Auch, wenn wir ihn noch nicht richtig überall spüren: Der Frühling kommt! Und das bedeutet auch: Die Uhren werden wieder umgestellt. Was sich durch die Zeitumstellung auf die Sommerzeit ändert, erfährst du hier.

Zeitumstellung auf Sommerzeit: Eine Stunde mehr oder weniger?

Seit 1980 wird in Deutschland jedes Jahr zum Sommer die Uhr eine Stunde vor- und zum Winter eine Stunde zurückgestellt. Obwohl wir nun schon mehr als 40 Jahre mit der Zeitumstellung auf die Sommerzeit und Winterzeit leben, haben viele riesige Probleme damit, sich zu merken, ob ihnen nun eine Stunde geschenkt oder genommen wird.

Deswegen haben wir hier für die die 3 besten Eselsbrücken für die Zeitumstellung:

  1. Im Sommer stellt mal die Gartenmöbel VOR das Haus, im Winter wieder ZURÜCK (in den Keller).
  2. Auf Englisch: Spring (Frühling) forward, fall (Herbst) back (Springe nach vorne, falle zurück)
  3. Woher kommt denn die typische Frühjahrs-Müdigkeit?! Zum Sommerzeit fehlt uns eine Stunde. Und für den langen Winterschlaf bekommen wir eine Stunde dazu!

Zeitumstellung führt bei vielen zu Nebenwirkungen

Die Folgen sind vergleichbar mit denen des Jetlags, denn im Prinzip passiert genau dasselbe, als würde man eine Flugreise in ein Land mit einer anderen Zeitzone unternehmen.

Mit Punkt Nummer 3 kommen wir auch gleich zu einem der wichtigsten Begleiterscheinungen der Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Denn viele Menschen haben mit der „gestohlenen“ Stunde richtig zu kämpfen. Da die Uhren Sonntagnacht von 02.00 auf 03.00 Uhr vorgestellt werden, ist die Nacht eine Stunde kürzer. Und: Es ist morgens länger dunkel, dafür ist es aber abends länger hell.

Dadurch kann der Körper buchstäblich aus dem Takt geraten. Denn neben Unkonzentriertheit, Unwohlsein und Müdigkeit steigt durch die Zeitumstellung auf die Sommerzeit die Herzinfarktrate in den ersten drei Tagen laut der DAK an. Sogar mehr Verkehrsunfälle wurden in Studien verzeichnet.

Übrigens: Eigentlich sollte 2021 Schluss sein mit der Zeitumstellung. Laut EU-Beschluss ist es das letzte Mal. Warum es aber erstmal keine dauerhafte Sommerzeit geben wird, liest du hier.

Das kannst du tun, wenn du zum Sommerzeit-Jetlag neigst

Wenn dir die Zeitumstellung auf die Sommerzeit zusetzen sollte, kannst du ein paar Dinge tun, um das Jetlag-Gefühl zu minimieren. So kannst du dich schon Tage vorher an die neue Zeit gewöhnen, indem du schrittweise früher zu Abend isst und etwas früher schlafen gehst.

Außerdem solltest du in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung weniger Alkohol trinken und Zigaretten rauchen, weil das zusätzlicher Stress für das Immunsystem ist. Dafür solltest du lieber vitaminreiches Essen zu dir nehmen und frische Luft tanken. Nach spätestens einer Woche sollte sich dein Körper an die Sommerzeit angepasst haben.

Nie wieder schlaflos durch die Nacht: Mit unseren Tipps kannst du besser einschlafen und kommst morgens besser aus dem Bett.

Oder kennst du die Militärtechnik? Piloten lernen im Sitzen und mit Schüssen im Hintergrund einzuschlafen. Dann sollte es bei dir im Bett auch klappen. So einfach geht es.