Das Semester hat gestartet und die ersten Prüfungstermine stehen auch bereits fest? Dann ist jetzt die Zeit einen Semester-Plan zu entwickeln. Wir haben die besten Tipps und Tricks, wie du dein Semester schon von Anfang an richtig planst.

Dein Semester richtig Planen: 10 Survival Hacks

Schon in den Semesterferien kannst du mit der Planung deines neuen Semesters anfangen. Schnapp dir einen Zettel und Stift (oder starte ein Online-Doc) und werde Planungsprofi mit unseren Semestervorbereitungs-Tipps.

1. Kurse richtig wählen und Wochenplan erstellen

Sobald du die Termine für deine Kurse bekommst, solltest du dir einen Stundenplan erstellen.Wähle Kurse, die dich am meisten interessieren und schauen wie diese zusammen passen oder ob sich etwas überschneidet. Außerdem solltest du folgende Hacks befolgen für eine optimale Kursplaung im Semester:

  • Blockveranstaltungen belegen: Bei Blockveranstaltung sparst du dir Vorbereitungszeit und kannst dich besser konzentrieren im Kurs.
  • schwierige Kurse zuerst: In fast jedem Studium gibt es Kurse bei denen die Durchfallquote besonders hoch ist. Schiebe diese Kurse auf keinen Fall auf. Solltest du die Prüfung nicht bestehen kann es sonst passieren, dass du nur für einen Kurs ein zusätzliches Semester belegen musst.
  • Beleg mehr CP als nötig: Das gilt natürlich nur, wenn es dein Zeitplan zulässt. Aber wenn du in einem Semester mehr als deine 30 CP belegst, hast du ein besseres Puffer, wenn du durch einen Kurs durchfallen solltest.
  • Vermeide Tage mit nur einem Kurs: Du weißt genau, dass du nach ein paar Wochen nicht mehr für ein einzelne Vorlesung aufstehen würdest!

2. Wochenplan erstellen

Wenn du deine Kurse zusammen gestellt hast, solltest du dir einen Wochenplan mit den Kurszeiten erstellen und auch deine typischen Freizeittermine eintragen: Sportkurse, Arbeitszeiten oder Chorproben zum Beispiel, die du jede Woche besuchst. Setze hier Prioritäten! Wenn du dir dein Volleyballteam am Herzen liegt, dann belege in der Traingszeit keine Vorlesung, wenn es sich vermeiden lässt.

Stelle außerdem sicher, dass du dir genug Pausen gibst. Eine voll getaktete Woche ist zwar eine gute Motivation, kann dich aber in der Prüfungszeit schnell überlasten.

3. Semesterplan erstellen

Sobald du alle Kurse belegt hast und die Prüfungstermine und Referate feststehen, solltest du dir die Termine eintragen und einen Lernplan erstellen. Wieviele Wochen vorher solltest du mit Lernen beginnen? Wann sind Semesterferien? Wann musst du welche Hausarbeiten einreichen? 

Du solltest alle Termine in einem Kalender notieren. Entweder auf deinem Handy oder ganz oldschool auf Papier. Anschließend solltest du auch wichtige private Termine, wie Urlaube, Geburtstage, Festivals oder Ausflüge eintragen.

4. Lerngewohnheiten einplanen

Sobald du deinen Wochenplan erstellt hast, kannst du dir feste Lernzeiten einplanen. Wenn du zum Beispiel an einem Tag in der Woche drei Stunden Puffer hast zwischen zwei Vorlesungen kannst du diese Zeit perfekt zum Aufbereiten deines Lernstoffs nutzen oder einen Termin mit deiner Lerngruppe festlegen.

5. Deadlines setzen

Setze dir selbst Deadlines, wenn du dein Semester planst. Überlege dir wann du mit Hausarbeiten und Referaten fertig sein musst. Bedenke dabei auch deine Urlaube und andere Termine an denen du nicht lernen kannst.

6. Suche dir smarte Helfer

Es gibt tolle Apps und Online Tools für ein gut geplantes Semester. Viele E-Mail Clients bieten zum Beispiel einen integrierten Kalender an. Diesen kannst du mit all deinen Geräten verbinden und dir automatische Erinnerungen setzen.

Außerdem gibt es viele tolle Apps, die dir den Uni-Alltag erleichtern:

  • Stundenpläne und mehr: UniNow 
  • Lernkarten erstellen: Buffl, Brainyoo oder FlashCards Deluxe
  • Literaturlisten anlegen: Mendeley
  • Notizen besser organisieren: Evernote
  • Schicke Mindmaps: Mindly, Mindjet oder Simple Mind
  • To-Do Listen: Any-Do
  • Termine koordinieren: Doodle
  • Richtig zitieren: RefMe
  • Campus im Blick: Campus App

7. Referate an den Anfang legen

Es ist verlockend sein Referat so weit wie möglich an das Ende des Semesters zu legen, aber dort überschneidet es sich oft mit anderen Abgaben und du hast nicht genug Zeit um es gut vorzubereiten.

Lege deshalb alle Prüfungsleistungen, die du selbst bestimmen kannst möglichst früh im Semester. Dann du später genug Zeit um deine Hausarbeiten und Klausuren ausreichend vorzubereiten.

8. Klausurtermine gut verteilen

Die meisten Uni bieten mehrere Klausurtermine oder Phasen an. Generell ist es sinnvoll zu versuchen alle Klausuren in der ersten Phase zu schreiben, damit du sie in der zweiten Phase nachholen kannst und nicht erst ein Semester warten musst. 

Wenn du allerdings so viele Klausuren hast, dass du sie nicht in einer Phase schaffst, dann solltest du die schweren Prüfungen mit ausreichend Abstand auf die erste Phase verteilen und die leichteren auf die Zweite. 

9. Lerngruppen früh finden

Versuche schon am Anfang eine Lerngruppe zu finden. Wenn ihr schon früh anfangt mit Lernen, wird es euch auch später einfacher fallen regelmäßige Lern-Sessions einzuhalten. Außerdem könnt ihr euch so besser als Team einspielen und herausfinden welche Lernstrategien zu euch passen.

10. Bürokratie-Chaos umgehen

Setzte dir Reminder für Anträge! Uni heißt leider auch viel Bürokratie. Trage dir deshalb alle Abgabetermine für Prüfungsanmeldungen oder Anträge in deinen Kalender ein. Es ist wirklich ärgerlich, wenn man seine Bachelor-Arbeit nicht schreiben kann nur weil man eine Frist versäumt hat. 

Gleiches gilt für Anträge auf Semesterticketbefreiung, Prüfungsrücktritte, BAföG-Anträge, Kurseinschreibungen etc.

Ein gut geplantes Semester erspart dir Stress und lässt dir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge

Dein Studium besteht nicht nur aus Hausarbeiten und Klausuren, es soll dich auch interessieren und dir Spaß machen. Dabei kann es helfen seine Termine zu koordinieren und mit unserem kleinen Semester-Planer zu organisieren. 

Wenn du merkst, dass dich die Thematiken deines Studiengangs nicht mehr fesseln und dir die Motivation schon bei der Kurssuche fehlt, ist das möglicherweise ein Zeichen dafür, dass du deinen Studiengang wechseln solltest.