Während der Studienzeit gehen viele Studenten arbeiten, um sich ihr Leben zu finanzieren. Aber auch Pflichtpraktika müssen in einigen Semestern absolviert werden. Nun droht die Gefahr, dass viele Studenten ihr Studium verlängern müssen und damit auch ihren Nebenverdienst.

Hier erfährst du, in welchen Städten Studenten noch Nebenjobs finden können, trotz der aktuellen Pandemie.

Studentenjobs: Berlin & München haben die meisten Angebote

Betrachtet man das Angebot an Studentenjobs auf Bundesebene werden große Unterschiede deutlich. In Berlin und München gibt es aktuell, laut einer Studie von Indeed.com,  die meisten Stellenausschreibungen für Praktika. Dafür wurden die 14 größten Städte in Deutschland in Betracht gezogen. Auch für Studentenjobs liegt Berlin mit 24 % auf Platz 1 und München wieder mit 20 % auf Platz 2. Dies sagt aber leider noch nichts darüber aus, wie sehr die einzelnen Städte von der Coronakrise betroffen sind.

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In diesen Top 5 Großstädten ist der Rückgang an Stellenausschreibungen am Größten.(Photo: Indeed.com)

Deutlicher Rückgang von Stellenausschreibungen

In Frankfurt am Main, Hamburg und Bremen sieht es sehr düster aus, wenn man den Stellenrückgang vom Vorjahr mit dem Jahr 2020 vergleicht. Vor allem bei Studentenjobs ist der Rückgang gravierend, denn dieser liegt bei den Top 5 Städten bei fast 50 %. Praktikanten und normale Arbeiter haben nicht ganz so doll zu leiden, dennoch sind auch hier deutliche negative Veränderungen zu sehen.

Indeed Stellenausschreibungen
So sehen die Veränderung der Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorjahr aus.(Photo: Indeed.com)

Diese Großstädte sind weniger vom Stellenrückgang betroffen

Laut der Studie sind Nürnberg, Leipzig und Köln am wenigsten vom Stellenrückgang betroffen. Hier sind die Veränderung durch das Coronavirus im Vergleich zum Vorjahr bei 24 – 37 %. Vergleicht man das mit Frankurt am Main, schneiden die drei Städte deutlich besser ab. Hier ist die Chance am Größten, als StudentIn und PraktikantIn einen Job zu finden, dennoch ist auch dort der Rückgang spürbar.

Studenten zeigen sich kreativ

Bei der Suche nach Studentenjobs müssen junge Leute nach anderen kreativen Möglichkeiten suchen, um trotz der Krise ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Das hat zur Auswirkung, dass die Suchanfrage nach Homeoffice deutlich größer wurde. Im Zeitraum 1. Oktober 2019 bis 31. September 2020 beinhalten 1,9 % aller Suchanfragen nach Studentenjobs auf indeed den Begriff “Homeoffice”. Dies zeigt wieder einmal die Not der Studenten. Trotz des Rückgangs, suchen sie händeringend nach einem Job und zeigen sich deutlich flexibel.

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Als Student musst du kreativ werden, um einen Job während der Coronakrise zu finden.(Photo: Unsplash/youxventures)

Unser Tipp: 

Falls du ebenfalls bei der Suche nach einem Job, in einer der Großstädte, verzweifelst, dann lohnt sich auch mal ein Blick über den Tellerrand. Meist sind die Unterschiede des Jobrückgangs zwischen den Ballungsräumen und den umliegenden Speckgürtel massiv. Die Mobilität vieler Studenten ist zwar beschränkt, dennoch gibt es in einigen Unternehmen die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten.

Diese Job werden nun übrigens in Corona-Zeiten wieder mehr gebraucht.

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