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Das passiert mit deinen Haaren bei warmer Heizungsluft

Hast du deine Heizung schon angemacht? Wir haben uns mal angeschaut, welche Auswirkungen die warme Heizungsluft auf deine Haare hat.

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen die warme Heizungsluft auf deine Haare hat? Foto: Francesco Carta fotografo via Getty

Innerhalb der letzten Wochen sind die Temperaturen rasant gesunken und wir sind im Winter angekommen. Und auch trotz der hohen Heizkosten haben viele Menschen die Heizung schon angemacht. Wenn du deine Heizung schon angemacht hast, wirst du wahrscheinlich bemerkt haben, dass die Luft in deiner Wohnung trockener ist. Wir haben uns mal angeschaut, welche Auswirkungen warme Heizungsluft auf deine Haare haben kann.

Diese Auswirkungen hat warme Heizungsluft auf unsere Haare

Heizungen erstellen häufig ein warmes, trockenes Klima. Dieses kann dazu führen, dass die Haare austrocknen und somit platt, spröde und brüchig werden. Übermäßiger Haarausfall im Winter ist größtenteils auf die trockene Luft draußen zurückzuführen, die der Kopfhaut die gesamte Feuchtigkeit entzieht und sie zudem austrocknet. Eine trockene Kopfhaut führt zu trockenem Haar, was wiederum zu Haarschäden, Haarbruch und Haarausfall führt.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Heizungsluft den Haarfollikeln wahrscheinlich keinen dauerhaften Schaden zufügen wird. Jedes Haar, das abbricht, wächst wahrscheinlich irgendwann wieder nach – spätestens im Sommer, wenn an Heizungen gar nicht mehr gedacht wird. Dennoch muss man diesen Haarbruch nicht einfach hinnehmen. Auch im Winter gibt es Wege, dem Haar Feuchtigkeit zuzuführen.

Das kannst du gegen trockene, warme Heizungsluft machen

Die warme Heizungsluft ist nicht nur für unsere Haare alles andere als ideal, sondern auch unserer Haut wird dadurch Feuchtigkeit entzogen. Wir haben uns mal angeschaut, wie man dagegen vorgehen kann.

1. Luftbefeuchter

Luftbefeuchter sind eine gute Möglichkeit, die Luft mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das hat natürlich auch positive Folgen für deine Haare. Denn, feuchte Luft hilft dem Haar vor dem Austrocknen zu bewahren. Ein Luftbefeuchter kann auch dazu beitragen, den Gesamtzustand deines Haars zu verbessern. Er lässt es weicher werden und hilft dir, spröde und brechende Haare vorzubeugen.

Wenn du dir keinen Luftbefeuchter anschaffen willst, kannst du es vorerst auch mit deiner nassen Wäsche probieren. Wenn du diese in deinem Zimmer zum Trocknen aufhängst, wird die Luft dadurch auch befeuchtet.

Wichtig ist hier, dass du trotzdem noch lüftest! Zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung kann nämlich zu Schimmel führen.

2. Feuchtigkeitsspendende Pflege

Warme Heizungsluft entzieht dem Haar ja bekanntlich Feuchtigkeit. Deswegen ist es wichtig, bei der Haarpflege darauf zu achten, dass sie wintergerecht ist. In den Wintermonaten ist es insofern angebracht, Öl in seine Haarpflege-Routine mit einzubinden. Dieses sollte man vor dem Haarewaschen in die Kopfhaut einmassieren und für 20 – 30 Minuten einwirken lassen. Danach ist deine Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt. Achte zudem darauf, möglichst milde Shampoos und Conditioner zu verwenden.

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