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Umfrage: So stark nagen Krisenjahre an der Energie von Berufstätigen

Hast du den Eindruck, dass du weniger Energie für die Arbeit hast als noch vor drei Jahren? Falls ja, stehst du laut einer Umfrage nicht alleine da.

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In den letzten Jahren häuften sich die Krisen: Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation und nun das Haushaltsloch der Bundesregierung, das gestopft werden muss. Den deutschen Arbeitnehmer:innen scheint das langsam zu viel zu werden, wie eine repräsentative Umfrage des Pinktum Instituts in Hamburg offenbart. Diese Auswirkungen hat das Weltgeschehen und die Politik auf die Energie der deutschen Beschäftigten aus.

Krisen nagen an der Energie von Arbeitnehmer:innen

Nach mehreren Jahren der Krise zeigen sich bei berufstätigen Menschen in Deutschland deutliche Spuren der Belastung. Das hat eine Umfrage des Hamburger Pinktum Institute ergeben, über die das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet. Demnach gaben etwa die Hälfte der Befragten (49,4 Prozent) an, in den letzten drei Jahren signifikant an Energie eingebüßt zu haben.

Die Hauptursachen für diese Erschöpfung sind laut den Befragten die Vielzahl der Krisen (43,2 Prozent) und die Unzufriedenheit mit der politischen Situation in Deutschland, die mit 45,8 Prozent sogar noch stärker belastet. Dr. Wolf-Bertram von Bismarck, der die Umfrage leitete, kommentiert die Ergebnisse mit der Feststellung, dass wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Sorgen die Menschen in ähnlichem Maße beeinträchtigen. Besonders frustrierend scheint jedoch zu sein, dass die Politik keine angemessenen Antworten auf die bestehenden Probleme liefert.

Abhängig von der Position im Unternehmen zeigen sich Unterschiede in Bezug auf die wahrgenommene Energie für die Arbeit. 77 Prozent der Führungskräfte fühlen sich ausreichend energiegeladen, während es bei den Mitarbeitern ohne Führungsposition nur 62 Prozent sind.

Auch zu wenig Wertschätzung belastet Mitarbeitende

Die Frage danach, was den Befragten bei ihrer Arbeit am meisten Kraft raubt, beantworteten die meisten (34,7 Prozent) mit mangelnder Anerkennung und Wertschätzung.“Die Tatsache, dass so viele Menschen eine geringe Anerkennung erleben, ist ein besorgniserregendes Ergebnis, das leider besonders in stressigen Zeiten häufiger zu beobachten ist. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Führungskräfte hier rasch und gezielt entgegenwirken können“, kommentiert Bismarck.

 Nahezu genauso belastend empfinden die Befragten die Arbeitsbelastung und den Druck (33,7 Prozent). Weitere Faktoren, die zu steigender Erschöpfung beitragen, sind unzureichende Information und Kommunikation (31,2 Prozent) sowie eine schlechte Führung (31 Prozent).

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Mehr Entfaltungsmöglichkeiten als Energie Booster

Um die Arbeitsmotivation zu steigern, geben 46 Prozent der Befragten an, dass sie sich „flexible Arbeitszeiten“ wünschen. Ebenfalls von Bedeutung sind „sinnvolle Tätigkeiten“ (44 Prozent) sowie „mehr Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten“ (44 Prozent). Überraschenderweise steht der Wunsch nach einem höheren Gehalt mit 36 Prozent an letzter Stelle der Faktoren, die zu einer gesteigerten Arbeitsbegeisterung beitragen würden.