Raucher haben es derzeit schwer in Deutschland, auch nur einen Funken Verständnis für ihre Sucht bei Nichtrauchern auszulösen. Warum das so ist, ist klar: Covid-19 geht um und wir wissen alle, dass es eine Lungenkrankheit ist. Was Raucher zu Zeiten des Coronavirus unbedingt beachten sollten, wenn sie schon nicht von den Glimmstängeln loskommen:

1. Ruhe bewahren

In Europa gibt es zur Zeit noch keinen Hinweis darauf, dass Raucher stärker von dem Coronavirus betroffen sind als andere Gruppen. Raucher müssen sich generell darüber im Klaren sein, was sie ihrem Körper antun, aber Corona hat damit erst einmal wenig zutun.

Wichtig ist also, dass nicht jeder Huster auf den Zigarettenkonsum geschoben wird. Nicht jedes Räuspern liegt ausschließlich am Rauchen. Die Panik, die der Coronavirus auslöst, muss zurückgeschraubt werden. Vielmehr solltest du dir die Fakten anschauen.

2. Rücksicht nehmen

Auch wenn du selbst mit den Risiken vertraut bist und weißt, dass das Rauchen und der Coronavirus nicht unbedingt zusammengehören, solltest du dennoch auf die Menschen in deiner Umgebung Acht geben.

Verständlicherweise reagieren die Menschen zu Coronazeiten umso pikierter, wenn sie mit deinem ausgestoßenen Qualm in Verbindung geraten. Rauche also lieber Zuhause oder im Park. Da, wo du niemandem damit auf die Nerven gehst.

Hand hält Zigarette
Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man rauchen will oder nicht.

3. Vorsicht ist besser als Nachsicht

Der Virologe Norbert Tautz formuliert es treffend, indem er sagt: “Rauchen schädigt nachweislich die Lunge. Das ist bei Infektionen der Lunge nicht hilfreich.” In China, wo es die meisten Coronapatienten gibt, Rauchen beinahe 50% der männlichen Bevölkerung. Wie groß der Zusammenhang ist, ist nicht ganz klar. 

Rauchen schadet, ob Corona oder nicht. Und da der Virus noch nicht bis zur Gänze erforscht ist, können wir nichts ausschließen. Also wäre die beste Option, das Rauchen ganz aufzugeben.

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