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Lebenslauf: Diese 6 Angaben solltest du weglassen 

Dein Lebenslauf soll deine Berufserfahrung und Qualifikationen auf einen Blick zeigen. Klingt eigentlich unkompliziert, trotzdem können einem da einige Fehler unterlaufen. Hier erfährst du, wie du deinen Lebenslauf kurz und knackig hältst.

© Getty Images/Witthaya Prasongsin

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Welche Angaben kommen in den Lebenslauf? Bei der Erstellung eines Lebenslaufs ist es wichtig, daran zu denken, dass weniger oft mehr ist. Auch wenn das Ziel darin besteht, die eigenen Qualifikationen und Erfahrungen zu präsentieren, gibt es bestimmte Details, die die Gesamtwirkung des Dokuments beeinträchtigen können. Wenn diese Details enthalten sind, können sie zu Verwirrung oder sogar zu einer negativen Wahrnehmung durch potenzielle Arbeitgeber führen. In diesem Aufsatz werden wir sieben Details erörtern, die ein Arbeitnehmer in seinem Lebenslauf weglassen sollte.

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Keine Agnst, wir erklären, wie & wann deine Fremdsprache in den Lebenslauf kommt. Foto: izusek / istock/izusek

1. Irrelevante oder veraltete Informationen

Erstens ist es wichtig, irrelevante oder veraltete Informationen zu vermeiden. Die Angabe von Erfahrungen oder Fähigkeiten, die für den aktuellen Arbeitsmarkt oder die angestrebte Position nicht mehr relevant sind, kann den Eindruck erwecken, dass der Arbeitnehmer die aktuellen Branchentrends nicht kennt. Verzichte deswegen darauf, jedes Praktikum und jeden einzelnen Nebenjob zu erwähnen.

Auch die Angabe von Informationen, die nicht direkt mit der zu besetzenden Stelle zusammenhängen, wie Hobbys oder persönliche Interessen, kann den Eindruck erwecken, dass der Arbeitnehmende versucht, den Platz in seinem Lebenslauf zu füllen.

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Dein Lebenslauf kann & soll auch etwas über deine Persönlichkeit verraten, aber vermeide einen zu tiefen Einblick. Foto: unsplash/@laughayette /

2. Werde nicht zu persönlich

Zweitens ist es wichtig, allzu persönliche Informationen zu vermeiden. Auch wenn es verlockend sein mag, Einzelheiten über die Familie oder das Privatleben zu erzählen, ist dies in einem beruflichen Kontext nicht angebracht. Diese Informationen können von potenziellen Arbeitgeber:innen als irrelevant oder sogar unangebracht angesehen werden.

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Auch wenn dein letzter Job nicht besonders postiv für dich war, vermeide dahingehend negative Formulierungen. Foto: Getty Images/ ljubaphoto

3. Negative Formulierungen

Vermeide negative Informationen oder Formulierungen. Dazu gehören negative Aussagen über frühere Arbeitgeber:innen oder Kolleg:innen sowie negative Beschreibungen der eigenen Leistung oder Fähigkeiten. Negative Formulierungen können den Eindruck erwecken, dass der Arbeitnehmer nicht teamfähig ist oder eine negative Einstellung hat, was sich nachteilig auf seine Einstellungschancen auswirken kann.

4. Ungenauigkeiten

Viertens ist es wichtig, Ungenauigkeiten oder falsche Informationen zu vermeiden. Dazu gehört, dass man seine Qualifikationen, Erfahrungen oder Fähigkeiten übertreibt. Eine falsche Darstellung der eigenen Person in einem Lebenslauf kann als eine Form der Unehrlichkeit angesehen werden, die bei potenziellen Arbeitgebern zu einer negativen Wahrnehmung führen kann.

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Achte darauf, dass die Informationen im richtigen Dokument aufgelistet werden. Foto: Getty Images

5. Gründe für den Jobwechsel

Die Aufgabe des Lebenslaufes ist es, potentiellen Arbeitgeber:innen deine Berufserfahrung und Qualifikationen auf einen Blick zu zeigen. Warum du dich bei dem Unternehmen bewirbst und welche Gründe dich zum Jobwechsel motivieren, haben nichts in deinem Lebenslauf zu suchen. Dies ist ein klarer Fall für das Anschreiben oder ein Motivationsschreiben.

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Welche Religion, sexuelle Orientierung oder politischen Einstellungen du hast, braucht Arbeitgeber:innen nicht zu interessieren. Foto: imago images/Addictive Stock

6. Sensible Informationen

Sechstens ist es wichtig, sensible Informationen zu vermeiden. Dazu gehören Informationen über die Herkunft, die Religion, die sexuelle Orientierung oder die politische Zugehörigkeit einer Person. Auch wenn es Arbeitgeber:innen illegal sein mag, aufgrund dieser Faktoren zu diskriminieren, ist es dennoch häufig angemessener, diese Informationen in einen Lebenslauf aufzunehmen.

Angaben im Lebenslauf: Weniger ist mehr

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arbeitnehmer:innen bei der Erstellung eines Lebenslaufs darauf achten müssen, sich selbst im bestmöglichen Licht zu präsentieren. Um das zu erreichen, ist es wichtig, irrelevante Informationen, negative oder kontroverse Details und persönliche Informationen, die zur Diskriminierung beitragen könnten, wegzulassen.

Indem man sich auf die Qualifikationen und Fähigkeiten des Mitarbeitenden konzentriert, die für die Stelle relevant sind, wird der Lebenslauf eine:n Mitarbeiter:in besser als geeigneten Kandidaten für die Stelle darstellen.