Die Noch-Trump-Regierung hatte gestern erneut mit einem Hackangriff zutun. Einige Profi-Eindringlinge aus Russland haben sich wohl in die Regierungssysteme hineingesneakt und versucht dort unheil anzurichten.

Hackerangriff auf Donald Trump durch Russland

Die New York Times nennt es heute morgen “the most sophisticated and, perhaps among the largest, attacks on federal systems in the last five years.” Noch ist nicht ganz klar, welche Systeme getroffen wurden. Es geht wohl auch unter anderem um Sicherheitsagenturen der Regierung. Auch noch nicht klar ist, ob und welche empfindlichen Informationen entwendet werden konnten. 

Auch wenn die Trump-Regierung bis jetzt noch nicht viel zu dem Vorfall verlauten lassen hat, ist die Tragweite des Hackerangriffs wohl recht groß. Die New York Times beschreibt nämlich, dass unter anderem Homeland Security, das Ministerium für Innere Sicherheit in den Vereinigten Staaten, eingeschaltet wurde. John Ullyot wurde erst kürzlich von Trump aus Homeland Security gefeuert, weil er nicht glaubte, dass die Wahl gefälscht wurde. Doch nun wurde er scheinbar um Rat gefragt, so die New York Times. 

Russische Hacker in US-Servern: Was wollten sie da?

Was genau durch den Hackerangriff für Informationen herausgefiltert werden sollten, ist noch nicht klar. Regierungssprecher sagten es sei zu früh, eine komplette Schadenssichtung durchführen zu können. 

Schockierend ist aber vor allem eines: Die Angriffe der russischen Hacker begannen bereits im Frühling 2020. Unbemerkt von den Sicherheitsbehörden schafften sie es über Monate in den System der amerikanischen Regierung zu bleiben. Erst jetzt wird langsam öffentlich, welcher Schaden wirklich begangen worden sein könnte.

So wurde Donald Trump zum Präsiedenten.

Der größte Hackerangriff seit 2014

Die New York Times schreibt, dass das wohl der ausgeklügeltste und erfolgreichste Hackerangriff der Russen auf die USA seit dem Jahr 2014 war. Damals waren russische Geheimdienste in nicht-verschlüsselte Email-Systeme des Weißen Hauses reingekommen. Es hatte die USA Jahre gekostet, den Schaden wieder zu beheben.