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Grippe vortäuschen bei der Arbeit: Diese 6 Tricks funktionieren wirklich

Du kannst dich heute nicht zur Arbeit motivieren & willst eine Grippe vortäuschen? Diese 6 Tricks kennt dein Chef mit Sicherheit schon.

Grippe vortäuschen
Du kannst dich heute einfach nicht zur Arbeit aufraffen? So kannst du eine Grippe vortäuschen. Foto: Getty Images/ georgeclerk

Hand aufs Herz – hast du dich nicht auch schonmal krankgemeldet, obwohl du eigentlich nur unter akuter Unlust gelitten hast? Das heißt also: Grippe vortäuschen und krankmelden, denn das ist doch am einfachsten, oder? Aber wie macht man das am besten, ohne in Schwierigkeiten zu kommen? Wir haben dir sechs Tricks aufgelistet, die du es gar nicht erst versuchen musst, weil dein:e Chef:in die sowieso schon lange kennt.

Grippe vortäuschen in Zeiten von Corona: Einfacher denn je?

Seit Corona ist es zudem sehr viel einfacher geworden, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Im Moment besagen die Covid-19-Quarantäne Regeln, dass eine Quarantäne bei möglicher Infektion für Kontaktpersonen und jegliche Personen, die vermuten sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, gelten. Eine Quarantäneempfehlung des Bundes lautet, dass man, wenn möglich, zu Hause bleiben soll. Du kannst also einfach sagen, du warst mit jemanden in Kontakt, der positiv getestet wurde. Nun sollte einem natürlich klar sein, dass dein:e Chef:in diese Ausrede wahrscheinlich schon 100 Mal gehört hat.

Frau Wartezimmer telefonische Krankschreibung Grippe vortäuschen
Wenn du einfach keine Lust hast zu arbeiten, willst du sicher auch nicht zum Arzt gehen. Foto: imago images/Westend61

Grippe vortäuschen: Lieber ab zum Arzt!

Wer keine Lust hat, zur Arbeit zu gehen, der hat auch keine Lust zum Arzt zu fahren, um sich krankschreiben zu lassen. Das ist nur allzu verständlich. Auch wenn die meisten Ärzt:innen ganz genau erkennen, ob du wirklich krank bist oder nicht, werden sie dich meist ohne allzu tiefgehende Fragen einfach krankschreiben lassen. Natürlich ist eine ordentliche Krankschreibung der einfachste Weg, um bei deinen Vorgesetzten fein raus zu sein.

Krankheit simulieren: Warum du jetzt schauspielern musst

Wer krank ist, der verhält sich grundsätzlich ein wenig anders als wenn er gesund ist. Eine Krankheit vorzugaukeln, ist somit auch immer mit Schauspielerei verbunden. Das sind klassische Symptome, die jede:r kennt:

  • Direkt bei der Begrüßung solltest du das Händeschütteln vermeiden und dich mit den Worten „Ich will dich nicht anstecken“ vorstellen.
  • Ein leidender Blick hilft immer.
  • Sich zwischendurch zu räuspern und die Schläfen massieren

Grippe vortäuschen für Fortgeschrittene

Den meisten Chef:innen sind die typischen kleinen Tricks aber bereits leidlich bekannt. Mit diesen kleinen Krankheitssymptomen kannst du niemanden mehr beeindrucken. Was du eigentlich willst, ist, dass dein:e Chef:in dich höchstpersönlich vom Arbeiten verdammt und dir sagt, dass du dich erst wieder dort tummeln sollst, wenn du wieder vollständig genesen bist. Diese Tipps haben wir gefunden. Dass das tatsächlich funktioniert, können (und wollen) wir dir nicht garantieren …

  • Niesen: Willst du am Telefon dein:e Chef:in von deiner Krankheit überzeugen, dann streue dir zuvor ein wenig Pfeffer auf deine Kleidung. Während des Telefonierens schnupperst du daran. Dann musst du garantiert niesen.
  • Wässrige Augen: Tränende Augen bekommst du, indem du dir ein wenig scharfe (Pfefferminz-)Zahnpasta unter die Augen reibst. Pass aber auf, dass sie nicht direkt ins Auge gerät. Auch Tigerbalm auf dem Handrücken klappt, wenn du damit nah am Gesicht rumfuchtelst.
  • Blässe: Um eine fahle Haut zu simulieren, solltest du dir nicht einfach nur helles Make-up ins Gesicht knallen. Das sieht man sofort. Nimm dir lieber einen dunkelgrünen Lidschatten und trage ihn sorgfältig UNTER den Augen auf. Deine Haut wird im Vergleich zu den dunklen Schatten unter den Augen heller und blasser erscheinen.
  • Hausapotheke: Wenn dein:e Chef:in an deinem Schreibtisch vorbeikommt und deine gesamte Hausapotheke darüber verteilt sieht, spricht er/sie dich wahrscheinlich schon an, ohne dass du etwas sagen musst.
  • Flüstern: Wenn du morgens zur Arbeit kommst und von Beginn an nur flüsterst, weil deine Stimme „weg“ ist, kann es ebenfalls gut sein, dass du gleich wieder nach Hause geschickt wirst. In vielen Berufen ist die Stimme nämlich existenziell.
  • Zerknüllte Taschentücher: Wenn du im Büro bist, sollte dein Schreibtisch auch aussehen, als wärst du krank. Zerknüllte Taschentücher, eine große Tasse Tee und die oben genannte Hausapotheke tun ihr Übriges.

Wie schon erwähnt, sind diese Tipps natürlich nicht ganz ernst gemeint und höchstens für eine absolute Ausnahme gemacht. In der Regel solltest du mit Krankheiten nicht spielen, denn Lügen haben kurze Beine und im Großen und Ganzen solltest du gerne zur Arbeit gehen.