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So viele Bakterien befinden sich wirklich in deiner Unterwäsche

Dass Unterwäsche irgendwann entsorgt werden muss, ist klar. Aber anders als viele vermuten, sollte sich laut einer TikTokerin nicht erst in den Müll, wenn sie kaputt ist. Lies hier, was an dieser Behauptung wirklich dran ist.

Unterwäsche entsorgen
Warum haben wir eigentlich diese kleine Tasche in der Unterhose? Foto: Getty Images/ Silke Enkelmann / EyeEm

Hast du schon davon gehört, dass Justin Bieber seine Boxershorts nach nur einmaligem Tragen wegschmeißt? Dass wir Normalverdiener:innen nicht das Geld haben, so verschwenderisch zu sein, sollte uns allen klar sein. Doch gibt es eigentlich eine Regel, die besagt, wann wir unsere Unterwäsche entsorgen müssen? Ein TikTok-Video hat jetzt die passende Antwort parat. Spoiler: Viele User:innen sind darüber mega schockiert. Wie die Antwort lautet und wie viele Bakterien sich in deiner Unterwäsche befinden, erfährst du in diesem Artikel.

Unterwäsche entsorgen: Wann muss ich sie wegschmeißen?

Wahrscheinlich gehörst du auch zu denjenigen, die ihre Slips wahrscheinlich nicht nach ein paar Wochen in den Müll schmeißen. Warum auch? Schließlich hast du – je nach Gehalt und Geschmack – einmal viel Geld dafür hingeblättert.

Doch auf TikTok trendet gerade ein Video von der Userin @KittyChemist mit einer eindringlichen Warnung, wann du deine Unterwäsche entsorgen solltest. Und das ist früher als viele denken. Schon nach nach sechs bis neun Monaten gehört der Schlüppi demnach in die Tonne!

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In dem Video erklärt @KittyChemist, dass du alle paar Monate deine Unterwäsche entsorgen solltest, weil durch das normale Waschen nicht alle Bakterien und Krankheitserreger entfernt würden. Die Folge: Du könntest Infektionen bekommen. Heißt das also wirklich, dass uns unsere Slips krank machen können?

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Nein, zum Glück nicht, sagt Gynäkologin und Autorin der Vagina-Bibel Jen Gunter ebenfalls auf TikTok und erklärt: „Wenn Ihnen Leute sagen, dass Sie mit ihrer Unterwäsche spezielle Dinge tun müssen, ist dies nur eine Übertreibung der Reinheitskultur„. Und weiter: „Es ist die Idee, dass die Vagina und die Vulva empfindlich sind und eine Art Vorbote einer infektiösen Apokalypse sind, und dass man eine spezielle Pflege bräuchte. Aber das stimmt nicht. Man sollte seine Unterwäsche genauso wie andere Dinge waschen, die den Körper berühren, aber sie werden nach sechs bis neun Monaten nicht auf magische Art und Weise zu einem Problem.“

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Alte, aber saubere Unterwäsche verursacht demnach keine Infektionen. Und überhaupt tragen wir das kraftvollste Reinigungsmittel der Welt in uns selbst, nämlich unsere Vagina. Denn sie produziert gute Bakterien, die den bösen den Kampf ansagen. Und die das komplexe Ökosystem unserer Vagina aufrecht und unseren Intimbereich gesund halten.

Und wer glaubt, mit aggressiven Duschgels, Intimparfüms oder Dampfbädern seine Vagina perfekt sauber schrubben zu können, hat sich geschnitten. Denn jedes Duschgel, jedes noch so angepriesene chemische Reinigungsmittel tut vor allem nur eines: das vaginale Ökosystem stören und es damit sogar noch anfälliger für Krankheiten machen.

Diese Unterwäsche ist am besten

Stattdessen rät Dr. Gunter Frauen dazu, Unterwäsche zu entsorgen, die zwickt, klemmt und nicht richtig sitzt. Warum? Weil sie unsere Haut reizen kann und sie somit empfindlicher für Bakterien und Eindringlinge machen kann. Sehr gut sind auch Slips und Tangas aus atmungsaktiven Stoffen, wie etwa aus Baumwolle, die ausreichend Luft an unsere Vagina lassen und so verhindern, dass in dem feuchten Milieu ungewollte Bakterien wachsen.

Wer auf bequeme Unterwäsche setzt, die er nach jedem Tragen wäscht, macht definitiv nichts falsch! Trotzdem spricht wohl nichts dagegen, sich ab und zu mal neue Unterwäsche zu gönnen. Denn die strahlenden Farben, schönen Muster oder die hauchzarte, neue Spitze verpacken deine Rundungen perfekt und geben dir das Gefühl, sehr sehr sexy zu sein.

crlnmyr