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Fiese Fragen, die im Bewerbungsgespräch gestellt werden können

Ein Bewerbungsgespräch ist immer nervenaufreibend – vor allem, wenn fiese Fragen gestellt werden. Hier erfährst du mehr darüber.

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Manchmal werden wahnsinnig fiese Fragen in einem Bewerbungsgespräch gestellt. Foto: Ilona Titova / EyeEm via Getty

Viele von uns haben schon einige Bewerbungsgespräche hinter uns. Manche waren gut, manche eher nicht so. Natürlich kommt es hier auch immer auf die Personen an, die einen interviewen. Wenn diese fiese Fragen stellen, die einen aus der Bahn werfen können, kann das eine große Auswirkung darauf haben, ob man den Job bekommt, oder nicht. Wir haben uns mal ein paar fiese Fragen im Bewerbungsgespräch angeschaut.

Fiese Fragen im Bewerbungsgespräch – warum?

Der Grund eines Bewerbungsgespräches ist ja der, dass das Unternehmen sehen kann, ob du die Fähigkeiten für den ausgeschriebenen Job hast und zusätzlich in die Firma passt. Aus diesem Grund werden dir manchmal auch etwas fiesere Fragen gestellt. Diese sind hauptsächlich dazu da, dass die Personalabteilung sieht, wie schnell und effektiv du Probleme lösen kannst. Manche dieser Fragen sind natürlich berechtigt, manche sind allerdings viel zu fies und passen überhaupt nicht zur Position oder zum Unternehmen.

Wir haben hier eine Liste der absurdesten, fiesesten und in manchen Fällen sogar illegalen Fragen, die du in einem Vorstellungsgespräch gefragt werden könntest.

1. „Versprechen Sie mir, in den nächsten Jahren nicht schwanger zu werden!“

Diese Frage ist im Bewerbungsgespräch verboten. Laut der Antidiskriminierungsstelle handelt es sich bei dieser Frage um eine Benachteiligung von Frauen wegen Schwanger- oder Mutterschaft im Sinne von § 3 Abs. 1 S. 2 AGG. Die Bewerberin muss eine solche Frage nicht wahrheitsgemäß beantworten. Kommt ein Arbeitsverhältnis zustande, kann dieses nicht mit Verweis auf eine Lüge angefochten werden.

Diese Frage ist übrigens nicht nur im Vorstellungsgespräch illegal, sondern auch im Job. Schau dir hier Diana zur Löwens TikTok an, in dem sie weitere unangebrachte Aussagen thematisiert.

https://www.tiktok.com/@dianazurloewen/video/7137273167025835269?_r=1&_t=8WDQjvnW2WD&is_from_webapp=v1&item_id=7137273167025835269

2. „Erklären Sie mir, wie man am besten Eier kocht.“

Für eine Stelle in einem Café, oder Restaurant als Koch wäre diese Frage angebracht, für andere Jobs allerdings nicht.

3. „Was ist ihr persönliches Geheimnis?“

Genau wie die Schwangerschaftsfrage kann diese Frage womöglich illegal sein. Als Arbeitnehmer:in muss man keine persönlichen Geheimnisse oder Details preisgeben, um einen Job zu bekommen. Zudem, was hat ein persönliches Geheimnis mit einem Job, oder einem Praktikum zu tun?

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Neben absurden Fragen gibt es allerdings auch Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig gestellt werden.

1. „Wenn sie ein Tier wären, welches wären Sie?“

Es gibt so ziemlich kein Job, bei dem diese Frage irgendeinen Belang haben könnte. Und selbst wenn inwiefern hat dies irgendetwas mit dem Beruf zu tun? Könnte es sein, dass man weniger Chancen auf die Stelle hat, wenn man sagt, man wäre eine Katze anstelle eines Hundes?

Auch hier ist der Hintergedanke dieser Frage, dass sie dich aus der Bahn werfen soll. Je nachdem, wie schnell du die Frage beantwortest und mit welcher Begründung, so weiß das Unternehmen, dass du schnell und spontan handeln kannst.

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Vorstellungsgespräche sind für jede:n nervenaufreibend. Foto: Imago Images / Shotshop

2. „Was sind Ihre Schwächen?“

Diese Frage wird sehr oft gestellt und egal wie viele Bewerbungsgespräche man schon hinter sich hat, es gibt einfach keine gute Antwort darauf. Der Sinn hinter dieser Frage ist, dass du deine Schwächen positiv formulieren kannst. Natürlich ist dies eine Herausforderung, dennoch gibt dir dies die Möglichkeit, dass du mit dieser Selbstreflexion gegenüber den anderen Bewerber:innen herausstichst.

3. „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“

Wir leben in einer so schnelllebigen Zeit, dass es fast unmöglich ist, diese Frage zu beantworten. Auch kommt es hier natürlich auf den Job an. Am besten schaust du dir genau an, wie weit du mit der Position, für die du dich beworben hast, in dem Unternehmen weiterbilden kannst.

Nimm dir Zeit, wenn du keine Antwort parat hast

Am wichtigsten ist es, dass du dir auch in der stressigen Situation eines Bewerbungsgespräches immer noch ein paar Sekunden zum nachdenken Zeit nimmst. Und auch wenn du auf die Frage keine perfekte Antwort hast, ist dies immer noch besser, als gar keine Antwort.