Im Sommer haben wir alle das Bedürfnis, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Unsere Haut sollte aber dennoch richtig geschützt und gepflegt werden, da UV-Strahlen bekanntlich Hautkrebs und Falten auslösen können. Aber wie pflegen wir unsere Haut richtig an wärmeren Tagen? Wir haben dir die wichtigsten Tipps aufgelistet.

1. Schatten

Laut dem europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung sind die Sonnen bzw. UV-Strahlungen morgens und mittags am stärksten. Um deine Haut zu pflegen und schützen, solltest du diese Zeiten meiden. Wenn dies allerdings nicht möglich ist und du trotzdem draußen sein willst bzw. musst? Dann such dir am besten einen Ort mit Schatten. Das ist nicht nur gut für deine Haut, sondern auch für deinen Kreislauf. Laut dem Merkur erreichen dich im Schatten nur noch 30- 40 % der UV-Strahlung.

2. Verstopfte Poren

Um deine Haut zu pflegen und verstopfte Poren zu vermeiden, solltest du nicht komedogene Makeup Produkte verwenden. Aber was genau ist nicht komedogenes Makeup? Laut den Makeupexpert:innen bei Vichy enthalten diese Produkte weniger fette Öle, um Mitesser zu verhindern. Verstopfte Poren sind in den Sommermonaten insofern ein Problem, da sie zu Akneausbrüchen führen können.

Frau Kalk
Es ist super wichtig, das Gesicht zu waschen. Am besten solltest du allerdings auf Peelings verzichten. Foto: imago images/Westend61

3. Feuchtigkeit

Genau wie im Winter solltest du im Sommer deine Haut auf jeden Fall weiter eincremen mit feuchtigkeitsspendenden Cremes. An wärmeren Tagen ist es allerdings besser, eine „leichtere“ Creme zu verwenden. Die Dermatologin Dr. Elizabeth Mullans hat in einem Interview mit Healthline gesagt, dass sie den Menschen rät, viele Feuchtigkeitscremes auszuprobieren, bis die Richtige gefunden worden ist. Zudem fügt Mullans noch hinzu, dass man darauf achten sollte, dass die Creme einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 hat.

4. Peeling Vermeiden

Falls du doch einen kleinen Sonnenbrand bekommen hast, oder einfach zu lange in der Sonne warst, ist es wichtig, dass du auf jeden Fall das Gesichtspeeling am Abend ausfallen lässt. Na klar, das Peeling ist wichtig, um die Poren zu befreien, Unreinheiten zu reduzieren und die Haut zu pflegen, aber mit einem Sonnenbrand ist es keine gute Idee. Dem stimmen auch die Experten von Eucerin zu. Sie sagen, dass Peelings und reibunsintensive Pflegeprodukte die Haut im Sommer zusätzlich strapazieren.

Fazit: Je sanfter und schützender, desto besser

Im Sommer gilt es, die Haut so wenig wie möglich zu strapazieren und Produkte zu verwenden, die sanft und schützend mit UV-Schutz sind. UV-Schutz ist das A und O im Sommer, da es nicht nur vor Sonnenbränden schützen kann, sondern auch vor Hautkrebs.

Allerdings sollte man sich nicht komplett auf die Sonnencreme verlassen. In einer Studie untersucht von der deutschen Krebsgesellschaft, warnen die Expert:innen, dass Sonnencremebenutzer sogar häufiger Hautkrebs bekommen könnten. Das liegt nicht an den Cremes, sondern vor allem daran, dass sie sich öfter und stärker der Sonne aussetzen als Menschen, die keine Sonnencreme benutzen.

Es gilt also nach wie vor. Wer seine Haut schützen will, sollte das lange Sonnenbaden vermeiden.

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