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Rente steigt 2024: Erfahre hier, ob du auch mehr Geld bekommst!

2024 dürfen sich einige Senior:innen über eine Rentenerhöhung freuen. Wie viel mehr Geld im nächsten Jahr auf dem Konto landet, erfährst du hier.

Rentnerin Frau

7 Renten-Irrtümer, die du nicht glauben solltest

Damit man beim Thema Rente wieder durchblickt, räumen wir mit den sieben gängigsten Renten–Irrtümer auf.Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Nuun soll es soweit sein: 2024 will die Regierung die Renten erhöhen. Davon sollen besonders Menschen profitieren, die zwischen 2001 und 2018 eine Erwerbsminderungsrente bezogen haben. Dieser Schritt soll sicherstellen, dass Menschen mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit angemessene finanzielle Unterstützung erhalten. In diesem Artikel findest du detaillierte Informationen über die geplante Rentenerhöhung für das Jahr 2024. Diese Maßnahme bringt positive Veränderungen mit sich und hat das Ziel, die finanzielle Situation der Betroffenen zu verbessern.

Renten-Zuschlag 2024: Wie viel steht mir zu?

Bereits vor einem Jahr hat der Bundestag das „Gesetz zur Rentenanpassung und zur Verbesserung von Leistungen für den Erwerbsminderungsrentenbestand“ verabschiedet. Damit wird sich die Situation für über eine Million Erwerbsgeminderte, die bereits vor 2019 ihre erste Frührente erhalten haben, verbessern. Die Erhöhungen werden ab dem 1. Juli 2024 in Kraft treten. Diese Maßnahme hat zum Ziel, die Lebenssituation dieser Menschen spürbar zu verbessern und ihnen eine angemessene Unterstützung zukommen zu lassen.

Für diejenigen, die zwischen 2001 und 2014 erstmals eine Erwerbsminderungsrente beantragt haben, wird ein Renten-Zuschlag in Höhe von 7,5 Prozent gewährt. Laut Informationen der Deutschen Rentenversicherung bedeutet dies durchschnittlich eine zusätzliche monatliche Rente von etwa 70 Euro, wie von ihre-vorsorge.de berichtet wird. Personen, die zwischen Juli 2014 und Dezember 2018 in Erwerbsminderungsrente gegangen sind, beträgt der Zuschlag 4,5 Prozent, was durchschnittlich 40 Euro mehr pro Monat bedeutet.

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Muss ich mich selbst um die Rentenerhöhung kümmern?

Für die Erhöhung der Erwerbsminderungsrente ist kein separater Antrag erforderlich. Gemäß Informationen der Deutschen Rentenversicherung wird automatisch überprüft, welche Empfängerinnen und Empfänger Anspruch auf die Erhöhung haben, und die Auszahlungen entsprechend angepasst. Somit erfolgt die Prüfung und Anpassung der Rentenzahlungen, ohne dass die Bezieherinnen und Bezieher selbst aktiv werden müssen.

Welche Gruppe kann sich auf die Rentenerhöhung freuen?

Wie ihre-vorsorge.de berichtet, werden laut der Bundesregierung rund drei Millionen Renten von der Neuregelung nachhaltig profitieren. Eine Auffassung, die auch die Deutsche Rentenversicherung teilt. „Es ist deshalb zu vermuten, dass künftig weniger Rentnerinnen und Rentner als bisher zusätzlich zur Rente auf Grundsicherung angewiesen sein werden„, ordnen die Rentenfachleute Teresa Nawarra und Christoph Schnell von der Deutschen Rentenversicherung die Neuerung gegenüber ihre-vorsorge.de ein.

Mehrere Rentenerhöhungen sind im Gespräch

Die Partei Die Linke setzt sich vehement für eine außerplanmäßige Rentenerhöhung von 10 % ein, die ab dem 1. Januar 2024 in Kraft treten soll, wie Rentenbescheid24 berichtet. Obwohl bereits eine Rentenerhöhung für den 1. Juli 2023 geplant ist, bei der die Renten im Westen um 4,39 % und im Osten um 5,86 % steigen sollen, sieht Die Linke weiteren Handlungsbedarf.

Sie kritisieren, dass aufgrund der hohen Inflationsrate und steigenden Zusatzbeiträgen der Krankenkassen für einkommensschwache Haushalte von der geplanten Rentenerhöhung kaum etwas übrig bleibt. Daher fordert die Partei eine zusätzliche, einmalige Rentenerhöhung von 10% zum 1. Januar 2024, um die Kaufkraft der Renten zu sichern. Um diese Extra-Rentenerhöhung zu finanzieren, sollen die Rentenbeiträge von aktuell 18,6% auf 20,6% angehoben werden.

Matthias W. Birkwald, der rentenpolitische Sprecher der Linken, betont, dass die Renten im internationalen Vergleich zu niedrig seien und fordert, dass alle Rentenkürzungen rückgängig gemacht werden müssen. Im Gegensatz dazu schlägt der Sozialverband VdK einen einmaligen Zuschlag von 300 Euro zusätzlich zur Rentenanpassung im Juli vor, um die aktuelle Teuerungsrate auszugleichen. Es bleibt spannend, welche dieser Vorschläge letztendlich umgesetzt werden.