US-Präsident Donald Trump will die Plattform TikTok verbieten. Der Grund dafür: Trump wirft der Plattform Spionage per Executive Order vor. Doch was anfangs bei vielen für Aufsehen sorgte, könnte jetzt eine ungeahnte Wendung nehmen. 

Dass Trump und TikTok auf Kriegsfuß stehen, ist klar. Doch seitdem bekannt wurde, dass Microsoft die TikTok-Plattform aufkaufen will, ist er wieder Feuer und Flamme. 

Denn laut des Nachrichtensenders CNBC bestätigte Microsoft, dass sie an einer Übernahme von Tiktok in den USA, Neuseeland, Australien und Kanada interessiert sind. Trump selbst gibt TikTok 45 Tage Zeit, um einen Vertrag mit Microsoft abzuschließen.

Die Übernahme wird richtig teuer. Und das Lustigste: Obwohl Trump der Plattform zunächst mehr als skeptisch gegenüberstand, ist er jetzt bereit so weit, von ihr profitieren zu wollen. Er weist die Käufer gleich dazu an, die amerikanische Regierung an dem Profit zu beteiligen, der von TikTok kommt.

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Trump will Tiktok in den USA verbieten.(Photo: Funstock/shutterstock)

Schätzungen besagen einen Preis von 12 bis 15 Milliarden Dollar!

Genaue Details sind derzeit noch nicht bekannt. Jedoch lassen sich anhand der Geschäftszahlen im Vorfeld bereits Schätzungen anstellen.

Weltweit kommt Tiktok auf 800 Millionen monatliche Nutzer, von denen um die 10 Prozent zum US-amerikanischen Markt gehören. Um den Kaufpreis schätzen zu können, kann der Vergleichswert des Instand- Messaging-Diensts Snap dienen. Dessen zahlen von 2019 lassen in Bezug auf Tiktok einen Kaufpreis von circa. 12 bis 15 Milliarden Dollar vermuten.

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Die Übernahme von TikTok kann für Microsoft richtig teuer werden.(Photo: imago images / VCG/Imago)

Die Übernahme von Microsoft wäre hierbei einen Win-win-Situation, um selbst auf dem Social-Media-Markt Fuß fassen zu können. Microsoft könnte selbst zu einer Größe im Social-Media-Markt aufsteigen und damit zur Konkurrenz von Facebook werden. 

Der Verkauf der Plattform steht unter hohem Druck

Da Trump Tiktok wegen Sicherheitsbedenken verbieten will, steht der TikTok Eigentümer ByteDance unter hohem Druck, das Geschäft in den USA zu verkaufen. Befürchtet wird, dass über TikTok Daten von US-Bürgern in die Hände der chinesischen kommunistischen Partei geraten könnten.

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Ob sich Microsoft mit ByteDance einigen kann, ist bis jetzt noch nicht klar, jedoch wird Trump andernfalls die Plattform vollkommen verbieten. Fest steht jedoch: Es wird richtig teuer! Und Tiktok Nutzer können wohl nur abwarten und hoffen, dass sie ihre geliebte Plattform weiterhin verwenden können.

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