Der Dezember bringt viele neue Gesetzesänderungen, die für uns nur von Vorteil sein können. So sparen wir bei vielen neuen Regeln nicht nur unfassbar viel Geld, sondern zeigen Gräueltaten die rote Karte. Welches furchtbare Gesetz es ab heute zum Glück nicht mehr gibt.

1. Recht auf schnelles Internet 

Während der Corona-Pandemie waren viele durch die Home-Office Pflicht auf stabiles und schnelles Internet angewiesen. Gerade wenn man viel mehr bezahlt als man am Ende rausbekommt, kann das sehr ärgerlich sein. Damit ist ab Dezember jetzt aber Schluss! Dank der Änderung im Telekommunikationsgesetz vom Mai können Verbraucher:innen jetzt schnelleres Internet einfordern.

Im Home-Office ist schnelles Internet ein Muss! Symbolfoto property released BOYF01497

Sollte das Internet langsamer sein als vertraglich zugesichert, kann man seine Monatszahlung senken lassen. Um die Schnelligkeit des Internets zu messen kannst du auf eine App der Bundesnetzagentur zurückgreifen.

Schnell und unkompliziert: Handyverträge kündigen 

Schluss mit 2-Jahresverträgen! Ab dem 1. Dezember lassen sich Handyverträge nach zwei Jahren Laufzeit nun monatlich kündigen und verlängern sich nicht mehr automatisch, um die gleiche Laufzeit. Außerdem dürfen Anbieter maximal nur noch Ein-Jahresverträge anbieten. 

2. Tierversuche müssen genehmigt werden 

Eine Regel, die schon lange fällig sein sollte, betrifft die Tierschutz-Versuchstierverordnung. Ab dem 1. Dezember müssen Tierversuche von einer Behörde genehmigt werden. Eine Meldung reicht ab sofort nicht mehr aus. Laut Focus Online betrifft das neue Gesetz nicht nur die Arzneimittelzulassung, sondern auch Tierversuche zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung.

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Bei Tierversuchen reicht eine einfache Meldung ab dem 1. Dezember nicht mehr aus. Credit: Motortion Getty Images via Canva.com

3. Medikamente werden teurer 

Während du bei Internet- und Handyverträgen ab Dezember richtig viel Geld einsparen kannst, wird es in manchen Bereichen wieder etwas teurer. So kannst du dich ab dem 5. Dezember auf mindestens 20 Cent mehr einstellen, wenn es um rezeptpflichtige Arzneimittel geht. Die Einnahmen gehen laut Focus Online an den Nacht- und Notdienstfonds des Deutschen Apothekerverbandes.

4. 0800-Nummern werden günstiger 

Und auch bei dieser Gesetzesänderung geht es um eine Preissenkung. In der Vergangenheit mussten Verbraucher:innen für 0800-Nummern teilweise bis zu 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunk zahlen, ab Dezember sind es höchstens 30 Cent, über der 01802-Nummer sogar nur noch 6 Cent pro Minute.

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