hat jede:r einen eigenen Geschmack und das ist auch gut und richtig so.