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Spare Geld auf dem Weg zur Arbeit: So nutzt du die Pendlerpauschale

Was ist die Pendlerpauschale und wie spart sie dir Geld? Entdecke Tipps und Tricks, um bei der Fahrt zur Arbeit zu profitieren!

Auf einer Autobahn ist stockender Verkehr.
© IMAGO/Michael Gstettenbauer

Diese Fehler solltest du bei der Steuererklärung nicht machen

Die Steuererklärung richtig zu machen, ist gar nicht so einfach. Wir zeigen dir, mit welchen Tipps und Tricks du richtig Geld sparen kannst. Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Stell dir vor, du könntest jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit Geld sparen – genau das ermöglicht die Pendlerpauschale. Dieser steuerliche Abzug ist für viele Berufstätige in Deutschland ein wichtiger Faktor, um die Kosten für den Arbeitsweg zu senken. Doch was ist die Pendlerpauschale genau und wie kann sie dir zugutekommen? In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst.

Was ist die Pendlerpauschale und wer profitiert davon?

Du fragst dich, was ist die Pendlerpauschale und wie kann sie dir helfen, deine Ausgaben zu optimieren? Ganz einfach: Die Pendlerpauschale ist ein steuerlicher Abzug, der dir ermöglicht, die Kosten für deinen Arbeitsweg teilweise von der Steuer abzusetzen. Für jede Entfernungskilometer zwischen deinem Wohnort und deiner Arbeitsstätte kannst du 30 Cent ansetzen. Dieser Betrag wird von deinem zu versteuernden Einkommen abgezogen, wodurch sich deine Steuerlast verringert.

Profitieren können alle Arbeitnehmer:innen, die eine längere Strecke zur Arbeit zurücklegen müssen und diese Kosten selbst tragen. Ob du mit dem Auto, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln pendelst, spielt dabei keine Rolle – die Pendlerpauschale steht allen Berufspendler:innen zu, die die Voraussetzungen erfüllen. Sie ist somit ein wichtiger Bestandteil, um die finanzielle Belastung durch den Arbeitsweg zu mindern und dir mehr von deinem Gehalt zu sichern.

Berechnung und Anspruch: So wird deine Fahrt zur Arbeit vergütet

Die Mechanik der Pendlerpauschale ist relativ einfach, aber es gibt einige Details, die du kennen solltest. Die Höhe der Pauschale wird pro Kilometer berechnet und ist gesetzlich festgelegt. Für jeden vollen Kilometer, den du von deinem Wohnort zur Arbeit zurücklegst, kannst du einen bestimmten Betrag als Werbungskosten absetzen. Dieser Betrag wird dann von deinem zu versteuernden Einkommen abgezogen.

Wichtig zu wissen ist, dass nur die einfache Strecke, nicht die Hin- und Rückfahrt, berücksichtigt wird. Um Anspruch auf die Pendlerpauschale zu haben, musst du diese Strecke regelmäßig zurücklegen und sie muss die kürzeste verkehrsgünstige Verbindung sein. Solltest du eine längere Strecke aus wichtigen Gründen wählen, kann auch diese anerkannt werden. Die Pendlerpauschale wird in deiner jährlichen Steuererklärung geltend gemacht und kann zu einer spürbaren Steuererstattung führen.

Wer kann die Pendlerpauschale in Anspruch nehmen?

Die Voraussetzungen für die Pendlerpauschale sind klar definiert. Um sie in Anspruch nehmen zu können, musst du als Arbeitnehmer:in tätig sein und eine regelmäßige Arbeitsstätte haben. Selbstständige oder Freiberufler:innen können die Pauschale nicht nutzen, für sie gelten andere Absetzmöglichkeiten für Fahrtkosten. Dein Arbeitsweg muss eine Mindestentfernung aufweisen, damit die Pendlerpauschale greift.

Zudem ist es wichtig, dass du die Kosten für den Arbeitsweg selbst trägst und diese nicht bereits anderweitig, beispielsweise durch ein Jobticket oder eine Fahrtkostenerstattung durch den Arbeitgeber, abgedeckt sind. Die Pendlerpauschale gilt für alle Verkehrsmittel, also unabhängig davon, ob du mit dem Auto, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommst. Wenn du die Kriterien erfüllst, steht dir die Pendlerpauschale zu und du kannst sie in deiner Steuererklärung geltend machen.

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Wie du sie in deiner Steuererklärung geltend machst

Die Anwendung der Pendlerpauschale in der Praxis ist ein wichtiger Schritt, um von der steuerlichen Entlastung zu profitieren. Zunächst musst du deine Steuererklärung vorbereiten und dabei die Anlage N für Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit ausfüllen. Hier trägst du die Entfernung zwischen deinem Wohnort und deiner Arbeitsstätte ein sowie die Anzahl der Arbeitstage, an denen du die Strecke zurückgelegt hast.

Die Pendlerpauschale wird dann automatisch berechnet und als Werbungskosten angesetzt. Es ist ratsam, Belege und Nachweise über deine Fahrtkosten zu sammeln, falls das Finanzamt diese einfordern sollte. Mit den richtigen Informationen und einer sorgfältigen Dokumentation kannst du die Pendlerpauschale problemlos in deiner Steuererklärung angeben und so deine Steuerlast mindern.

Stolpersteine: Worauf du bei der Pendlerpauschale achten musst

Es gibt einige häufige Fallstricke bei der Pendlerpauschale, die du vermeiden solltest, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Achte darauf, dass du die richtige Entfernung angibst und nur die kürzeste verkehrsgünstige Route ansetzt. Solltest du eine längere Strecke fahren, musst du dies begründen können.

Zudem ist es wichtig, dass du die Pendlerpauschale nur für Tage ansetzt, an denen du tatsächlich zur Arbeit gefahren bist. Homeoffice-Tage oder Krankheitstage zählen nicht dazu. Halte deine Fahrtkosten und Arbeitstage genau fest, um bei Nachfragen des Finanzamts alles belegen zu können. Mit diesen Tipps kannst du Fehler vermeiden und die Pendlerpauschale erfolgreich für dich nutzen.

Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.