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Vitamin D: sollte man lieber Tropfen oder Tabletten nehmen?

Wer Vitamin D nehmen will, steht vor der Frage: Kaufe ich mir Vitamin D3 als Tropfen oder als Tabletten? Was eine Expertin empfiehlt.

Diese Vitamine braucht unser Körper

Es gibt Vitamine, die unser Körper nur durch Ernährung zugeführt bekommt. Wir erklären im Video, welche Vitamine für den Körper essentiell sind.

Es ist Herbst. Draußen ist es dunkel und kalt, wir verbringen nur noch wenig Zeit an der frischen Luft und wenn wir das Haus verlassen, ziehen wir uns warm an: All das trägt dazu bei, dass unser Körper in der dunklen Jahreszeit kaum Vitamin D bilden kann. Dabei ist Colecalciferol, wie Vitamin D3 auch genannt wird, lebensnotwendig. Um einem Mangel vorzubeugen, setzen viele Menschen auf Nahrungsergänzungsmittel. Doch die Auswahl ist groß. Welche Dosierung ist die richtige? Und sollte man Vitamin D3 als Tropfen oder als Tabletten einnehmen? Eine Expertin weiß Rat.

Sollte man Vitamin D3 als Tropfen oder als Tabletten einnehmen?

Wer online oder im Geschäft ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D3 kaufen will, hat die Qual der Wahl. Denn mittlerweile gibt es etliche Anbieter von Supplementen. Noch dazu muss man sich entscheiden: Nehme ich Vitamin D3 als Tropfen oder als Kapseln?

Julia Lang, Fachberaterin für holistische Gesundheit und Co-Gründerin von InnoNature, hat dazu eine klare Meinung: „Beim Vitamin D3 rate ich klar zu Tropfen, angereichert mit Öl, denn sie erleichtern die Einnahme. Zudem können Tropfen auch von Kindern, Babys und Menschen, die keine Kapseln oder Tabletten schlucken können, problemlos zu sich genommen werden.“

Doch es gibt noch mehr, was bei der Einnahme berücksichtigt werden muss: „Darüber hinaus ist Vitamin D ein fettlösliches Vitamin, daher benötigt es Fett, um optimal verwertet zu werden. Vitamin D3 Tropfen auf Ölbasis sind eine gute Möglichkeit, um die Verwertung des Vitamins auf natürliche Weise zu unterstützen.“

Meinung der Redaktion: „Wir durften die InnoNature Vitamin D3 Tropfen 🛒 testen. Unser Fazit: Einfacher kann man nicht supplementieren! Da die Tropfen bereits Olivenöl enthalten, reicht es, sie während einer Mahlzeit in einem Glas Wasser aufzulösen und zu trinken. Nur ein Tropfen deckt bereits den Tagesbedarf. Noch dazu stammt das Vitamin D aus pflanzlichen Quellen.“

Muss man Vitamin D3 zusammen mit K2 einnehmen?

Viele Präparate, egal ob Vitamin D3 als Tropfen oder in Tablettenform, enthalten zusätzlich Vitamin K2. Müssen die Vitamine zusammen eingenommen werden?

„Es gibt kein Muss, aber es spricht durchaus vieles dafür, denn die beiden sind sogenannte ‚Knochen-Vitamine‘ und unterstützen sich in ihren Aufgaben“, erklärt Julia Lang. „Das für uns lebenswichtige Vitamin D ist an der Erhaltung einer normalen Muskelfunktion, normaler Knochen und Zähne beteiligt. So ist es zuständig für die Aufnahme von Calcium und Phosphor – relevante Nährstoffe für unsere Knochen.

Vitamin K ist zwar weniger bekannt, aber ebenfalls essenziell: Es spielt unter anderem für den Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle und unterstützt das Vitamin D3 bei der Calciumverwertung: Nach der Aufnahme durch Vitamin D3 unterstützt Vitamin K2 dabei, dass das Calcium dorthin transportiert wird, wo wir es im Körper benötigen – zu unseren Knochen. Besteht ein Vitamin K2-Mangel, kann es passieren, dass sich das Calcium nutzlos ablagert.“ Zudem sei Vitamin K2 vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten. Vor allem Veganer:innen profitieren also doppelt von einer zusätzlichen Aufnahme von K2.

Vitamin D3 als Tropfen: Wie vermeide ich eine Überdosierung?

Wie alle Vitamine kann auch Vitamin D3 überdosiert werden – mit teilweise schweren Folgen: Bei einer Hyperkalzämie lagert sich Calcium in den Gefäßen und im Gewebe ab. Vor allem in der Niere kann das lebensbedrohlich werden.

Wie vermeidet man eine Überdosierung? Die Expertin sagt: „Ein guter Richtwert ist die tägliche Verzehrmenge, die auf jeder Vitamin D3 Verpackung stehen sollte. Die perfekte Dosierung hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab: dem Hauttyp, Alter, Einsatz von Sonnenschutzmitteln (wozu auch Kleidung gehört) sowie dem Wohnort. Mein Tipp: Man kann sich medizinisch testen lassen, um die Höhe des Mangels zu bestimmen und die Vitamin-D3-Gabe daraufhin abzustimmen.“

So kann auch überprüft werden, ob eine Supplementierung mit Vitamin D3 nur während der Herbst- und Wintermonate nötig ist, oder auch im Sommer. Denn was viele nicht wissen: „Auch im Sommer können wir oftmals nicht genug ‚Sonne tanken‘, um auf einen optimalen Wert zu kommen, denn um annähernd genug Vitamin D zu produzieren, müssten wir uns täglich 15 bis 30 Minuten, ohne Kleidung und ohne Sonnencreme der Mittagssonne aussetzen.“

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