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Wegen Haushaltskrise: Deutsche sollen auf zwei Feiertage verzichten

Die Regierung soll zwei Feiertage streichen! Um die Haushaltskrise zu überwinden, fordert dies nun ein Ökonom. Alle Details.

© IMAGO/Zoonar

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Feiertage sind für viele Arbeitnehmer:innen eine gern gesehene Möglichkeit, dem stressigen Arbeitsalltag für einen Augenblick zu entfliehen. Wenn es nach dem Ökonomen Guntram Wolff gehen würde, müssten wir in Zukunft auf zwei unserer Feiertage verzichten. Denn seiner Meinung nach seien die steigenden Ausgaben für Klima und Verteidigung nicht aufzubringen. Alle Details.

Haushaltskrise: Zwei Feiertage streichen, um die Wirtschaft zu retten

Um die „strukturelle Lücke von 15 bis 30 Milliarden Euro“ zu schließen, werden verschiedene Lösungsansätze in der politischen Debatte vorgebracht. So schlägt Ökonom Guntram Wolff vor, dass zwei Feiertage zu streichen. Mit dieser Maßnahme soll nicht nur das Haushaltsdefizit gemindert, sondern zugleich auch noch die wirtschaftliche Aktivität angekurbelt werden.

In seinem Kommentar im „Handelsblatt“ benennt Guntram Wolff zwar keine spezifischen Feiertage, die gestrichen werden könnten. Er schlägt jedoch vor, den Ostermontag als eine potenzielle Option zu betrachten, da der Karfreitag weiterhin als Feiertag rund um Ostern bestehen bliebe.

Wegfall würde Arbeitsangebot um zwei Prozent steigern 

Durch die erhöhte Arbeitszeit sollen nicht nur Verteidigungsausgaben und Klimaschutzfinanzierungen ermöglicht, sondern auch die wirtschaftliche Aktivität angekurbelt werden. Ökonom Wolff argumentiert, dass der Wegfall von zwei Feiertagen das Arbeitsangebot um fast ein Prozent steigern würde. Diese Maßnahme wird in Zeiten von Fachkräftemangel und Inflation als Mittel zur Steigerung der Wirtschaftstätigkeit gesehen.

Denn laut Wolff könnte der Wegfall von zwei Feiertagen das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent steigern. Daher appelliert er an die Ampelparteien, nicht nur Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Betracht zu ziehen, sondern auch eine effektive Erhöhung der Arbeitszeit als Teil der politischen Kompromisssuche zu berücksichtigen.

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