Es ist schon eine Woche her, dass die Menschen in Nordrheinwestfalten von der schrecklichen Flutkatastrophe heimgesucht wurden. Die Straßen Ahrweiler, Eschweiler und Wuppertal müssen noch immer mit tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung geräumt und gesäubert werden.

Zum Glück haben sich mittlerweile Tausende Freiwillige gemeldet, die ihre komplette Energie einsetzen, um Deutschland wieder aufzubauen. Doch das Wetter scheint gegen die Menschen zu arbeiten. So ist es am Wochenende erneut zu heftigen Unwettern und Flutkatastrophen gekommen. Zwar war es bei Weitem nicht so schlimm wie eine Woche zuvor, doch auch beim zweiten Mal hatte die Bevölkerung zu kämpfen und bleibende Schäden wurden verursacht.

Die Flutkatastrophe geht weiter in NRW

Am Wochenende war es auch in NRW wieder einmal zu starken Unwettern gekommen. Die bereits zuvor von der Flutkatastrophe betroffenen Teile des Bundeslandes leckten noch immer ihre Wunden und wurden von den erneuten Regenfällen überrascht. Erneut kam es zu großflächigen Zugausfällen im Rheinland und im Bergischen Land. Die Regionalbahnen konnten gar nicht mehr fahren und es wurde komplett auf den Einsatz von ICs und ICEs gesetzt.

Berlin

Gestern Abend hat die Feuerwehr in Berlin Ausnahmeeinsätze getwittert. Sie beschrieb hier, dass es durch erneute heftige Regenfälle zu heftigen Überschwemmungen im Nordosten der Hauptstadt kam. Es kamen hier teilweise bis zu 50 Litern Niederschlag pro Stunde auf einen Quadratmeter herunter. Der Flughafen Schönefeld vermeldete zahlreiche Verspätungen bei den Flugzeugabflügen.

Bayern

Auch in Bayern war der Sonntag so verregnet wie schon seit Jahrhunderten nicht mehr. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sollen 18 Uhr etwa 43 Liter auf den Quadratmeter heruntergekommen sein.

Im Jahr 2019 stieg das Wasser der Themse schon einmal über den Rand. In diesem Jahr kam noch mehr Niederschlag in London.

London

Auch in der britischen Hauptstadt ist es am Sonntag zu absurd hohem Niederschlag gekommen. Das Abwassersystem der Stadt war bald derart ausgeschöpft, dass das Wasser in den Straßen knöcheltief stand. Keller liefen voll und die Feuerwehr in England befindet sich noch immer im Großeinsatz. Metorolog:innn sagen gerade Niederschläge voraus, die unter normalen Umständen dem Doppelten eines ganzen Monats entsprechen, so berichtete die Tagesschau gestern Abend.